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Dienstag, 2. August 2022

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Dramatis Personae

 Dramatis Personae - Schiffe und Mannschaften


Frankreich

Die Forschungsschiffe

"La Boussole", umgebautes Kauffahrteischiff

Kommandant - Maitre Jean-Marie Zatapathique
August 1785 - verließ den Hafen von Brest unter falschem Namen als "La Bonne Intention"
August 1785 - ging im Gefecht am Raz de Sein and die Spanier verloren
hat zur Zeit für Repareturen festgemacht in Concarneau


"L'Astrolabe", umgebautes Kauffahrteischiff

Kommandant - Maitre Honoré Marchande
August 1785 - verließ den Hafen von Brest unter falschem Namen als "L'Espérance"
August 1785 - ging im Gefecht am Raz de Sein and die Spanier verloren
hat zur Zeit für Repareturen festgemacht in Concarneau

Die Eskorte

"La Galatée", Fregatte des fünften Ranges von 44 Kanonen (18 Pfünder)

Kommandant  - Capitaine de Frégate Augustin Marie Fidèle Bedel du Tertre
Zweiter Offizier - Lieutenant Jean-Philippe Robineau - mittelmäßige Fähigkeit, den Spielercharakteren gewogen
Bootsmann - Gilbert Pierrat - unzureichende Fähigkeit, den Spielercharakteren gewogen
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug mittelschwere Schäden davon
zur Zeit abgestellt, die beiden Kauffahrer aufzubringen

"L'Orénoque", Brigg des sechsten Ranges von 18 Kanonen

Kommandant - Capitaine de Corvette Eustache Marie Joseph Bonamy
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug leichte Schäden davon
zur Zeit Teil des Eskortgeschwaders, außer Sicht vor Concarneau

"La Néréide", Fregatte des fünften Ranges von 32 Kanonen (12 Pfünder)

Kommandant  - Capitaine de Frégate François Casimir Bonnefoux
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug leichte Schäden davon
zur Zeit Teil des Eskortgeschwaders, außer Sicht vor Concarneau

"Notre Dame de Rosaire", Linienschiff des vierten Ranges von 64 Kanonen

Kommandant - Capitaine de Vaisseau Athanase Scipion Barrin de La Galissonnière
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug leichte Schäden davon
zur Zeit Flaggschiff des Eskortgeschwaders, außer Sicht vor Concarneau


Schiffe aus früheren Kapiteln

"Le Conquerant", Linienschiff des dritten Ranges von 74 Kanonen

August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug schwere Schäden davon
zurückbeordert nach Brest und aus dem Eskortgeschwader entfernt


"L'Alerte", Brigg des sechsten Ranges von 16 Kanonen

Kommandant - Capitaine de Corvette Augustin Alleaume
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, wurde versenkt

Samstag, 25. Dezember 2021

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 1

Prolog: Der missglückte Aufbruch aus Brest

über die Geschehnisse am 2. August im Jahr 1785

Brief aus dem Nachlass von Madame Sophie Eugénie Zatapathique,  Kaufmannstochter aus Brest, adressiert an ebendiese

geschrieben am 4. August 1785, an Bord der Fregatte 'La Galatée', auf Reede vor Concarneau

Ma cherè Sophie,

wie ich es Dir versprochen habe, bringe ich diese Zeile zu Papier, um Dich auf dem Laufenden zu halten über das, was mir widerfahren ist auf der Expedition des Grafen de la Perouse, so daß sich Dir die lange Zeit meines Fortbleibens verkürze, und etwaige Sorgen Deinerseits sich zerstreuen.

Zur Zeit liegen wir vor Anker bei Concarneau, und lecken unsere Wunden. Keine Bange, mir ist nichts geschehen, aber der armen 'Galatée' hat es übel mitgespielt. Doch immer der Reihe nach:

Gegen Mittag des ersten August waren wir endlich soweit, in Brest loszuwerfen und mit der Tide auslaufen  zu können. Der Wind stand längst nicht mehr günstig, doch hatte der Graf darauf bestanden, dass 'L'Esperance' und die 'Bonne Intention' im letzten Moment noch Ladung in Gestalt von zwei großen, grob gezimmerten Holzkisten übernehmen. Wie dem auch sei, wir kreuzten gegenan auf's Meer hinaus, und mit Einbruch der Nacht drehte der Wind auf Nord, so dass die Nacht ruhig verlief.

Nicht so der folgende Morgen. Kaum hatte sich die Ile de Sein aus dem zähen und hartnäckigen Dunst geschält, sichteten wir westlich der Insel Segel. Sie gehörten zu einem spanischen Geschwader, dem unseren ebenbürtig, dass in recht bedrohlicher Manier schnell aufkam. Und tatsächlich, ohne viel Federlesens preschten zwei Brigs und zwei Schoner mitten zwischen uns, und eröffneten ohne Warnung das Feuer! Der Graf hatte uns wohl gewarnt, dass auf diese Expedition mit Überraschungen zu rechnen wäre, aber dass Schiffe der spanischen Krone, mit der wir uns nicht im Krieg befinden, sich zu solch einem Akt der Piraterie erdreisteten, verschlug mir kurz die Sprache.

