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Sonntag, 10. September 2023

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 2

 Vor der Küste Brasiliens

über die Geschehnisse am 3. November im Jahr 1785

Die 'La Boussole' setzt Segel

Brief aus dem Nachlass des Oberstleutnant Erhardt von Braunwurtz, der nach dessen Tod 1944 in der Normandie dem amerikanischen Militärfotografen Floyd J Peapon in die Hände fiel. Peapon übergab den Brief dem Smithsonian Institute.


geschrieben am 7. November 1785, an Bord der 'L'Astrolabe', im Hafen von Salvador da Bahia

Hoch geschätzter Monsieur le Commissaire,

ich vertraue darauf, dass diese Zeilen sie bei bester Gesundheit und Gemütsverfassung vorfinden. Mir selbst geht es gut, trotz der Fährnisse, von denen zu berichten ich eingedenk der Mission, mit der Euer Gnaden mich betrauten, nicht umhin kann.

So will ich ohne viel Umschweife zur Sache kommen: die Überfahrt über den Atlantischen Ozean verlief recht ereignislos, nachdem in Concarneau endlich alles zu meiner Zufriedenheit besorgt worden war.

Wir gingen am Abend des 1. November vor der Nordostküste Brasiliens vor Anker, etwa 25 Seemeilen südlich des Ortes Salvador da Bahia. Wir beabsichtigten, Wasser aufzunehmen, einige kleinere Schäden an der 'La Boussole' in Stand zu setzen, und bei der Gelegenheit nach frischem Fleisch zu jagen, lagen doch noch viele Seemeilen vor uns. Am Morgen des dritten waren wir sodann wieder seeklar. Als wir eben Anker auf zu gehen beabsichtigten, schälten sich in östlicher Peilung Segel aus dem dichten Morgennebel, in denen wir alsbald die spanischen Schiffe zu erkennen vermochten, die uns bereits an der Ile de Sein so arg zugesetzt hatten. Nichts Gutes ahnend, beschloss ich, vorerst keine Segel zu setzen, in der Hoffnung, die Spanier würden uns vor Topp und Takel im Dunst übersehen.

Die Hoffnung erwies sich als trügerisch, die spanischen Schiffe hielten in zwei Kolonnen weiter auf unsere Ankerplätze zu. Zwar sichtete der Ausguck der 'La Boussole' alsbald hinter den spanischen einige Toppsegel unverkennbar französischen Zuschnitts, die das Feuer auf die Spanier eröffneten; jedoch nicht rechtzeitig genug, um zu verhindern, dass die Spanier uns entdeckten. Der Kapitän der versuchte, zu unseren Landsleuten durchzubrechen, ich selbst beschloss, noch abzuwarten.

So wurden wir Zeuge des Unglücks, das unser Begleitschiff ereilte: eine der spanischen Fregatten eröffnete das Feuer auf die 'La Boussole', wohl, um sie zu zwingen, Segel wegzunehmen. Für einen Moment geschah nichts, dann zerriss eine ohrenbetäubende Detonation den Morgennebel: 'La Boussole' verschwand in einer dicken Wolke graubraunen Qualms. Selbst die Spanier schien dies zu überraschen, in dem resultierenden Durcheinander feuerten ihre Schiffe aufeinander.

Unterdessen spielte sich vor unserem südlicheren Ankerplatz eine ähnliche dramatische Szene ab: die spanische Fregatte, die sich tollkühn unserem Geschwader in den Weg geworfen hatte, erfuhr augenscheinlich ebenfalls einen Treffer in's Pulvermagazin: zum zweiten Male erzitterten die Nebelbänke und, so mochte man meinen, sogar die Palmen am Strand.

Daraufhin drehten die Spanier ab, sicherlich in der Einsicht, unserer nicht habhaft werden zu können. Lobend will ich den Chevalier de Launay erwähnen, der Eure Orders pflichtschuldig befolgte, und nach einem auf das Notwendigste beschränkten Austausch per Sprechtrompete davon absah, bei uns an Bord zu kommen.

