Samstag, 23. Juni 2018

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“


Schmierige Schmuggler werden aus dem Outer Rim gejagt

Auf der Jagd nach dem berüchtigten Schmuggler Har Moggan begab sich die Roestoc Beta Staffel in den verwaisten Asteroiden-Gürtel am Rande des Roestoc Systems. Nicht wissend, dass statt des Schmugglers hier der sogenannte Any Delivery Haulage Service sein Quartier eingerichtet hat, wollte die Staffel auch die Gelegenheit nutzen, die neue Wunderwaffe des Imperiums, den TIE Jagdbomber x7, zu testen. Konfrontiert mit dem skrupellosen Verbrechersyndikat, blieb den tapferen Piloten keine andere Wahl, als dem Gesetz des Imperiums Geltung zu verschaffen.


Captain Strax (32), ein furchtloser Veteran, der sich nicht zu fein ist, einen gewöhnlichen TIE-Fighter zu fliegen, führte einen Teil seiner Staffel gegen drei gegnerische Schiffe. „Die drei-gegen-drei-Situation ist nichts Ungewöhnliches.“, so Captain Strax. „Der Abschaum unterschätzt gerne den TIE-Fighter wegen den fehlenden Schilden und den scheinbar zu kleinen Waffen. Doch ist es das Können der Piloten, welches dann den Ausschlag gibt.“

Leutnant Vastra (27) überwachte unterdessen im TIE Stürmer den Test der Wunderwaffe, welche von der aufstrebenden Pilotin Ensign Flin (23) geflogen wurde. Beide Schiffe sollten die Flanke des Schlachtfeldes absichern, welche durch ein weiteres Schurkenschiff bedroht wurde. „Ensign Flin erwies sich erneut als wahre Scharfschützin.“, lobt der Staffelführer. „Sie setzte auf weiteste Entfernung einen Volltreffer gegen einen schweren M3-A, welcher sich auch noch hinter einem Asteroiden versteckte.“

Zu seinem Bedauern reichte der Volltreffer nicht aus, um den Verbrecher vom Abfeuern seiner Raketen abzuhalten. Captain Strax, der für jeden seiner Untergebenen einsteht, ist wütend, dass der M3-A in seine Kampfgruppe schoss: „Der war völlig zugedröhnt. Er wusste, dass er drauf gehen würde. Gleich zwei schwer bewaffnete Schiffe kamen direkt auf ihn zu. Und anstelle sein Glück in der Flucht zu suchen oder aufzugeben feuerte er seine Raketen in die Flanke meiner Kampfgruppe.“

Der TIE-Fighter Beta-4 wurde von den Raketen zerstört. Die Pilotin konnte jedoch lebendig im Wrack geborgen werden und sie ist auch bereits wieder einsatzbereit, erklärt der Staffelführer. „Das ist der Vorteil, wenn man nicht auf ein Lebenserhaltungssystem des Schiffes angewiesen ist, sondern alles im Anzug steckt.“

Nachdem der M3-A erst beseitigt war, konnte Lieutenant Vastras Kampfgruppe zu den beiden verbliebenen TIE-Fightern aufschließen. „Hier zeigte der x7 erst richtig, was er drauf hat.“, schwärmt Captain Strax. „Fast würde ich mir auch so ein Teil wünschen. Doch bin ich ein altmodischer Typ. Keine Schilde. Nur Mumm. So, wie es sich für einen echten TIE Piloten gehört.“

Nach dem Abschuss eines weiteren Spießgesellen flohen die verbliebenen Piraten. „Die kriegen wir auch noch.“, gibt sich Captain Strax zuversichtlich. „Der Glorie des galaktischen Imperiums kann das umtriebige Ungeziefer nichts entgegen setzen.“

Leider wurde der formidable Offizier zu einer weiteren Einsatzbesprechung gerufen noch bevor unser Interview beendet war. Kurz darauf konnte man aber die markanten Blutstreifen seines TIE-Fighters aus einem der Fenster des Flottendepots beobachten. Nehmt euch also in Acht, Abschaum der Galaxis. Die Roestoc Beta Staffel ist wieder auf der Jagd.

Dienstag, 8. Mai 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefährliche Fracht


Mitschnitt des Funkverkehrs der Gold Staffel der Rebellenallianz, unterwegs im Roestoc System:

"Gold Zwo an Gold Staffel: Ehrlich, ich hab' ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Müssen wir die Gefangenen denn ausgerechnet mit der Coinsy Dance überführen? Der Pott bringt Pech, ich sag's Euch..."