Kurz nur, dann sprachen auch unsere Geschütze, und ein heftiges Mêlée entbrannte. Zu meinem großem Verdruss dreht der Wind zusehends westlich, so dass es den Dons ein Leichtes war, bis zu den beiden Kauffahrern vorzudringen, auch wenn wir ihnen auf dem Weg mit den Achtzehnpfündern tüchtig das Fell gegerbt haben. Der Graf selbst hatte in Lee mit seinen beiden Linienschiffen ordentlich zu tun mit zwei spanischen Zweideckern. Kurzum, in heftigem Gefecht ging 'L'Alerte' verloren, und auch die 'Conquérant' wird so bald nicht wieder in See gehen. Nicht, dass wir es den Spaniern nicht mit gleicher Münze vergolten hätten, aber am Nachmittag war offenkundig, dass sie mit 'Esperance' und 'Bonne Intention' auf Kurs Süd entkommen würden, egal, was wir auch tun. So nahmen wir, ich kann es nicht anders sagen, mit eingekniffenem Schwanz Kurs Südost, um hier in Concarneau unser Wunde zu lecken.

Der Graf ist im Guten wie im Schlechten ein Edelmann und tunlichst bemüht, die Contenance zu wahren. Doch innerlich kocht er vor Zorn, mehr über die Dons als über uns, möchte ich meinen. Lange wird es ihn hier nicht halten, er will die beiden Prisen um jeden Preis zurück.

So setze ich alles daran, 'Galatée' wieder seetüchtig zu bekommen. Ich schließe diese Zeilen hier, und will Dir schreiben, wenn sich neue Entwicklungen ergeben.

In großer Liebe und unverbrüchlicher Treue,

Augustin

Samstag, 15. August 2020

'Letter of Marque and Resprisal' has moved here

The release of the Black Seas line of ship models has triggered me into dusting off my old rules project 'Letter of Marque and Reprisal'. For ease of maintenance, I have decided to move the related material onto this blog. So, if you are keen to play single ship engagements in the age of sail, here's something you might find interesting.

The Rules.

Ship Sheets for the Peter Pig line of models.

New Ship Sheets for the Black Seas line of models.

Dienstag, 11. August 2020

LoMaR zieht um

 Ahoi zusammen,

ich habe beschlossen, das Material für mein Regelwerk 'Letter of Marque and Reprisal' hierher auf den Blog zu verlegen. Weil wegen... Gründe. :o)

'Letter of Marque and Reprisal' (einfacher: LoMaR) ist ein Tabletop-System, in dem jeder Spieler ein oder zwei Schiffe aus dem Goldenen Zeitalter der Segelkriegsschiffe kommandiert. Also etwa Kurzvorsiebzehnhundert bis Achtzehnfuffzehn.

Das System ist maßstabsagnostisch, prinzipiell funktionieren Modellmaßstäbe von 1/1.200 bis 1/72. 

Die Regeln sind recht detailliert, und verlangen ein gewisses Grundverständnis dafür, wie man ein rahgetakeltes Schiff bewegt und damit kämpft. Aber seht selbst, wenn Ihr Interesse habt:

Das Regelwerk (in Englisch). Die Kommandokarten liegen in einem separaten Ordner, weil es so viele Dateien sind.

Schiffsbögen für Peter Pig Modelle, Maßstab 1/450. Damit habe ich die Regeln ursprünglich getestet.

Neue Schiffsbögen für Black Seas Modelle von Warlord Games. Der Grund, warum ich die olle Kamelle wieder abstaube. :o)

Donnerstag, 13. Februar 2020

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (III)

Imperiale Prominenz im Roestoc System

Vertreter der Inquisition untersuchen Rebellenpräsenz

Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen der Systemkommandantur verlautet, werden in den nächsten Tagen zwei hochrangige Vertreter der Imperialen Behörden unser System besuchen. Der Pressesprecher dementierte dies auf Nachfrage, aber die Quellen des 'Stormtrooper' lassen keinen Zweifel: der schneidige Alexsandr Kallus höchstselbst wird in Roestoc nach dem Rechten sehen! Dieser ungemein gut aussehende Agent des ISB wurde dabei beobachtet, wie er incognito in einen Linienflug nach Roestoc einstieg. Zusammen mit unserem wackeren Captain Strax wird er den Rebellen zweifelsohne gehörig den Marsch blasen!
Sicherlich ist im Zusammenhang damit auch die Sichtung eines neuen Prototyps der Sienar-Werke neu zu bewerten, die das Flottenkommando unter den Teppich kehren will. Wir bleiben für Sie dran!














+++ EILMELDUNG +++

Rebellen terrorisieren erneut das Roestoc-System


Niederträchtiger Anschlag auf Imperialen Würdenträger


Gestohlenener TIE Fighter für feiges Attentat mißbraucht


Jetzt ist es offenkundig, dass die starke Hand von Agent  Alexsandr Kallus im Roestoc-System mehr als je zuvor gebraucht wird! In einem Akt beispielloser Heimtücke näherte sich ein Terrorkommando der sogenannten "Rebellen" am Abend des heutigen Tages im Schutz eines gestohlenen TIE Fighters dem Shuttle des Imperialen Inquisitors, der die archäologischen Forschungen im Roestoc-System inspiziert hatte. Unbestätigten Augenzeugenberichten zu Folge handelte es sich bei dem Führungsschiff der ruchlosen Rebellen um kein anderes als die berüchtigte 'Ghost' und ihre Mannschaft aus Kriminellen und Anarchisten! Unprovoziert und ohne Vorwarnung eröffneten diese Verbrecher das Feuer auf das Shuttle, welches trotz tapferer Gegenwehr alsbald in Flammen aufging. Es steht zu befürchten, dass der Inquistor der Mörderbande in die Hände fiel! Wir berichten für Sie weiterhin.

