Dienstag, 2. August 2022
Die Expedition des Grafen de la Perouse - Dramatis Personae
Samstag, 25. Dezember 2021
Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 1
Prolog: Der missglückte Aufbruch aus Brest
über die Geschehnisse am 2. August im Jahr 1785
Brief aus dem Nachlass von Madame Sophie Eugénie Zatapathique, Kaufmannstochter aus Brest, adressiert an ebendiese
geschrieben am 4. August 1785, an Bord der Fregatte 'La Galatée', auf Reede vor Concarneau
Ma cherè Sophie,
wie ich es Dir versprochen habe, bringe ich diese Zeile zu Papier, um Dich auf dem Laufenden zu halten über das, was mir widerfahren ist auf der Expedition des Grafen de la Perouse, so daß sich Dir die lange Zeit meines Fortbleibens verkürze, und etwaige Sorgen Deinerseits sich zerstreuen.
Zur Zeit liegen wir vor Anker bei Concarneau, und lecken unsere Wunden. Keine Bange, mir ist nichts geschehen, aber der armen 'Galatée' hat es übel mitgespielt. Doch immer der Reihe nach:
Gegen Mittag des ersten August waren wir endlich soweit, in Brest loszuwerfen und mit der Tide auslaufen zu können. Der Wind stand längst nicht mehr günstig, doch hatte der Graf darauf bestanden, dass 'L'Esperance' und die 'Bonne Intention' im letzten Moment noch Ladung in Gestalt von zwei großen, grob gezimmerten Holzkisten übernehmen. Wie dem auch sei, wir kreuzten gegenan auf's Meer hinaus, und mit Einbruch der Nacht drehte der Wind auf Nord, so dass die Nacht ruhig verlief.
Nicht so der folgende Morgen. Kaum hatte sich die Ile de Sein aus dem zähen und hartnäckigen Dunst geschält, sichteten wir westlich der Insel Segel. Sie gehörten zu einem spanischen Geschwader, dem unseren ebenbürtig, dass in recht bedrohlicher Manier schnell aufkam. Und tatsächlich, ohne viel Federlesens preschten zwei Brigs und zwei Schoner mitten zwischen uns, und eröffneten ohne Warnung das Feuer! Der Graf hatte uns wohl gewarnt, dass auf diese Expedition mit Überraschungen zu rechnen wäre, aber dass Schiffe der spanischen Krone, mit der wir uns nicht im Krieg befinden, sich zu solch einem Akt der Piraterie erdreisteten, verschlug mir kurz die Sprache.
Kurz nur, dann sprachen auch unsere Geschütze, und ein heftiges Mêlée entbrannte. Zu meinem großem Verdruss dreht der Wind zusehends westlich, so dass es den Dons ein Leichtes war, bis zu den beiden Kauffahrern vorzudringen, auch wenn wir ihnen auf dem Weg mit den Achtzehnpfündern tüchtig das Fell gegerbt haben. Der Graf selbst hatte in Lee mit seinen beiden Linienschiffen ordentlich zu tun mit zwei spanischen Zweideckern. Kurzum, in heftigem Gefecht ging 'L'Alerte' verloren, und auch die 'Conquérant' wird so bald nicht wieder in See gehen. Nicht, dass wir es den Spaniern nicht mit gleicher Münze vergolten hätten, aber am Nachmittag war offenkundig, dass sie mit 'Esperance' und 'Bonne Intention' auf Kurs Süd entkommen würden, egal, was wir auch tun. So nahmen wir, ich kann es nicht anders sagen, mit eingekniffenem Schwanz Kurs Südost, um hier in Concarneau unser Wunde zu lecken.
Der Graf ist im Guten wie im Schlechten ein Edelmann und tunlichst bemüht, die Contenance zu wahren. Doch innerlich kocht er vor Zorn, mehr über die Dons als über uns, möchte ich meinen. Lange wird es ihn hier nicht halten, er will die beiden Prisen um jeden Preis zurück.
So setze ich alles daran, 'Galatée' wieder seetüchtig zu bekommen. Ich schließe diese Zeilen hier, und will Dir schreiben, wenn sich neue Entwicklungen ergeben.
In großer Liebe und unverbrüchlicher Treue,
Augustin
Samstag, 15. August 2020
'Letter of Marque and Resprisal' has moved here
The release of the Black Seas line of ship models has triggered me into dusting off my old rules project 'Letter of Marque and Reprisal'. For ease of maintenance, I have decided to move the related material onto this blog. So, if you are keen to play single ship engagements in the age of sail, here's something you might find interesting.