"Staffelführer Gold an Gold Zwei: Funkstille wahren. Du machst uns noch ganz kirre mit Deinem Geunke."

"Gold Zwo an Gold Staffel: Ich sag' ja bloß...."

"Gold Drei an Gold Staffel: Jungs?"

"Gold Zwo an Gold Staffel: ...mittlerweile weiß doch jede Wumpratte im System, dass Gold Drei die Imps an Bord hat."

"Gold Drei an Gold Staffel: Uhm, Jungs...?"

"Staffelführer Gold an Gold Staffel: Halt' den Rand, Gold Zwei. Was gibt's denn, Gold Drei?"

"Gold Drei an Gold Staffel: Ich habe drei Blips auf unserer 11, plus 45. Erbitte Manöveranweisung?"

"Gold Zwo an Gold Staffel: Scheiße! Zwei weitere Blips auf unserer 3, minus 15."

"Gold Drei an Gold Staffel: Und noch welche auf unserer 7, genau 0! "

"Staffelführer Gold an Gold Zwei: Break break break!"

"Gold Zwo an Gold Staffel: Was? Wir können doch Gold Drei nicht hängen lassen!"

"Staffelführer Gold an Gold Staffel: Ihr kennt die Einsatzorder. Wir können uns keine weiteren Verluste erlauben, bis die Verstärkung da ist. Gold Zwei, break break break. Gold Drei, möge die Macht mit Dir sein..."

"Gold Drei an Gold Staffel: Jungs...? Oh, Scheiße..."


 Fortsetzung folgt

Freitag, 27. April 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Die Schlacht vom Trümmerfeld


Szenario


Die Coinsy Dance, der YT-Frachter von Har Moggan, wurde in der vergangenen Schlacht schwer beschädigt, ehe der berüchtigte Schmuggler in einer Fluchtkapsel entkommen konnte. Das Imperium hat den Frachter in ein Trümmerfeld schleppen lassen, um ihn später durch Experten auf den Kopf stellen zu lassen. Eine TIE-Staffel wurde zur Bewachung abgestellt, inklusive einer nahe gelegenen Verstärkung.

Die Rebellen haben immer noch Interesse an den Energieumwandlern, die sich in den Schmugglerverstecken an Board verbergen. Daher wurde eine kleine Staffel ausgeschickt, um den Frachter mit einem Astromech und einem Piloten Fit für den Abflug zu machen und wieder zu verschwinden.
 

Erklärung des Geschwader-Kapitäns Zygon Strax von der Roestoc Beta-Staffel


Ich möchte mich hiermit den Vorwürfen erwehren, wir hätten die Schlacht vom Trümmerfeld verloren. Diese Schlacht wurde vom Anfang bis zum Ende durch die Roestoc Beta-Staffel dominiert. Allein durch feige Flucht konnte der klägliche Rest der Rebellenstaffel davon kommen.

Tatsächlich würde ich es höchstens als ein Unentschieden betrachten, wenn man allein von der bloßen Anzahl an verlorenen Schiffen ausgeht. Dank der hervorragenden Schleudersitze und einem kurzen Aufenthalt im Bacta-Tank konnten sich inzwischen alle Piloten wieder erholen, sodass lediglich der Verlust der Schiffe zu beklagen ist. Und davon haben wir mehr, als diese lächerlichen Fanatiker, die gegen unser geliebtes Imperium aufbegehren. 

Einige Kameraden in den anderen Staffeln halten mir nun vor, dass ich selber mein Schiff trotz seiner Schilde verloren habe. Ich entgegne diesen jedoch, dass ich bewusst das Feuer auf mich gezogen habe, um die mir unterstellten Piloten zu schützen. Hiervon sei mal Beta-5 ausgenommen. Er hat sich glorreich zwei Torpedos in den Weg gestellt, bevor ich überhaupt am Kampfgeschehen teilnehmen konnte. 

Ich möchte auch die Leistung von Beta-3 besonders hervorheben. Ensign Flin hat aus einer unglaublichen Entfernung einen der neuen A-Wings abgeschossen, nachdem er dank Beta-4 bereits seine doch recht starken Schilde eingebüßt hatte. Der A-Wing war voll bestückt mit Protonen-Raketen und der Pilot hätte uns tatsächlich gefährlich werden können. Doch der beste Rebellen-Pilot kann einem imperialen TIE-Piloten nicht das Wasser reichen. 