Soviel zu den Geschehnissen am dritten November. In deren Konsequenz sehe ich mich gezwungen, erneut Eure Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen: zwar ist die Boussole dahin, aber ich bin zuversichtlich, dass die Apparatur keinen nennenswerten Schaden gelitten hat. Somit ersuche ich Euch,  die Leonardo'sche Glocke aus dem Marinemagazin in Brest auf ein geeignetes Schiff zu verladen, und selbiges auf dem schnellsten Wege nach Salvador da Bahia zu entsenden. Ich werde mich höchstpersönlich um die Bergung kümmern, und Euch sodann Vollzug melden.

In der Hoffnung auf baldige Antwort verbleibe ich,

hochachtungsvoll

Jean-François de Galaup

Das schreckliche Schicksal der 'La Boussole'.

Montag, 14. Januar 2019

ein Gespräch, belauscht in der Raumfliegerbar 'K-Turn' - Roestoc-Sytem

Hook Shinnuy: Die erste geht auf mich. Prost erstmal.
Gitta Gren: Prost.
HS: So, jetzt sag' mal: was war denn das für eine Scheissnummer?
GG: Hä! Was meinste denn jetzt? Dass Mailman uns wieder mal wegen einer seiner "garantiert brandheißen Insidertipps" auf eine bescheuerte Schnitzeljagd geschickt hat? Oder dass die Grünschnäbel von der Rebellion anscheinend nicht nur dieselben Insider kennen, sondern uns da auch noch die Hosen runtergezogen haben?
HS: Ach, hör' auf, wir haben schon Schlimmeres...
GG: Einen Dreck haben wir! Ich hab' dem Zottelkopf gesagt, dass dieser Agent Sith nicht sauber ist! Was ist das überhaupt für ein dämlicher Codename, 'Agent Sith', mal ehrlich. Aber Mailman springt jedes Mal auf solchen Schmonses an.
HS: Naja, aber Du musst zugeben, dass die Rebellionsbubis ganz schön scharf darauf waren, die Navdaten aus dem Satelliten zu bekommen. Die haben da immerhin vier X-Wings hingeschickt. Da muss doch was dahinter stecken.
GG: <grummelt> Naja, kann schon sein. Aber dann ging wieder dieselbe Arie los. Hast Du gesehen, wie die Rebellen geflogen sind? Das waren blutige Anfänger, selbst die, die uns ständig die Daten vor der Nase weggeschnappt haben! Und warum? Na, weil Herr Mailman mal wieder die ganze Zeit mit seinen blöden Tarngimmicks rumgespielt hat. Anstatt mal die Drosselklappen aufzumachen und die Blaster heißlaufen zu lassen. Hast ja gesehen, der ist mir unentwegt vor der Nase herumgekurvt, hab' ja kaum eine ordentliche Salve abgeben können.
HS: Jetzt mach' mal halblang! Immerhin hast Du zwei von den Bubis aus dem All gepustet...
GG: Ha! Ja, toll. Und was habe ich davon? Mailman dümpelt im Bacta-Tank, seine Maschine ist fast schrottreif, und ich darf dem Hutten erklären, warum wir die "brandheißen Navigationsdaten" nicht haben, die Mailman ihm versprochen hat. Na, schönen Dank auch.
HS: <seufzt> Barkeep? Noch zwei von denen. Ich glaube, Gitta muss sich was von der Seele saufen.




Samstag, 12. Januar 2019

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (II)

Im Fadenkreuz des Terrors

Ruchlose Rebellen schießen auf unbeteiligte Reporter und erreichen eine neue Ebene der Ehrlosigkeit.

Viele meiner Berichte basieren auf Aussagen und Protokollen der Einsätze unserer glorreichen imperialen Navy. Ich habe keine Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Nachrichten, doch gibt es vereinzelte Leser, die mir Einseitigkeit vorwerfen.