Montag, 14. Januar 2019

ein Gespräch, belauscht in der Raumfliegerbar 'K-Turn' - Roestoc-Sytem

Hook Shinnuy: Die erste geht auf mich. Prost erstmal.
Gitta Gren: Prost.
HS: So, jetzt sag' mal: was war denn das für eine Scheissnummer?
GG: Hä! Was meinste denn jetzt? Dass Mailman uns wieder mal wegen einer seiner "garantiert brandheißen Insidertipps" auf eine bescheuerte Schnitzeljagd geschickt hat? Oder dass die Grünschnäbel von der Rebellion anscheinend nicht nur dieselben Insider kennen, sondern uns da auch noch die Hosen runtergezogen haben?
HS: Ach, hör' auf, wir haben schon Schlimmeres...
GG: Einen Dreck haben wir! Ich hab' dem Zottelkopf gesagt, dass dieser Agent Sith nicht sauber ist! Was ist das überhaupt für ein dämlicher Codename, 'Agent Sith', mal ehrlich. Aber Mailman springt jedes Mal auf solchen Schmonses an.
HS: Naja, aber Du musst zugeben, dass die Rebellionsbubis ganz schön scharf darauf waren, die Navdaten aus dem Satelliten zu bekommen. Die haben da immerhin vier X-Wings hingeschickt. Da muss doch was dahinter stecken.
GG: <grummelt> Naja, kann schon sein. Aber dann ging wieder dieselbe Arie los. Hast Du gesehen, wie die Rebellen geflogen sind? Das waren blutige Anfänger, selbst die, die uns ständig die Daten vor der Nase weggeschnappt haben! Und warum? Na, weil Herr Mailman mal wieder die ganze Zeit mit seinen blöden Tarngimmicks rumgespielt hat. Anstatt mal die Drosselklappen aufzumachen und die Blaster heißlaufen zu lassen. Hast ja gesehen, der ist mir unentwegt vor der Nase herumgekurvt, hab' ja kaum eine ordentliche Salve abgeben können.
HS: Jetzt mach' mal halblang! Immerhin hast Du zwei von den Bubis aus dem All gepustet...
GG: Ha! Ja, toll. Und was habe ich davon? Mailman dümpelt im Bacta-Tank, seine Maschine ist fast schrottreif, und ich darf dem Hutten erklären, warum wir die "brandheißen Navigationsdaten" nicht haben, die Mailman ihm versprochen hat. Na, schönen Dank auch.
HS: <seufzt> Barkeep? Noch zwei von denen. Ich glaube, Gitta muss sich was von der Seele saufen.




Samstag, 12. Januar 2019

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (II)

Im Fadenkreuz des Terrors

Ruchlose Rebellen schießen auf unbeteiligte Reporter und erreichen eine neue Ebene der Ehrlosigkeit.

Viele meiner Berichte basieren auf Aussagen und Protokollen der Einsätze unserer glorreichen imperialen Navy. Ich habe keine Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Nachrichten, doch gibt es vereinzelte Leser, die mir Einseitigkeit vorwerfen.

Um diesen Vorwurf zu bereinigen und auch den letzten meiner Leser zu erreichen, stieg ich selbst in ein kleines Frachtschiff und ließ mich an den Rand einer Kampfzone fliegen. Ohne es zu wissen, gerieten mein Pilot und ich in das Fadenkreuz der selbst ernannten Rebellen und kamen nur dank der selbstlosen Aufopferungsbereitschaft der Roestoc Beta Staffel mit unserem Leben davon.

Gleich zwei Wunderwaffen boten die Roestoc Beta Staffel auf, um dem gut finanzierten galaktischem Terror im Outer Rim ein Ende zu setzen. So kam der inzwischen bewährte TIE Jagdbomber x7 in den fähigen Händen von Pilotin Ensign Flin (23), genannt Buccaneer, zum Einsatz. Captain Strax (32), genannt Seawolf, und Leutnant Vastra (27), genannt Piranha, begleiteten sie in ihren TIE-Fightern. Wie mir später berichtet wurde, sollten sie die Begleitschiffe der selbst ernannten Rebellen beschäftigen, während die zweite Wunderwaffe sich um deren Hauptschiff kümmern sollte.

Diese Wunderwaffe war nichts geringeres, als ein Sternenflügler der Alpha-Klasse, geflogen von der aufstrebenden Shuttle-Pilotin Ensign Marta Jynns (24), genannt Griffin. Viele meiner Leser werden den Sternenflügler auch als Gunboat oder Kanonenboot kennen. Zwei bis an die Zähne bewaffnete TIE-Bomber komplettierten die zweite Gruppe. Allein der majestätische Anblick der Schiffe, die tadellose Formation und die Zielstrebigkeit ihrer Piloten bereitete ein Gefühl der Zuversicht.