Weniger positiv ist mir jedoch Beta-2 aufgefallen. Unser Abfangjäger konnte lediglich ein paar Trümmer im Trümmerfeldes abfangen. Sonst nichts. Es ist mir immer noch nicht klar, wie Leutnant Vastra das geschafft hat, obwohl ich ihr sogar zwei Jäger vorausgeschickt habe, um dieses Trümmerfeld zu bereinigen. Anbei eine Aufnahme aus meiner Sicht.

Insgesamt war dieser Zwischenfall also ein Erfolg für die glorreiche imperiale Navy. Die Rebellen haben lediglich einen zu Klump geschossenen Frachter erbeutet, der beinahe noch von Ensign Flin zerstört worden wäre, wenn sie im letzten Moment auf mittlere Entfernung besser getroffen hätte. In diesem Falle hätte ich sie definitiv für das Scharfschützenabzeichen der imperialen Navy vorgeschlagen. Auf alle Fälle hat sie sich für das imperiale Prototypen-Programm qualifiziert. 

Fazit: Ein Klonkrieg-erprobtes Schlachtschiff konnte von Beta-6 und Beta-7 ohne Probleme ausgeschaltet werden, genauso wie besagter Elite-A-Wing. Mir selbst gelang es, einen der beiden Z-95 Jäger abzuschießen. Leider ist der Andere jedoch entkommen.
Unsere Verluste beliefen sich auf einen TIE-Jäger (Beta-5), einen TIE-Abfangjäger (Beta-2) und meinen TIE Advanced (Beta-1), der eindeutig von hinten abgeschossen wurde.
Wie mein Ausbilder schon immer zu sagen pflegte, ist unsere Rückseite unsere größte Schwachstelle und unser größter Vorteil. Wir müssen somit unserem Gegner immer ins Angesicht blicken.
Imperiale Grüße, Captain Zygon Strax


Einsatzbericht Aquamarine Squadron unter Cpt. Schhank, in Begleitung von Grün-3

Ja, also. Ist nicht so gut gelaufen. Den Frachter haben wir, aber eijeijei, das hat ganz schön gescheppert. Aber der Reihe nach.
  Wie befohlen bin ich mit Lt. Zaabb (Z-95 / Aquamarine 9) und Lt. Viakka (Z-95 / Aquamarine 7) zu Trümmerfeld geflogen, um den Rosteimer hochzunehmen. Sah erstmal gut aus, waren nur vier TIEs vor Ort. Also hab ich mir gesagt, Vankyl, hab' ich mir gesagt: das machen wir im Schnellverfahren. Bin dann auf den YT-1300 eingeschwenkt, und hab 'Finisher' und 'Flyboy' angewiesen, die TIEs zu beschäftigen. Das haben sie auch gut hingekriegt, einer von denen hat zwei Salven Concussion Missiles gefressen, und das war's mit dem Eimerkopp. Aber dann wurd's haarig: von außerhalb der Sensorreichweite kamen einer von diesen neuen TIE Advanced, ein Interceptor, und noch ein normaler TIE.

Eh wir's uns versahen, hatten die 'Flyboy's Maschine zerlegt, und hingen mir am Ar.... Verzeihung, auf meiner Sechs. Lt. Zaabb hat sich da sauber rausgekurvt, und am Ende den TIE Advanced zerblasen. Die kann wirklich fliegen, muss ich sagen. Wenn wir der Frau einen X-Wing geben, können sich die Imperialen aber warm anziehen.

Ach so, den Kollegen von der Grün-Staffel hätt' ich fast vergessen. Kam steil rein, in seinem aufgecybertem A-Wing, mitten in's Feuer der TIE-Staffel. Hat ihn ganz schon durchgeschüttelt, bis die Schilde runtergingen. Dachte trotzdem, er kommt durch und setzt sich hinter die Imperialen. Aber dann hat der neu angekommene TIE Fighter dem auf Extremreichweite zwei Blasterschüsse reingejagt, als würde der A-Wing vor ihm still stehen. Aus die Maus.

Tja, unterdessen war ich zwar bei dem Frachter angekommen, hatte aber zwischendurch schon ganz schön was eingefangen. Hab' noch den  Interceptor erledigen können -  der ging leichter kaputt, als ich dachte, obwohl keiner auf ihn gefeuert hatte - dann gingen in meiner Maschine alle roten Lampen an. Hab' mich im letzten Moment rauskatapultieren und in die offene Schleuse des Frachters retten können.
Viel mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Hab' den Frachter dann aus dem Trümmerfeld geflogen, immer mit den Imperialen im Nacken.