Um diesen Vorwurf zu bereinigen und auch den letzten meiner Leser zu erreichen, stieg ich selbst in ein kleines Frachtschiff und ließ mich an den Rand einer Kampfzone fliegen. Ohne es zu wissen, gerieten mein Pilot und ich in das Fadenkreuz der selbst ernannten Rebellen und kamen nur dank der selbstlosen Aufopferungsbereitschaft der Roestoc Beta Staffel mit unserem Leben davon.

Gleich zwei Wunderwaffen boten die Roestoc Beta Staffel auf, um dem gut finanzierten galaktischem Terror im Outer Rim ein Ende zu setzen. So kam der inzwischen bewährte TIE Jagdbomber x7 in den fähigen Händen von Pilotin Ensign Flin (23), genannt Buccaneer, zum Einsatz. Captain Strax (32), genannt Seawolf, und Leutnant Vastra (27), genannt Piranha, begleiteten sie in ihren TIE-Fightern. Wie mir später berichtet wurde, sollten sie die Begleitschiffe der selbst ernannten Rebellen beschäftigen, während die zweite Wunderwaffe sich um deren Hauptschiff kümmern sollte.

Diese Wunderwaffe war nichts geringeres, als ein Sternenflügler der Alpha-Klasse, geflogen von der aufstrebenden Shuttle-Pilotin Ensign Marta Jynns (24), genannt Griffin. Viele meiner Leser werden den Sternenflügler auch als Gunboat oder Kanonenboot kennen. Zwei bis an die Zähne bewaffnete TIE-Bomber komplettierten die zweite Gruppe. Allein der majestätische Anblick der Schiffe, die tadellose Formation und die Zielstrebigkeit ihrer Piloten bereitete ein Gefühl der Zuversicht.

 
Wie zu erwarten, ergriff das Hauptschiff der selbst ernannten Rebellen bei diesem Anblick sofort die Flucht. Dieses Hauptschiff, ein YT-2400 und damit ein moderner leichter Frachter der Corellianischen Ingenieurs-Gesellschaft, beförderte weitere Waffen, um den Terror im Outer Rim zu unterstützen.

Bei seiner Flucht kam er jedoch absichtlich unserem am Kampfe vollkommen unbeteiligten und hervorragend markierten Reporter-Schiff gefährlich nahe. Ein hinterhältiger Schachzug, um seine Verfolger am Schießen zu hindern. Schließlich würde kein imperialer Pilot unnötigen Kollateralschaden riskieren.

Zu meiner persönlichen Schande muss ich gestehen, dass wir somit, ohne es zu wissen, in einen ansonsten tadellosen Angriffsplan eingegriffen haben. Meine erste Entschuldigung gilt daher Captain Strax. Nicht nur hinderte mein inzwischen entlassener Pilot die Schussbahn unserer tapferen Piloten. Auch blockierte er die Flugbahn von Leutnant Vastra. Meine zweite Entschuldigung gilt daher ihr.

Im Verlaufe der Schlacht verlor ich selber den Überblick, doch beweisen die Aufnahmen, dass ein hochmoderner A-Wing kurz davor stand, uns abzuschießen. Allein durch den beherzten Einsatz von Leutnant Vastra, die uns aus der Schussbahn schob, blieb uns schlimmeres erspart. Dafür steckte sie jedoch die Schüsse ein, welche eigentlich mir und meinem unvorsichtigen Piloten galten. Zusammengehalten durch ihren Willen und die unerreichte Ingenieurskunst der Sienar Werften überstand diese tollkühne Meisterpilotin den feigen Beschuss des A-Wings.