 
Wie zu erwarten, ergriff das Hauptschiff der selbst ernannten Rebellen bei diesem Anblick sofort die Flucht. Dieses Hauptschiff, ein YT-2400 und damit ein moderner leichter Frachter der Corellianischen Ingenieurs-Gesellschaft, beförderte weitere Waffen, um den Terror im Outer Rim zu unterstützen.

Bei seiner Flucht kam er jedoch absichtlich unserem am Kampfe vollkommen unbeteiligten und hervorragend markierten Reporter-Schiff gefährlich nahe. Ein hinterhältiger Schachzug, um seine Verfolger am Schießen zu hindern. Schließlich würde kein imperialer Pilot unnötigen Kollateralschaden riskieren.

Zu meiner persönlichen Schande muss ich gestehen, dass wir somit, ohne es zu wissen, in einen ansonsten tadellosen Angriffsplan eingegriffen haben. Meine erste Entschuldigung gilt daher Captain Strax. Nicht nur hinderte mein inzwischen entlassener Pilot die Schussbahn unserer tapferen Piloten. Auch blockierte er die Flugbahn von Leutnant Vastra. Meine zweite Entschuldigung gilt daher ihr.

Im Verlaufe der Schlacht verlor ich selber den Überblick, doch beweisen die Aufnahmen, dass ein hochmoderner A-Wing kurz davor stand, uns abzuschießen. Allein durch den beherzten Einsatz von Leutnant Vastra, die uns aus der Schussbahn schob, blieb uns schlimmeres erspart. Dafür steckte sie jedoch die Schüsse ein, welche eigentlich mir und meinem unvorsichtigen Piloten galten. Zusammengehalten durch ihren Willen und die unerreichte Ingenieurskunst der Sienar Werften überstand diese tollkühne Meisterpilotin den feigen Beschuss des A-Wings.

  
Im Schutze eines Asteroiden harrten wir der Dinge. Doch der Schaden war angerichtet. Der Frachter hatte einen zu großen Vorsprung und konnte entkommen. Als sich erstmal ein imperialer Schutzkreis um unser Reporter-Schiff gebildet hatte, sahen es auch die verbliebenen Terroristen ein, dass sie verloren hatten und verkrochen sich zurück in ihre Felsenhöhlen. Erst in diesem Moment merkten ich, dass einer fehlte.


Wie mir später zugetragen wurde, kämpften Captain Strax und Ensign Flin in Abwesenheit Leutnant Vastras und somit in Unterzahl weiterhin gegen die mit Raketen bewaffneten Begleitschiffe. Eine dieser Raketen zerstörte den TIE-Fighter des allseits beliebten Veteranen Strax.

Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, hält sich der aus seinem Wrack gerettete Captain wie durch ein Wunder am Leben. „Keine Schilde. Nur Mumm.“ So lautet seine Devise. Captain Strax ist ein Kämpfer, ein Held des Imperiums. Bitte höre nicht auf zu kämpfen. Kämpfe dich zurück zu den Lebenden. Kämpfe dich zurück ans Steuer eines TIE-Fighters. Kämpfe für den Ruhm und die Größe des Imperiums.

Meine dritte Entschuldigung gilt daher dir, meinem Leser. Ich übernehme volle Verantwortung für die missglückte imperiale Operation. Im Leben einer Frontreporterin gibt es immer den Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man nach vorne prescht, oder ob man doch in der sicheren Basis bleibt. Aber wie sonst sollen Berichte aus erster Hand an die ahnungslosen Bürger der Galaxis kommen? Wer recherchiert, woher die selbst ernannten Rebellen neueste Schiffe und teuerste Waffen bekommen?

Solange sich Terroristen und Verbrecher da draußen herumtreiben, werde ich nicht aufhören. Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde zukünftig vorsichtiger sein. Doch die Geschichten der ansonsten unbesungenen Helden des Outer Rim müssen erzählt werden. Mal sind diese Geschichten Tragödien, wie der Abschuss von Captain Strax. Mal sind es Berichte von Heldentaten, wie die Rettungsaktion durch Leutnant Vastra. Und mal muss eben auch der Misserfolg aufgrund einer unvorsichtigen Reporterin gemeldet werden.

Dienstag, 18. September 2018

Entsendet die Roestoc Beta-Staffel


Abschlussbericht zum Verhör der Gefangenen Baniss Keeg, genannt „Nanny“, durch Agent Lorkin vom Imperialen Nachrichtendienst. 

Die Gefangene erwies sich als kooperativ und möglicherweise nützlich. Sie hat uns ihre Komplizen benannt, jedoch schlage ich vor, dass wir zunächst nicht nach ihnen fahnden. Sie hat uns nämlich ebenfalls den Übergabeort und –Zeitpunkt mit ihrem Auftraggeber benannt.

Im Einzelnen sagte sie aus, dass das Ziel des sogenannten Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat tatsächlich der TIE Defender x7 war. Der ihr unbekannte Auftraggeber wandte sich direkt an Sancho den Hutten vom Clan der Hutten und zahlte eine äußerst großzügige Anzahlung. Des Weiteren stellte der Auftraggeber den Flugplan und nähere Informationen zur Langmesser-Staffel zur Verfügung. Woher dieser die Informationen hatte, konnte uns die Gefangene jedoch nicht berichten. 