The Rules.
Ship Sheets for the Peter Pig line of models.
New Ship Sheets for the Black Seas line of models.
Dienstag, 11. August 2020
LoMaR zieht um
Ahoi zusammen,
ich habe beschlossen, das Material für mein Regelwerk 'Letter of Marque and Reprisal' hierher auf den Blog zu verlegen. Weil wegen... Gründe. :o)
'Letter of Marque and Reprisal' (einfacher: LoMaR) ist ein Tabletop-System, in dem jeder Spieler ein oder zwei Schiffe aus dem Goldenen Zeitalter der Segelkriegsschiffe kommandiert. Also etwa Kurzvorsiebzehnhundert bis Achtzehnfuffzehn.
Das System ist maßstabsagnostisch, prinzipiell funktionieren Modellmaßstäbe von 1/1.200 bis 1/72.
Die Regeln sind recht detailliert, und verlangen ein gewisses Grundverständnis dafür, wie man ein rahgetakeltes Schiff bewegt und damit kämpft. Aber seht selbst, wenn Ihr Interesse habt:
Das Regelwerk (in Englisch). Die Kommandokarten liegen in einem separaten Ordner, weil es so viele Dateien sind.
Schiffsbögen für Peter Pig Modelle, Maßstab 1/450. Damit habe ich die Regeln ursprünglich getestet.
Neue Schiffsbögen für Black Seas Modelle von Warlord Games. Der Grund, warum ich die olle Kamelle wieder abstaube. :o)
Donnerstag, 13. Februar 2020
Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (III)
Imperiale Prominenz im Roestoc System
Vertreter der Inquisition untersuchen Rebellenpräsenz
Sicherlich ist im Zusammenhang damit auch die Sichtung eines neuen Prototyps der Sienar-Werke neu zu bewerten, die das Flottenkommando unter den Teppich kehren will. Wir bleiben für Sie dran!
+++ EILMELDUNG +++
Rebellen terrorisieren erneut das Roestoc-System
Niederträchtiger Anschlag auf Imperialen Würdenträger
Gestohlenener TIE Fighter für feiges Attentat mißbraucht
Montag, 14. Januar 2019
ein Gespräch, belauscht in der Raumfliegerbar 'K-Turn' - Roestoc-Sytem
Gitta Gren: Prost.
HS: So, jetzt sag' mal: was war denn das für eine Scheissnummer?
GG: Hä! Was meinste denn jetzt? Dass Mailman uns wieder mal wegen einer seiner "garantiert brandheißen Insidertipps" auf eine bescheuerte Schnitzeljagd geschickt hat? Oder dass die Grünschnäbel von der Rebellion anscheinend nicht nur dieselben Insider kennen, sondern uns da auch noch die Hosen runtergezogen haben?
HS: Ach, hör' auf, wir haben schon Schlimmeres...
GG: Einen Dreck haben wir! Ich hab' dem Zottelkopf gesagt, dass dieser Agent Sith nicht sauber ist! Was ist das überhaupt für ein dämlicher Codename, 'Agent Sith', mal ehrlich. Aber Mailman springt jedes Mal auf solchen Schmonses an.
HS: Naja, aber Du musst zugeben, dass die Rebellionsbubis ganz schön scharf darauf waren, die Navdaten aus dem Satelliten zu bekommen. Die haben da immerhin vier X-Wings hingeschickt. Da muss doch was dahinter stecken.
GG: <grummelt> Naja, kann schon sein. Aber dann ging wieder dieselbe Arie los. Hast Du gesehen, wie die Rebellen geflogen sind? Das waren blutige Anfänger, selbst die, die uns ständig die Daten vor der Nase weggeschnappt haben! Und warum? Na, weil Herr Mailman mal wieder die ganze Zeit mit seinen blöden Tarngimmicks rumgespielt hat. Anstatt mal die Drosselklappen aufzumachen und die Blaster heißlaufen zu lassen. Hast ja gesehen, der ist mir unentwegt vor der Nase herumgekurvt, hab' ja kaum eine ordentliche Salve abgeben können.
HS: Jetzt mach' mal halblang! Immerhin hast Du zwei von den Bubis aus dem All gepustet...
GG: Ha! Ja, toll. Und was habe ich davon? Mailman dümpelt im Bacta-Tank, seine Maschine ist fast schrottreif, und ich darf dem Hutten erklären, warum wir die "brandheißen Navigationsdaten" nicht haben, die Mailman ihm versprochen hat. Na, schönen Dank auch.