  
Im Schutze eines Asteroiden harrten wir der Dinge. Doch der Schaden war angerichtet. Der Frachter hatte einen zu großen Vorsprung und konnte entkommen. Als sich erstmal ein imperialer Schutzkreis um unser Reporter-Schiff gebildet hatte, sahen es auch die verbliebenen Terroristen ein, dass sie verloren hatten und verkrochen sich zurück in ihre Felsenhöhlen. Erst in diesem Moment merkten ich, dass einer fehlte.


Wie mir später zugetragen wurde, kämpften Captain Strax und Ensign Flin in Abwesenheit Leutnant Vastras und somit in Unterzahl weiterhin gegen die mit Raketen bewaffneten Begleitschiffe. Eine dieser Raketen zerstörte den TIE-Fighter des allseits beliebten Veteranen Strax.

Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, hält sich der aus seinem Wrack gerettete Captain wie durch ein Wunder am Leben. „Keine Schilde. Nur Mumm.“ So lautet seine Devise. Captain Strax ist ein Kämpfer, ein Held des Imperiums. Bitte höre nicht auf zu kämpfen. Kämpfe dich zurück zu den Lebenden. Kämpfe dich zurück ans Steuer eines TIE-Fighters. Kämpfe für den Ruhm und die Größe des Imperiums.

Meine dritte Entschuldigung gilt daher dir, meinem Leser. Ich übernehme volle Verantwortung für die missglückte imperiale Operation. Im Leben einer Frontreporterin gibt es immer den Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man nach vorne prescht, oder ob man doch in der sicheren Basis bleibt. Aber wie sonst sollen Berichte aus erster Hand an die ahnungslosen Bürger der Galaxis kommen? Wer recherchiert, woher die selbst ernannten Rebellen neueste Schiffe und teuerste Waffen bekommen?

Solange sich Terroristen und Verbrecher da draußen herumtreiben, werde ich nicht aufhören. Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde zukünftig vorsichtiger sein. Doch die Geschichten der ansonsten unbesungenen Helden des Outer Rim müssen erzählt werden. Mal sind diese Geschichten Tragödien, wie der Abschuss von Captain Strax. Mal sind es Berichte von Heldentaten, wie die Rettungsaktion durch Leutnant Vastra. Und mal muss eben auch der Misserfolg aufgrund einer unvorsichtigen Reporterin gemeldet werden.

Dienstag, 18. September 2018

Entsendet die Roestoc Beta-Staffel


Abschlussbericht zum Verhör der Gefangenen Baniss Keeg, genannt „Nanny“, durch Agent Lorkin vom Imperialen Nachrichtendienst. 

Die Gefangene erwies sich als kooperativ und möglicherweise nützlich. Sie hat uns ihre Komplizen benannt, jedoch schlage ich vor, dass wir zunächst nicht nach ihnen fahnden. Sie hat uns nämlich ebenfalls den Übergabeort und –Zeitpunkt mit ihrem Auftraggeber benannt.

Im Einzelnen sagte sie aus, dass das Ziel des sogenannten Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat tatsächlich der TIE Defender x7 war. Der ihr unbekannte Auftraggeber wandte sich direkt an Sancho den Hutten vom Clan der Hutten und zahlte eine äußerst großzügige Anzahlung. Des Weiteren stellte der Auftraggeber den Flugplan und nähere Informationen zur Langmesser-Staffel zur Verfügung. Woher dieser die Informationen hatte, konnte uns die Gefangene jedoch nicht berichten. 

Sancho stellte eine Crew zusammen bestehend aus einer jungen Mandalorianerin vom Clan Viszla, Codename „Bullseye“, einem Gamorreaner, Codename „Schweinebacke“, sowie unserer Gefangenen. 

Das Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat

Wie bereits im Bericht von Oberstleutnant Baron Sabado harKonin zu lesen war, ist der Diebstahl des TIE x7 nicht gelungen. Da dieses Gefecht jedoch noch nicht in den imperialen Medien gemeldet wurde und Sancho der Hutte mit seiner Niederlage bestimmt nicht hausieren geht, kann man davon ausgehen, dass der Auftraggeber noch nichts davon weiß. Die Gefangene hat uns Bereitwillig Übergabeort und -Zeitpunkt benannt. Er befindet sich in Reichweite der Roestoc Beta-Staffel, welche wir auf der Stelle voll bestückt entsenden sollten. 