Also, tut mir leid wegen der zerlegten Maschinen. 'Flyboy' geht es gut, kommt morgen aus dem Bacta-Tank.


Nachtrag: Col. Ty balTarr, Leader Flight Operations, Mission 'Seven Towers' der Rebellenallianz
Ich weiß, wir sind nicht mehr bei der Imperialen Marine, zum Glück. Aber was Cpt. Schhank unter einem ordentlichen Debriefing versteht, raubt mir den letzten Fetzen meiner Geduld. Egal, wie gut der Mann fliegt, wenn er nochmal seinen Droiden mit so einem Schund vorbeischickt, zwinge ich ihn, den Droiden zu essen.

Samstag, 14. April 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Staffeln: Ulf

Roestoc Beta-Staffel unter der Führung von Lieutenant Zygon Strax patroulliert das System und langweilt sich:
-> TIE Advanced X1 mit verbessertem Zielcomputer (21 + 1), TIE Interceptor (18) und 5 x TIE Fighter (5 x 12)

Die Purple Squadron unter General Ten T'Kel bereitet sich zum Angriff vor. 
-> T-70 mit BB-8, integriertem Astromech, verbesserter Optik und Plasma-Torpedos (24 + 2 + 0 + 2 + 3) und 3 x X-Wing mit integriertem Astromech und Flugassistenz-Astromech (21 + 0 + 1) und nochmal Plasma-Torpedos (3)

Das Mangelwaren-Export-, Import- und Neuaneignungs-Syndikat (MEINS) steht bereit zum legalen Erwerb unter der weisen Leitung von Sancho dem Hutten
-> Shadowcaster + Taktiker (33 + 2), 2 x Y-Wing + TLT + Unhinged Astromech (2 x (18 + 3 + 1)), HWK-290 + TLT + Outlaw Tech (16+3+2) 

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Staffeln: Dirk

Die Raddak-Bande als PDF: Link

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - der Doppelagent


Szenario
Har Moggen ist augenscheinlich ein Charterkapitän, der für die Imperiale Marine im Roestoc-System die Jobs erledigt, die den Imperialen als zu unwichtig erscheinen. Bis vor etwa zwei Standardmonaten besserte er seine karge Charter auf, indem er für die Rebellen im System gelegentlich Material abzweigte, das niemand vermisst hätte, wirklich nicht, ehrlich.
Dummerweise bekam Kommandant Chentre das spitz, und nach einer kurzen, aber intensiven Sitzung mit einem Interrogationsdroiden, war Har Moggen umgekrempelt. Jetzt fliegt er eine Lieferung wirklich nützlicher und teurer Energieumwandler, die ihm durch einen "glücklichen Zufall" in die Hände gefallen sind, zu den Rebellen. Um dieses Hautgewinns habhaft zu werden, waren die Rebellen sogar gewillt, die Koordinaten ihres Stützpunktes preiszugeben.






Einsatzbericht der Purple Squad vom 13.04.18 – Übersetzt aus dem Sulustanischen
Beteiligte: 1) General Ten „Archon“ T’Kel, 2) Commander Endi „Hot Shot“ Alderaan, 3) Pilotin Juli „Razorback“ Mao, 4) Pilotin Salmia „Star Burst“ Ardin

Der Einsatz begann als Standardeinsatz. Für den Aufbau unserer neuen Basis im Roestoc Sektor wurde ein weiterer Schmuggler mit Handelswaren erwartet. Am Wegpunkt 7-19-Alpha erkannten wir kurz nachdem wir ihm die endgültigen Koordinaten geschickt haben einen Sensorschatten. Die Purple Squad wurde ausgeschickt, um diesen zu ermitteln. 

Der Sensorschatten entpuppte sich als einer der neuartigen TIE Defender in Begleitung dreier TIE Jäger. Wir hatten zum Glück vorsorglich die Langreichweiten-Kommunikation gestört, sodass diese Patrouille allein bleiben würde und ich befahl den Angriff. 

Commander Alderaan verständigte die Imperialen über die Aussichtslosigkeit eines Kampfes. Selbst ohne Beihilfe des Schmugglers waren sie uns unterlegen gewesen. Schließlich flog auch bei uns ein neuartiger X-Wing Prototyp mit. Ihre Weigerung schob ich zu diesem Zeitpunkt auf die imperiale Propaganda und den Glauben an die Überlegenheit des Defenders.