HS: <seufzt> Barkeep? Noch zwei von denen. Ich glaube, Gitta muss sich was von der Seele saufen.
Samstag, 12. Januar 2019
Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (II)
Im Fadenkreuz des Terrors
Ruchlose Rebellen schießen auf unbeteiligte Reporter und erreichen eine neue Ebene der Ehrlosigkeit.Viele meiner Berichte basieren auf Aussagen und Protokollen der Einsätze unserer glorreichen imperialen Navy. Ich habe keine Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Nachrichten, doch gibt es vereinzelte Leser, die mir Einseitigkeit vorwerfen.
Um diesen Vorwurf zu bereinigen und auch den letzten meiner Leser zu erreichen, stieg ich selbst in ein kleines Frachtschiff und ließ mich an den Rand einer Kampfzone fliegen. Ohne es zu wissen, gerieten mein Pilot und ich in das Fadenkreuz der selbst ernannten Rebellen und kamen nur dank der selbstlosen Aufopferungsbereitschaft der Roestoc Beta Staffel mit unserem Leben davon.
Gleich zwei Wunderwaffen boten die Roestoc Beta Staffel auf, um dem gut finanzierten galaktischem Terror im Outer Rim ein Ende zu setzen. So kam der inzwischen bewährte TIE Jagdbomber x7 in den fähigen Händen von Pilotin Ensign Flin (23), genannt Buccaneer, zum Einsatz. Captain Strax (32), genannt Seawolf, und Leutnant Vastra (27), genannt Piranha, begleiteten sie in ihren TIE-Fightern. Wie mir später berichtet wurde, sollten sie die Begleitschiffe der selbst ernannten Rebellen beschäftigen, während die zweite Wunderwaffe sich um deren Hauptschiff kümmern sollte.
Diese Wunderwaffe war nichts geringeres, als ein Sternenflügler der Alpha-Klasse, geflogen von der aufstrebenden Shuttle-Pilotin Ensign Marta Jynns (24), genannt Griffin. Viele meiner Leser werden den Sternenflügler auch als Gunboat oder Kanonenboot kennen. Zwei bis an die Zähne bewaffnete TIE-Bomber komplettierten die zweite Gruppe. Allein der majestätische Anblick der Schiffe, die tadellose Formation und die Zielstrebigkeit ihrer Piloten bereitete ein Gefühl der Zuversicht.
Wie zu erwarten, ergriff das Hauptschiff der selbst ernannten Rebellen bei diesem Anblick sofort die Flucht. Dieses Hauptschiff, ein YT-2400 und damit ein moderner leichter Frachter der Corellianischen Ingenieurs-Gesellschaft, beförderte weitere Waffen, um den Terror im Outer Rim zu unterstützen.
Bei seiner Flucht kam er jedoch absichtlich unserem am Kampfe vollkommen unbeteiligten und hervorragend markierten Reporter-Schiff gefährlich nahe. Ein hinterhältiger Schachzug, um seine Verfolger am Schießen zu hindern. Schließlich würde kein imperialer Pilot unnötigen Kollateralschaden riskieren.
Zu meiner persönlichen Schande muss ich gestehen, dass wir somit, ohne es zu wissen, in einen ansonsten tadellosen Angriffsplan eingegriffen haben. Meine erste Entschuldigung gilt daher Captain Strax. Nicht nur hinderte mein inzwischen entlassener Pilot die Schussbahn unserer tapferen Piloten. Auch blockierte er die Flugbahn von Leutnant Vastra. Meine zweite Entschuldigung gilt daher ihr.
Im Verlaufe der Schlacht verlor ich selber den Überblick, doch beweisen die Aufnahmen, dass ein hochmoderner A-Wing kurz davor stand, uns abzuschießen. Allein durch den beherzten Einsatz von Leutnant Vastra, die uns aus der Schussbahn schob, blieb uns schlimmeres erspart. Dafür steckte sie jedoch die Schüsse ein, welche eigentlich mir und meinem unvorsichtigen Piloten galten. Zusammengehalten durch ihren Willen und die unerreichte Ingenieurskunst der Sienar Werften überstand diese tollkühne Meisterpilotin den feigen Beschuss des A-Wings.
Im Schutze eines Asteroiden harrten wir der Dinge. Doch der Schaden war angerichtet. Der Frachter hatte einen zu großen Vorsprung und konnte entkommen. Als sich erstmal ein imperialer Schutzkreis um unser Reporter-Schiff gebildet hatte, sahen es auch die verbliebenen Terroristen ein, dass sie verloren hatten und verkrochen sich zurück in ihre Felsenhöhlen. Erst in diesem Moment merkten ich, dass einer fehlte.