Der Staffel wurde erst kürzlich ein Alpha-Klasse Star Wing (Gunboat) zugeteilt und es wäre eine gute Möglichkeit, dieses einzusetzen. Es wäre vielleicht sogar anzuraten, die Reporterin, Lexa Starspringer, mitzuschicken, da diese Mission einige schöne Aufnahmen für die Nachrichten ergeben könnte. Angesichts der finanziellen und nachrichtendienstlichen Mittel des Auftraggebers, gehe ich fest davon aus, dass es sich hierbei um Kräfte der sogenannten Rebellen-Allianz handeln dürfte. 

Bezüglich der Gefangenen empfehle ich, sie in unserem Sinne „auszubilden“ und „entkommen“ zu lassen. Sie ist bereits äußerst kooperativ und könnte uns wieder einen Einblick in die lokale Unterwelt ermöglichen, nachdem uns Har Moggan so schändlich verraten hat.

Montag, 16. Juli 2018

Das Mangelwaren-Export, Import und Neuanschaffungs Syndikat formiert sich


 Ein Separee in einer Cantina im Outer Rim, nahe dem Roestoc System:

1. Übersetzungsdroide: „Der ehrenwerte Sancho vom Clan der Hutten begrüßt Sie und möchte Sie willkommen heißen.“
2. Jushu Vizsla: „Sancho der Hutte. Wie ich sehe umgibst du dich immer noch mit dem Abschaum der Galaxis.“
3. Oink: „Oink oink skweek.“
4. Baniss Keeg: „Schweinebacke hat recht. Du gehörst auch dazu.“
2. „Was verschafft mir denn die Ehre, dieser erhabenen Gesellschaft beizuwohnen.“
4. „Ein Auftrag der speziellen Sorte.“
3. „Oink skweek oink oink. Grunz.“
2. „Wie lukrativ? Ich will Zahlen hören.”
1. „Seine Erhabenheit wird die genauen Beträge in Einzelgesprächen verhandeln. Hier soll es erstmal um den Auftrag gehen.“
4. „Sind wir dann jetzt vollzählig. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“
3. „Oink.“
1. „Seine Erhabenheit möchte auch nicht lange um den heißen Brei herumreden. Er wurde von einem zahlungskräftigen Kunden beauftragt, einen TIE Jagdbomber x7 zu besorgen.“
4. „Soll das ein Witz sein?“
3. „Skweek.“
4. „Wie stellt er sich das vor? Wir brechen bei Sienar Systems auf Lothral ein und spazieren mit der Wunderwaffe heraus?“
2. „Nein, wir klauen sie dem Imperium direkt. Aber dazu brauchen wir Ionen-Kanonen, Torpedos, Raketen und den Flugplan eines Imperialen Jagdbombers. Nicht billig.“
1. „Seine Erhabenheit hat bereits den Flugplan einer Staffel mit so einem Jagdbomber. Die Piloten sind unerfahren und wurden erst vor kurzem aus der Kriegsgefangenschaft befreit. Was die Bezahlung angeht, reicht die erhaltene Anzahlung schon aus, um jedem von Ihnen ein neues Schiff nebst Ordonanz zu kaufen, wenn es sein muss.“
4. „Ein neues Schiff werden wir hinterher auch brauchen. Und ein neues Leben. Sich mit den Imperialen anlegen, um einen Jagdbomber unbeschadet zu bergen … Das ist Selbstmord. Wir alle kennen die Berichte in den Medien.“
2. „Imperiale Propaganda. Aber Nanny hat Recht. Wie sollen wir die Wunderwaffe des Imperiums unbeschadet bekommen? Ungefährlich ist er nicht und wir werden den Jagdbomber nicht einfach ionisieren und andocken können. Das hat unser Auftraggeber von den Rebellen bestimmt schon probiert.“
1. „Seine Erhabenheit möchte betonen, dass ihm die Zugehörigkeit seines Kunden offiziell unbekannt ist. Sein Kunde bestand jedoch darauf, dass er den Jagdbomber nur zur Selbstverteidigung braucht – um Schwachstellen im Design zu finden und keinesfalls um selber einen zu bauen. Seine Erhabenheit interpretiert das so, dass dem Kunden auch ein Wrack übergeben werden kann, solange es noch identifizierbar ist.“
2. „Und angesichts dessen, dass du bereits eine Anzahlung erhalten hast, gehe ich davon aus, dass der Kunde verzweifelt genug ist, dir das Wrack für die volle Summe abzukaufen. Ich fasse also mal zusammen: Wir schießen ein paar Imperiale ab, müssen mal nicht von der großartigen Wunderwaffe lesen und zocken dafür Alderaan ab. Wenn dabei genug für mich herausspringt, bin ich dabei.“
3. „Oink oink. Grunz. Oink oink.“
4. „Dito.“