Sancho stellte eine Crew zusammen bestehend aus einer jungen Mandalorianerin vom Clan Viszla, Codename „Bullseye“, einem Gamorreaner, Codename „Schweinebacke“, sowie unserer Gefangenen. 

Das Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat

Wie bereits im Bericht von Oberstleutnant Baron Sabado harKonin zu lesen war, ist der Diebstahl des TIE x7 nicht gelungen. Da dieses Gefecht jedoch noch nicht in den imperialen Medien gemeldet wurde und Sancho der Hutte mit seiner Niederlage bestimmt nicht hausieren geht, kann man davon ausgehen, dass der Auftraggeber noch nichts davon weiß. Die Gefangene hat uns Bereitwillig Übergabeort und -Zeitpunkt benannt. Er befindet sich in Reichweite der Roestoc Beta-Staffel, welche wir auf der Stelle voll bestückt entsenden sollten. 

Der Staffel wurde erst kürzlich ein Alpha-Klasse Star Wing (Gunboat) zugeteilt und es wäre eine gute Möglichkeit, dieses einzusetzen. Es wäre vielleicht sogar anzuraten, die Reporterin, Lexa Starspringer, mitzuschicken, da diese Mission einige schöne Aufnahmen für die Nachrichten ergeben könnte. Angesichts der finanziellen und nachrichtendienstlichen Mittel des Auftraggebers, gehe ich fest davon aus, dass es sich hierbei um Kräfte der sogenannten Rebellen-Allianz handeln dürfte. 

Bezüglich der Gefangenen empfehle ich, sie in unserem Sinne „auszubilden“ und „entkommen“ zu lassen. Sie ist bereits äußerst kooperativ und könnte uns wieder einen Einblick in die lokale Unterwelt ermöglichen, nachdem uns Har Moggan so schändlich verraten hat.

Donnerstag, 13. September 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Langweiliger Patrouillendienst? Schön wär's...

Oberstleutnant Baron Sabado harKonin,  vorübergehend detachiert an das 64ste Jagdgeschwader Outer Rim, "Langmesser"-Staffel
zurück vom Patrouilleneinsatz im Claynow-Trümmerfeld
an Kommandant Morbid Chentre, Oberbefehlshaber der Imperialen Streitkräfte im Roestoc-System

Wie angeordnet bin ich zusammen mit der 64sten aufgestiegen, um einerseits das Führungsverhalten von Baroness Yadoss zu bewerten; andererseits um sicher zu stellen, dass dem TIE/x7 Prototyp nichts zustößt. [...] Kurz vor Verlassen des Patrouillengebiets wurden wir aus einer Trümmerwolke heraus von vier kompakt formierten Maschinen angegriffen, deren Bauart und Wartungszustand auf Schmuggler oder Piraten hindeutet.


Langmesser 1, 2 und 3 hielten Kurs, um mir und Baroness Yadoss zu ermöglichen, in den Rücken der gegnerischen Formation - insbesondere der Lancer-Klasse  - zu gelangen.














Die Staffel bewies großes Geschick, behielt unter starkem gegnerischen Feuer eine kühlen Kopf, und konnte so den Lancer vom Rest seines Geschwaders trennen. 














'Darkblade' teilte mir ihre Absicht mit, den Abschaum zu enthaupten, und blieb unbeirrbar auf der Sechs des großen Schiffes. Unglücklicherweise konnte ich sie dabei nicht in gebührendem Maße unterstützen, da der andaurnde Ionenbeschuß durch den von Backbord anfliegenden HWK-290 meine Maschine manövrierunfähig gemacht hatte.


Im Feuergefecht mit den kleineren Jägern gingen bedauerlicherweise die TIEs von 'Falchion' und 'Dual Wield' verloren. Durch ihren Einsatz konnten sie jedoch Ihrer Staffelführerin den Freiraum erkämpfen, den sie benötigte, um den Angriff des Lancer abzuschlagen. Nachdem dieser in den Hyperraum gesprungen war, gelang ihr außerdem der Abschuß des HWK-290 mit einer wohlgezielten Salve. Daraufhin traten auch die verbleibenden beiden Piraten den Rückzug an.



Es bleibt zu bemerken, dass ich Ihre Einschätzung uneingeschränkt teile: sowohl der Rebellen- als auch der kriminellle Abschaum im Roestoc-System sieht unsere neuen TIE/x7 offenkundig als große Bedrohung an. Und wir haben ein Sicherheitsleck, das den Angreifern ermöglicht hat, den Flugplan der Patrouille einzusehen. Nicht zuletzt durch 'Darkblades' Einsatz konnten wir die Pilotin des HWK-290 lebend bergen und den Verhörspezialisten des Imperialen Nachrichtendienstes überstellen. 