Wie mir später zugetragen wurde, kämpften Captain Strax und Ensign Flin in Abwesenheit Leutnant Vastras und somit in Unterzahl weiterhin gegen die mit Raketen bewaffneten Begleitschiffe. Eine dieser Raketen zerstörte den TIE-Fighter des allseits beliebten Veteranen Strax.
Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, hält sich der aus seinem Wrack gerettete Captain wie durch ein Wunder am Leben. „Keine Schilde. Nur Mumm.“ So lautet seine Devise. Captain Strax ist ein Kämpfer, ein Held des Imperiums. Bitte höre nicht auf zu kämpfen. Kämpfe dich zurück zu den Lebenden. Kämpfe dich zurück ans Steuer eines TIE-Fighters. Kämpfe für den Ruhm und die Größe des Imperiums.
Meine dritte Entschuldigung gilt daher dir, meinem Leser. Ich übernehme volle Verantwortung für die missglückte imperiale Operation. Im Leben einer Frontreporterin gibt es immer den Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man nach vorne prescht, oder ob man doch in der sicheren Basis bleibt. Aber wie sonst sollen Berichte aus erster Hand an die ahnungslosen Bürger der Galaxis kommen? Wer recherchiert, woher die selbst ernannten Rebellen neueste Schiffe und teuerste Waffen bekommen?
Solange sich Terroristen und Verbrecher da draußen herumtreiben, werde ich nicht aufhören. Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde zukünftig vorsichtiger sein. Doch die Geschichten der ansonsten unbesungenen Helden des Outer Rim müssen erzählt werden. Mal sind diese Geschichten Tragödien, wie der Abschuss von Captain Strax. Mal sind es Berichte von Heldentaten, wie die Rettungsaktion durch Leutnant Vastra. Und mal muss eben auch der Misserfolg aufgrund einer unvorsichtigen Reporterin gemeldet werden.
Dienstag, 18. September 2018
Entsendet die Roestoc Beta-Staffel
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| Das Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat |
Donnerstag, 13. September 2018
Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Langweiliger Patrouillendienst? Schön wär's...
zurück vom Patrouilleneinsatz im Claynow-Trümmerfeld
an Kommandant Morbid Chentre, Oberbefehlshaber der Imperialen Streitkräfte im Roestoc-System
Wie angeordnet bin ich zusammen mit der 64sten aufgestiegen, um einerseits das Führungsverhalten von Baroness Yadoss zu bewerten; andererseits um sicher zu stellen, dass dem TIE/x7 Prototyp nichts zustößt. [...] Kurz vor Verlassen des Patrouillengebiets wurden wir aus einer Trümmerwolke heraus von vier kompakt formierten Maschinen angegriffen, deren Bauart und Wartungszustand auf Schmuggler oder Piraten hindeutet.
Langmesser 1, 2 und 3 hielten Kurs, um mir und Baroness Yadoss zu ermöglichen, in den Rücken der gegnerischen Formation - insbesondere der Lancer-Klasse - zu gelangen.
Die Staffel bewies großes Geschick, behielt unter starkem gegnerischen Feuer eine kühlen Kopf, und konnte so den Lancer vom Rest seines Geschwaders trennen.
'Darkblade' teilte mir ihre Absicht mit, den Abschaum zu enthaupten, und blieb unbeirrbar auf der Sechs des großen Schiffes. Unglücklicherweise konnte ich sie dabei nicht in gebührendem Maße unterstützen, da der andaurnde Ionenbeschuß durch den von Backbord anfliegenden HWK-290 meine Maschine manövrierunfähig gemacht hatte.
Im Feuergefecht mit den kleineren Jägern gingen bedauerlicherweise die TIEs von 'Falchion' und 'Dual Wield' verloren. Durch ihren Einsatz konnten sie jedoch Ihrer Staffelführerin den Freiraum erkämpfen, den sie benötigte, um den Angriff des Lancer abzuschlagen. Nachdem dieser in den Hyperraum gesprungen war, gelang ihr außerdem der Abschuß des HWK-290 mit einer wohlgezielten Salve. Daraufhin traten auch die verbleibenden beiden Piraten den Rückzug an.