In geschlossener Formation flogen wir im Schutze der Asteroiden mit maximaler Geschwindigkeit auf die Gegner zu. Der Schmuggler floh, wie zu erwarten und drehte kurz hinter dem Asteroidenfeld gefährlich nahe bei, um uns scheinbar beizustehen.  

Die Imperialen übten sich unterdessen in Flugmanövern und schienen sich weniger um den Schmuggler zu kümmern. Dabei wurde ihre Formation sehr weit auseinander gerückt. Der erste Schlagabtausch fand also unter Ausschluss einiger Imperialer statt, während wir alle ein Ziel hatten. Leider reichte es nicht für einen Abschuss. 

Zu allem Überdruss entpuppte sich der Schmuggler auch noch als ein Überläufer. Im Nachhinein ist anzunehmen, dass das Pack sich deswegen nicht davon gemacht hat, als wir zum Wegpunkt sprangen. Doch warum waren sie ihm überhaupt auf den Fersen? Wusste die imperiale Navy wieder nicht, was der imperiale Geheimdienst macht? Haben sie dem Schmuggler vor Ort ein besseres Angebot gemacht? Unsere Gefangenen geben uns hierzu derzeit keine Auskunft. 

Allein wegen des Kommunikations-Störgerätes in Razorbacks X-Wing war eine Weitergabe unserer Koordinaten nicht möglich. Wahrscheinlich hätten sie den Schmuggler dann auch zurück gelassen. Er war jedenfalls kein guter Pilot, sodass er zu unserem Glück nicht sein ganzes hinterhältiges Potential entfalten konnte. Wir ignorierten ihn entsprechend zunächst und konzentrierten uns auf die TIEs.

Der folgende Nahkampf war bestenfalls chaotisch. Hot Shot führte eine Korrigan-Wende direkt vor den Lauf des Defenders aus, während Star Burst in den beschädigten TIE Jäger stieß. Mir leistete in diesem Durcheinander der neue Droide hervorragende Dienste. Razorback hatte in dem Durcheinander noch das beste Gefühl für die Situation und konnte sich in eine gute Position bringen.

Hot Shot wich der Ionen-Kanone des Defenders gekonnt aus, konnte jedoch nur wenig gegen dessen Hauptwaffen unternehmen. Ein weiterer Treffer kostete ihn den Droiden. Er revanchierte sich und schoss einen TIE Jäger ab. Razorback nutzte die Position, um einen zweiten TIE Piloten auszuschalten, bevor sie jedoch kurz darauf die Protonenraketen des Defenders zu spüren bekam. Auch sie verlor unter weiteren Beschuss ihren Astromech und wurde auch noch ionisiert. Jedoch blieb ihr Kampfwille ungebrochen. 

Angesichts der strategischen Notwendigkeit ihres Störsenders hätte sie das Weite suchen sollen, anstelle weiterhin im Nahkampf zu bleiben. Doch das Glück ist mit den Mutigen und sie konnte dem weiteren Beschuss nicht nur ausweichen, sondern auch den dritten Abschuss der Schlacht für sich verbuchen. 

Die verbliebenen zwei Gegner konzentrierten sich erstmal auf Hot Shot. Der Schmuggler war jedoch eher nur lästig, als gefährlich und der Defender befand sich in einer zu großen Entfernung. Hot Shots Ausweichkünste reichten dafür. 

Wir hingegen teilten unsere Kräfte auf. Der Defender zeigte sich ebenso ungreifbar, wie Hot Shot. Unterdessen steckte der Schmuggler jedoch mehr und mehr ein. Es war tatsächlich Hot Shot, der sich diesen Abschuss aufschreiben darf. 

Leider entschloss sich der Pilot des Defenders daraufhin zu flüchten. Eine weise Entscheidung. Doch möchte ich nicht wissen, was die Vorgesetzten des Piloten jetzt machen. 

Fazit: wir erlitten zwei schwer beschädigte X-Wings und zwei zerstörte R2 Astromechs. Wir konnten drei imperiale Piloten bergen, die demnächst zur Vernehmung nach Jeddah geschafft werden. Von den TIE Jägern blieb nichts, was man gebrauchen konnte. 