Montag, 16. Juli 2018

Das Mangelwaren-Export, Import und Neuanschaffungs Syndikat formiert sich


 Ein Separee in einer Cantina im Outer Rim, nahe dem Roestoc System:

1. Übersetzungsdroide: „Der ehrenwerte Sancho vom Clan der Hutten begrüßt Sie und möchte Sie willkommen heißen.“
2. Jushu Vizsla: „Sancho der Hutte. Wie ich sehe umgibst du dich immer noch mit dem Abschaum der Galaxis.“
3. Oink: „Oink oink skweek.“
4. Baniss Keeg: „Schweinebacke hat recht. Du gehörst auch dazu.“
2. „Was verschafft mir denn die Ehre, dieser erhabenen Gesellschaft beizuwohnen.“
4. „Ein Auftrag der speziellen Sorte.“
3. „Oink skweek oink oink. Grunz.“
2. „Wie lukrativ? Ich will Zahlen hören.”
1. „Seine Erhabenheit wird die genauen Beträge in Einzelgesprächen verhandeln. Hier soll es erstmal um den Auftrag gehen.“
4. „Sind wir dann jetzt vollzählig. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“
3. „Oink.“
1. „Seine Erhabenheit möchte auch nicht lange um den heißen Brei herumreden. Er wurde von einem zahlungskräftigen Kunden beauftragt, einen TIE Jagdbomber x7 zu besorgen.“
4. „Soll das ein Witz sein?“
3. „Skweek.“
4. „Wie stellt er sich das vor? Wir brechen bei Sienar Systems auf Lothral ein und spazieren mit der Wunderwaffe heraus?“
2. „Nein, wir klauen sie dem Imperium direkt. Aber dazu brauchen wir Ionen-Kanonen, Torpedos, Raketen und den Flugplan eines Imperialen Jagdbombers. Nicht billig.“
1. „Seine Erhabenheit hat bereits den Flugplan einer Staffel mit so einem Jagdbomber. Die Piloten sind unerfahren und wurden erst vor kurzem aus der Kriegsgefangenschaft befreit. Was die Bezahlung angeht, reicht die erhaltene Anzahlung schon aus, um jedem von Ihnen ein neues Schiff nebst Ordonanz zu kaufen, wenn es sein muss.“
4. „Ein neues Schiff werden wir hinterher auch brauchen. Und ein neues Leben. Sich mit den Imperialen anlegen, um einen Jagdbomber unbeschadet zu bergen … Das ist Selbstmord. Wir alle kennen die Berichte in den Medien.“
2. „Imperiale Propaganda. Aber Nanny hat Recht. Wie sollen wir die Wunderwaffe des Imperiums unbeschadet bekommen? Ungefährlich ist er nicht und wir werden den Jagdbomber nicht einfach ionisieren und andocken können. Das hat unser Auftraggeber von den Rebellen bestimmt schon probiert.“
1. „Seine Erhabenheit möchte betonen, dass ihm die Zugehörigkeit seines Kunden offiziell unbekannt ist. Sein Kunde bestand jedoch darauf, dass er den Jagdbomber nur zur Selbstverteidigung braucht – um Schwachstellen im Design zu finden und keinesfalls um selber einen zu bauen. Seine Erhabenheit interpretiert das so, dass dem Kunden auch ein Wrack übergeben werden kann, solange es noch identifizierbar ist.“
2. „Und angesichts dessen, dass du bereits eine Anzahlung erhalten hast, gehe ich davon aus, dass der Kunde verzweifelt genug ist, dir das Wrack für die volle Summe abzukaufen. Ich fasse also mal zusammen: Wir schießen ein paar Imperiale ab, müssen mal nicht von der großartigen Wunderwaffe lesen und zocken dafür Alderaan ab. Wenn dabei genug für mich herausspringt, bin ich dabei.“
3. „Oink oink. Grunz. Oink oink.“
4. „Dito.“

Montag, 9. Juli 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefangenenaustausch

Einsatzbesprechung Aquamarin-Staffel - Cpt Vankyl Schhank:

"Also,folgendermaßen... Flyboy, die Frisur sitzt, jetzt mal aufgemerkt! Mann Mann Mann...
Wie gesagt: wir sind abgestellt, die Gefangenenübergabe zu überwachen. Und wie ich die Eimerköppe kenne, werden die versuchen, uns anzuscheißen. Ganz ehrlich: ob die mit ihren drei Nulpen von TIE-Piloten davon kommen, ist mir herzlich schnuppe. Aber, und jetzt kommt's:

Ich bin mir sicher, dass die Imperialen ihre neuen Medienstars in's Gefecht schicken werden. Nachdem diese Journaille Captain Strax derart hinten reingekrochen ist, werden sie es sich nicht nehmen lassen, auf der Propagandawelle weiter zu reiten. Da kommen wir in's Spiel: wir werden diesen selbstgefälligen Schnöseln ordentlich heimleuchten, und vor allem ihre experimentelle Maschine zerlegen. Ich hab mir extra eine Ionenkanone randengeln lassen, damit uns die Schweinebacke nicht entkommt.

Und wir haben uns ein bißchen Hilfe besorgt: die Kameraden von der Rot-Staffel schicken einen T-65 mit diesen neumodischen Feuerleitplatinen, damit der TIE Defender ein paar Protonentorpedos zu Futtern kriegt. Und die Neue kommt auch mit, die .... wie heisst die nochmal gleich? Dingens... na, Ihr wisst schon... die mit der roten Fliegerkombi.

Also, reißt Euch zusammen, Augen auf der Sechs, und lasst uns ein paar TIEs schrotten!"