Es bleibt zu bemerken, dass ich Ihre Einschätzung uneingeschränkt teile: sowohl der Rebellen- als auch der kriminellle Abschaum im Roestoc-System sieht unsere neuen TIE/x7 offenkundig als große Bedrohung an. Und wir haben ein Sicherheitsleck, das den Angreifern ermöglicht hat, den Flugplan der Patrouille einzusehen. Nicht zuletzt durch 'Darkblades' Einsatz konnten wir die Pilotin des HWK-290 lebend bergen und den Verhörspezialisten des Imperialen Nachrichtendienstes überstellen.
Montag, 16. Juli 2018
Das Mangelwaren-Export, Import und Neuanschaffungs Syndikat formiert sich
Montag, 9. Juli 2018
Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefangenenaustausch
"Also,folgendermaßen... Flyboy, die Frisur sitzt, jetzt mal aufgemerkt! Mann Mann Mann...
Wie gesagt: wir sind abgestellt, die Gefangenenübergabe zu überwachen. Und wie ich die Eimerköppe kenne, werden die versuchen, uns anzuscheißen. Ganz ehrlich: ob die mit ihren drei Nulpen von TIE-Piloten davon kommen, ist mir herzlich schnuppe. Aber, und jetzt kommt's:
Ich bin mir sicher, dass die Imperialen ihre neuen Medienstars in's Gefecht schicken werden. Nachdem diese Journaille Captain Strax derart hinten reingekrochen ist, werden sie es sich nicht nehmen lassen, auf der Propagandawelle weiter zu reiten. Da kommen wir in's Spiel: wir werden diesen selbstgefälligen Schnöseln ordentlich heimleuchten, und vor allem ihre experimentelle Maschine zerlegen. Ich hab mir extra eine Ionenkanone randengeln lassen, damit uns die Schweinebacke nicht entkommt.
Und wir haben uns ein bißchen Hilfe besorgt: die Kameraden von der Rot-Staffel schicken einen T-65 mit diesen neumodischen Feuerleitplatinen, damit der TIE Defender ein paar Protonentorpedos zu Futtern kriegt. Und die Neue kommt auch mit, die .... wie heisst die nochmal gleich? Dingens... na, Ihr wisst schon... die mit der roten Fliegerkombi.
Also, reißt Euch zusammen, Augen auf der Sechs, und lasst uns ein paar TIEs schrotten!"
Col. Ty balTarr, Leader Flight Operations, Mission 'Seven Towers' der Rebellenallianz:
Anbei die Niederschrift meines Debriefings mit Lt. Viakka, ergänzt um Rückschlüsse aus den telemetrischen Aufzeichnungen des Gefechts.
Die Aquamarin-Staffel war in Begleitung eines Kameraden der Rot-Staffel abgestellt, um die Imperialen abzufangen, die die gefangenen TIE-Piloten befreien wollten. Befreit haben, sollte ich sagen. Die Maschinen hatten Position bezogen an dem stillgelegten Transporter, der uns derzeit zur Sicherheitsverwahrung dient.
Nach längerer Nahbereichspatrouille bekamen sie einige Telemetrieechos herein, die sich als drei unterschiedliche TIE-Modelle entpuppten, sowie drei nicht auflösbare Signale. Letztere sollten sich als ein imperiales Shuttle herausstellen, welches mittels eines expermientellen Zerhackers sein eigenes Telemetrieecho verdreifachen konnte.
Entgegen seiner ausdrücklichen Einsatzorder - die dem Abfangen des Shuttles Priorität gab - stellte Cpt. Schhank lediglich die Maschinen von Lt. Viakka und Lt. Zabb ab, um die Echos abzutasten. Er selbst nahm mit Rot 5 zusammen Kurs auf den TIE Defender. Zwar billige ich seinen Eifer, diesen gefährlichen Gegner unerschrocken anzugehen. Darüber jedoch das Missionsziel zu vernachlässigen, ist nicht entschuldbar.
Lieutenants Viakka und Zabb konnten schnell die beiden Echos auf der linken Flanke auflösen, und außerdem den anfliegenden TIE Fighter als die Maschine von Zygon Strax identifzieren. Es kam zu einem unübersichtlichen Passiergefecht, in dem der TIE Defender erneut als die zentrale Bedrohung hervortrat. Aus dem von Cpt. Schhank sauber vorbereiteten Doppelschlag aus Ionenkanonenbeschuss zur Immobilisierung und einer Salve aus Protonentorpedoes von Rot 5 ging die gegnerische Maschine gänzlich unbeschadet hervor.