Beim Wrack des Schmugglerschiffs konnten zwei leere Fluchtkapseln geborgen werden. Eine weitere Fluchtkapsel fehlte jedoch. Es ist also davon auszugehen, dass der Schmuggler entkommen konnte. Er wird sich jedoch nicht so schnell beim Imperium blicken lassen.



Memorandum an Konteradmiral Nos Nikira, Oberbfehshaber des VII. Geschwader der Outer Rim Territorial Fleet

Zu meinem großen Bedauern bin ich gezwungen, Ihnen eine nicht eben positive Beurteilung des ersten Einsatz Ihres Protegés, der Baroness Yadoss, zu übermitteln.

Ich hatte der Langmesser-Staffel die Mission zugewiesen, einen durch unseren Geheimdienst in mühevoller Arbeit aufgestellten Doppelagenten in die Basis der Rebellen einzuschleusen, die wir nach wie vor im Roestoc-System vermuten. Unglücklicherweise flog die Tarnung des Doppelagenten im Moment des Kontakts mit Streitkräften der Rebellenallianz auf, und es kam zum Gefecht. Im Zuge dessen verlor die Baroness die drei TIE-Fighter ihrer Staffel, und ließ zu, dass der YT-1300 des Doppelagenten kampfunfähig geschossen wurde. Ich muss meine Konsternierung gestehen ob der Tatsache,  dass es den Langmessern dabei nicht gelang, auch nur eine Rebellenmaschine abzuschießen, auch wenn zwei von ihnen stark beschädigt wurden.

Zu allem Überfluss benachrichtigten mich die Rettungskräfte, die in das Gefechtsgebiet entsandt wurden, dass von den Rettungskapseln der drei TIE-Piloten jede Spur fehlt. Es steht somit zu befürchten, dass drei ausgebildete imperiale Piloten entweder in Gefangenschaft der Rebellen geraten sind, oder aber vom hiesigen Schmugglerpack festgehalten werden

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem anhängenden Dossier.

Im Lichte dieser Ereignisse wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie in Zukunft bei Detachierungen an meine Station Rücksicht nehmen würden auf die Eigenheiten des Garnisonsdienstes. Fliegerasse mit überentwickeltem Geltungsdrang sind nicht zweckdienlich.

Kommandant Morbid Chentre, Oberbefehlshaber der Imperialen Streitkräfte im Roestoc-System

Montag, 9. April 2018

Der Roestoc Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Staffeln: Claes


Für das Imperium fliegt in der Langmesser-Staffel:
Baroness Malign Yadoss, callsign "Darkblade" - TIE Defender (Onyx Squadron Pilot stats, TIE/x7, Engine Upgrade - 34pts)
bestätigte Abschüsse: 1 HWK-290




  
Gir Voog, callsign "Misericorde"- TIE Fighter (Obsidian Squadron Pilot stats - 12pts)









Con Stulmoon, callsign "Falchion"- TIE Fighter (Academy Pilot stats  - 12pts ) 







Sod Man, callsign "Dual Wield"- TIE Fighter (Academy Pilot stats  - 12pts ) 













Für die Rebellenallianz fliegt in der Aquamarine Squadron:
Cpt. Vankyl Schhank, callsign "Oddball" - ARC-170 (Braylen Stramm stats, Proton Torpedoes, Munitions Failsafe, R5-P9, Alliance Overhaul - 33pts)
bestätigte Abschüsse: 1 TIE Interceptor, 1 TIE Fighter







Lt. Dwers Zaabb, callsign "Finisher"T-65 X-Wing (Rookie Pilot stats, Proton Torpedoes, R3 Astromech - 27pts)
bestätigte Abschüsse: 1 TIE Fighter, 1 TIE Advanced, 1 TIE Striker










Lt. Tiss Viakka, callsign "Flyboy"Z-95 Headhunter (Bandit Squadron Pilot stats, Concussion Missiles - 16pts) 












Für Scum an Villainy fliegt im Any Delivery Haulage Service (A.D.H.S.):

Aeddoc Blaawall, callsign "Mailman" - G-1A Starfighter (Ruthless Freelancer stats, Stealth Device, Cloaking Device - 28pts) 








Hook Shinnuy - Protectorate Starfighter (Zealous Recruit stats, Concord Dawn Protector, Flechette Torpedoes - 23pts)


Gitta Gren - M12-L Kimogila Fighter (Cartel Brute stats, Proton Torpedoes, Concussion Missiles, -  30 pts)