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Col. Ty balTarr, Leader Flight Operations, Mission 'Seven Towers' der Rebellenallianz:
Anbei die Niederschrift meines Debriefings mit Lt. Viakka, ergänzt um Rückschlüsse aus den telemetrischen Aufzeichnungen des Gefechts.
Die Aquamarin-Staffel war in Begleitung eines Kameraden der Rot-Staffel abgestellt, um die Imperialen abzufangen, die die gefangenen TIE-Piloten befreien wollten. Befreit haben, sollte ich sagen. Die Maschinen hatten Position bezogen an dem stillgelegten Transporter, der uns derzeit zur Sicherheitsverwahrung dient.

Nach längerer Nahbereichspatrouille bekamen sie einige Telemetrieechos herein, die sich als drei unterschiedliche TIE-Modelle entpuppten, sowie drei nicht auflösbare Signale. Letztere sollten sich als ein imperiales Shuttle herausstellen, welches mittels eines expermientellen Zerhackers sein eigenes Telemetrieecho verdreifachen konnte.

Entgegen seiner ausdrücklichen Einsatzorder - die dem Abfangen des Shuttles Priorität gab - stellte Cpt. Schhank lediglich die Maschinen von Lt. Viakka und Lt. Zabb ab, um die Echos abzutasten. Er selbst nahm mit Rot 5 zusammen Kurs auf den TIE Defender. Zwar billige ich seinen Eifer, diesen gefährlichen Gegner unerschrocken anzugehen. Darüber jedoch das Missionsziel zu vernachlässigen, ist nicht entschuldbar.

Lieutenants Viakka und Zabb konnten schnell die beiden Echos auf der linken Flanke auflösen, und außerdem den anfliegenden TIE Fighter als die Maschine von Zygon Strax identifzieren. Es kam zu einem unübersichtlichen Passiergefecht, in dem der TIE Defender erneut als die zentrale Bedrohung hervortrat. Aus dem von Cpt. Schhank sauber vorbereiteten Doppelschlag aus Ionenkanonenbeschuss zur Immobilisierung und einer Salve aus Protonentorpedoes von Rot 5 ging die gegnerische Maschine gänzlich unbeschadet hervor.

Der TIE Fighter schwenkte auf das Passiergefecht ein, gefolgt von den beiden Z-95 von Flyboy und Finisher.

Darauf entbrannte ein heftiger Nahkampf, in dem es Lt. Zabb durch ein waghalsiges Manöver gelang, den TIE Striker abzuschießen, nur um kurz darauf dieses Manöver an einem Asteroiden zu beenden. Es ist festzuhalten, dass Cpt. Schhank währen dieser Kampfhandlung entweder aus Unachtsamkeit oder mit Absicht das Shutte gewähren ließ, so dass es sich unbehelligt der Gefangenenhulk nähern konnte.

Zumindest gelang es Oddbal, den TIE Fighter herunterzuholen, allerdings bezahlte er dies gleich darauf mit seinem Y-Wing, dem der TIE Defender auf der sechs klebte.

Zu diesem Zeitpunkt entschied Lt. Viakka, mit dem verbleibenden zwei Z-95 den Rückzug anzutreten. Manch einer mag darin Feigheit vor dem Feind sehen, meiner Einschätzung nach haben wir so zwei Z-95 zurück bekommen, die gegen den Defender, unterstützt vom Shuttle, nichts hätten ausrichten können.

Über den Umgang von Cpt. Schhanks Staffel mit Einsatzbefehlen habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen.

Ich schlage vor, Lt. Dwers Zabb einen T-65 zuzuweisen. Sie hat sich als couragierte und geschickte Pilotin erwiesen, die mit einer solchen Maschine gut zurechtkommen wird.

Oddball und Finisher sollten die Bacta-Tanks in den nächsten Tagen verlassen können. 

Ich muss zu Bedenken geben, dass wir uns einem ernsten Problem in Gestalt des TIE Defenders gegenübersehen. Seiner Kombination aus Wendigkeit, Schildstärke und Feuerkraft ist kaum eine unsere Maschinen im Zweikampf gewachsen, und wie hier ersichtlich, übersteht er sogar einen kombinierten Schlag. Ich ersuche daher dringend um Vorschläge, wie wir diese Maschine in Zukunft angehen sollen. Glücklicherweise sind nicht alle im Roestoc System stationierten TIE Defender auf diese Weise konfiguriert...

Samstag, 23. Juni 2018

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“


Schmierige Schmuggler werden aus dem Outer Rim gejagt

Auf der Jagd nach dem berüchtigten Schmuggler Har Moggan begab sich die Roestoc Beta Staffel in den verwaisten Asteroiden-Gürtel am Rande des Roestoc Systems. Nicht wissend, dass statt des Schmugglers hier der sogenannte Any Delivery Haulage Service sein Quartier eingerichtet hat, wollte die Staffel auch die Gelegenheit nutzen, die neue Wunderwaffe des Imperiums, den TIE Jagdbomber x7, zu testen. Konfrontiert mit dem skrupellosen Verbrechersyndikat, blieb den tapferen Piloten keine andere Wahl, als dem Gesetz des Imperiums Geltung zu verschaffen.