Samstag, 23. Juni 2018
Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“
Schmierige Schmuggler werden aus dem Outer Rim gejagt
Auf der Jagd nach dem berüchtigten Schmuggler Har Moggan begab sich die Roestoc Beta Staffel in den verwaisten Asteroiden-Gürtel am Rande des Roestoc Systems. Nicht wissend, dass statt des Schmugglers hier der sogenannte Any Delivery Haulage Service sein Quartier eingerichtet hat, wollte die Staffel auch die Gelegenheit nutzen, die neue Wunderwaffe des Imperiums, den TIE Jagdbomber x7, zu testen. Konfrontiert mit dem skrupellosen Verbrechersyndikat, blieb den tapferen Piloten keine andere Wahl, als dem Gesetz des Imperiums Geltung zu verschaffen.Captain Strax (32), ein furchtloser Veteran, der sich nicht zu fein ist, einen gewöhnlichen TIE-Fighter zu fliegen, führte einen Teil seiner Staffel gegen drei gegnerische Schiffe. „Die drei-gegen-drei-Situation ist nichts Ungewöhnliches.“, so Captain Strax. „Der Abschaum unterschätzt gerne den TIE-Fighter wegen den fehlenden Schilden und den scheinbar zu kleinen Waffen. Doch ist es das Können der Piloten, welches dann den Ausschlag gibt.“
Leutnant Vastra (27) überwachte unterdessen im TIE Stürmer den Test der Wunderwaffe, welche von der aufstrebenden Pilotin Ensign Flin (23) geflogen wurde. Beide Schiffe sollten die Flanke des Schlachtfeldes absichern, welche durch ein weiteres Schurkenschiff bedroht wurde. „Ensign Flin erwies sich erneut als wahre Scharfschützin.“, lobt der Staffelführer. „Sie setzte auf weiteste Entfernung einen Volltreffer gegen einen schweren M3-A, welcher sich auch noch hinter einem Asteroiden versteckte.“
Zu seinem Bedauern reichte der Volltreffer nicht aus, um den Verbrecher vom Abfeuern seiner Raketen abzuhalten. Captain Strax, der für jeden seiner Untergebenen einsteht, ist wütend, dass der M3-A in seine Kampfgruppe schoss: „Der war völlig zugedröhnt. Er wusste, dass er drauf gehen würde. Gleich zwei schwer bewaffnete Schiffe kamen direkt auf ihn zu. Und anstelle sein Glück in der Flucht zu suchen oder aufzugeben feuerte er seine Raketen in die Flanke meiner Kampfgruppe.“
Der TIE-Fighter Beta-4 wurde von den Raketen zerstört. Die Pilotin konnte jedoch lebendig im Wrack geborgen werden und sie ist auch bereits wieder einsatzbereit, erklärt der Staffelführer. „Das ist der Vorteil, wenn man nicht auf ein Lebenserhaltungssystem des Schiffes angewiesen ist, sondern alles im Anzug steckt.“
Nachdem der M3-A erst beseitigt war, konnte Lieutenant Vastras Kampfgruppe zu den beiden verbliebenen TIE-Fightern aufschließen. „Hier zeigte der x7 erst richtig, was er drauf hat.“, schwärmt Captain Strax. „Fast würde ich mir auch so ein Teil wünschen. Doch bin ich ein altmodischer Typ. Keine Schilde. Nur Mumm. So, wie es sich für einen echten TIE Piloten gehört.“
Nach dem Abschuss eines weiteren Spießgesellen flohen die verbliebenen Piraten. „Die kriegen wir auch noch.“, gibt sich Captain Strax zuversichtlich. „Der Glorie des galaktischen Imperiums kann das umtriebige Ungeziefer nichts entgegen setzen.“
Leider wurde der formidable Offizier zu einer weiteren Einsatzbesprechung gerufen noch bevor unser Interview beendet war. Kurz darauf konnte man aber die markanten Blutstreifen seines TIE-Fighters aus einem der Fenster des Flottendepots beobachten. Nehmt euch also in Acht, Abschaum der Galaxis. Die Roestoc Beta Staffel ist wieder auf der Jagd.
Dienstag, 8. Mai 2018
Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefährliche Fracht
"Staffelführer Gold an Gold Staffel: Ihr kennt die Einsatzorder. Wir können uns keine weiteren Verluste erlauben, bis die Verstärkung da ist. Gold Zwei, break break break. Gold Drei, möge die Macht mit Dir sein..."
"Gold Drei an Gold Staffel: Jungs...? Oh, Scheiße..."