Captain Strax (32), ein furchtloser Veteran, der sich nicht zu fein ist, einen gewöhnlichen TIE-Fighter zu fliegen, führte einen Teil seiner Staffel gegen drei gegnerische Schiffe. „Die drei-gegen-drei-Situation ist nichts Ungewöhnliches.“, so Captain Strax. „Der Abschaum unterschätzt gerne den TIE-Fighter wegen den fehlenden Schilden und den scheinbar zu kleinen Waffen. Doch ist es das Können der Piloten, welches dann den Ausschlag gibt.“

Leutnant Vastra (27) überwachte unterdessen im TIE Stürmer den Test der Wunderwaffe, welche von der aufstrebenden Pilotin Ensign Flin (23) geflogen wurde. Beide Schiffe sollten die Flanke des Schlachtfeldes absichern, welche durch ein weiteres Schurkenschiff bedroht wurde. „Ensign Flin erwies sich erneut als wahre Scharfschützin.“, lobt der Staffelführer. „Sie setzte auf weiteste Entfernung einen Volltreffer gegen einen schweren M3-A, welcher sich auch noch hinter einem Asteroiden versteckte.“

Zu seinem Bedauern reichte der Volltreffer nicht aus, um den Verbrecher vom Abfeuern seiner Raketen abzuhalten. Captain Strax, der für jeden seiner Untergebenen einsteht, ist wütend, dass der M3-A in seine Kampfgruppe schoss: „Der war völlig zugedröhnt. Er wusste, dass er drauf gehen würde. Gleich zwei schwer bewaffnete Schiffe kamen direkt auf ihn zu. Und anstelle sein Glück in der Flucht zu suchen oder aufzugeben feuerte er seine Raketen in die Flanke meiner Kampfgruppe.“

Der TIE-Fighter Beta-4 wurde von den Raketen zerstört. Die Pilotin konnte jedoch lebendig im Wrack geborgen werden und sie ist auch bereits wieder einsatzbereit, erklärt der Staffelführer. „Das ist der Vorteil, wenn man nicht auf ein Lebenserhaltungssystem des Schiffes angewiesen ist, sondern alles im Anzug steckt.“

Nachdem der M3-A erst beseitigt war, konnte Lieutenant Vastras Kampfgruppe zu den beiden verbliebenen TIE-Fightern aufschließen. „Hier zeigte der x7 erst richtig, was er drauf hat.“, schwärmt Captain Strax. „Fast würde ich mir auch so ein Teil wünschen. Doch bin ich ein altmodischer Typ. Keine Schilde. Nur Mumm. So, wie es sich für einen echten TIE Piloten gehört.“

Nach dem Abschuss eines weiteren Spießgesellen flohen die verbliebenen Piraten. „Die kriegen wir auch noch.“, gibt sich Captain Strax zuversichtlich. „Der Glorie des galaktischen Imperiums kann das umtriebige Ungeziefer nichts entgegen setzen.“

Leider wurde der formidable Offizier zu einer weiteren Einsatzbesprechung gerufen noch bevor unser Interview beendet war. Kurz darauf konnte man aber die markanten Blutstreifen seines TIE-Fighters aus einem der Fenster des Flottendepots beobachten. Nehmt euch also in Acht, Abschaum der Galaxis. Die Roestoc Beta Staffel ist wieder auf der Jagd.

Dienstag, 8. Mai 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefährliche Fracht


Mitschnitt des Funkverkehrs der Gold Staffel der Rebellenallianz, unterwegs im Roestoc System:

"Gold Zwo an Gold Staffel: Ehrlich, ich hab' ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Müssen wir die Gefangenen denn ausgerechnet mit der Coinsy Dance überführen? Der Pott bringt Pech, ich sag's Euch..."

"Staffelführer Gold an Gold Zwei: Funkstille wahren. Du machst uns noch ganz kirre mit Deinem Geunke."

"Gold Zwo an Gold Staffel: Ich sag' ja bloß...."

"Gold Drei an Gold Staffel: Jungs?"

"Gold Zwo an Gold Staffel: ...mittlerweile weiß doch jede Wumpratte im System, dass Gold Drei die Imps an Bord hat."

"Gold Drei an Gold Staffel: Uhm, Jungs...?"

"Staffelführer Gold an Gold Staffel: Halt' den Rand, Gold Zwei. Was gibt's denn, Gold Drei?"

"Gold Drei an Gold Staffel: Ich habe drei Blips auf unserer 11, plus 45. Erbitte Manöveranweisung?"

"Gold Zwo an Gold Staffel: Scheiße! Zwei weitere Blips auf unserer 3, minus 15."

"Gold Drei an Gold Staffel: Und noch welche auf unserer 7, genau 0! "

"Staffelführer Gold an Gold Zwei: Break break break!"

"Gold Zwo an Gold Staffel: Was? Wir können doch Gold Drei nicht hängen lassen!"

"Staffelführer Gold an Gold Staffel: Ihr kennt die Einsatzorder. Wir können uns keine weiteren Verluste erlauben, bis die Verstärkung da ist. Gold Zwei, break break break. Gold Drei, möge die Macht mit Dir sein..."

"Gold Drei an Gold Staffel: Jungs...? Oh, Scheiße..."


 Fortsetzung folgt