Montag, 9. Juli 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefangenenaustausch

Einsatzbesprechung Aquamarin-Staffel - Cpt Vankyl Schhank:

"Also,folgendermaßen... Flyboy, die Frisur sitzt, jetzt mal aufgemerkt! Mann Mann Mann...
Wie gesagt: wir sind abgestellt, die Gefangenenübergabe zu überwachen. Und wie ich die Eimerköppe kenne, werden die versuchen, uns anzuscheißen. Ganz ehrlich: ob die mit ihren drei Nulpen von TIE-Piloten davon kommen, ist mir herzlich schnuppe. Aber, und jetzt kommt's:

Ich bin mir sicher, dass die Imperialen ihre neuen Medienstars in's Gefecht schicken werden. Nachdem diese Journaille Captain Strax derart hinten reingekrochen ist, werden sie es sich nicht nehmen lassen, auf der Propagandawelle weiter zu reiten. Da kommen wir in's Spiel: wir werden diesen selbstgefälligen Schnöseln ordentlich heimleuchten, und vor allem ihre experimentelle Maschine zerlegen. Ich hab mir extra eine Ionenkanone randengeln lassen, damit uns die Schweinebacke nicht entkommt.

Und wir haben uns ein bißchen Hilfe besorgt: die Kameraden von der Rot-Staffel schicken einen T-65 mit diesen neumodischen Feuerleitplatinen, damit der TIE Defender ein paar Protonentorpedos zu Futtern kriegt. Und die Neue kommt auch mit, die .... wie heisst die nochmal gleich? Dingens... na, Ihr wisst schon... die mit der roten Fliegerkombi.

Also, reißt Euch zusammen, Augen auf der Sechs, und lasst uns ein paar TIEs schrotten!"

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Col. Ty balTarr, Leader Flight Operations, Mission 'Seven Towers' der Rebellenallianz:
Anbei die Niederschrift meines Debriefings mit Lt. Viakka, ergänzt um Rückschlüsse aus den telemetrischen Aufzeichnungen des Gefechts.
Die Aquamarin-Staffel war in Begleitung eines Kameraden der Rot-Staffel abgestellt, um die Imperialen abzufangen, die die gefangenen TIE-Piloten befreien wollten. Befreit haben, sollte ich sagen. Die Maschinen hatten Position bezogen an dem stillgelegten Transporter, der uns derzeit zur Sicherheitsverwahrung dient.

Nach längerer Nahbereichspatrouille bekamen sie einige Telemetrieechos herein, die sich als drei unterschiedliche TIE-Modelle entpuppten, sowie drei nicht auflösbare Signale. Letztere sollten sich als ein imperiales Shuttle herausstellen, welches mittels eines expermientellen Zerhackers sein eigenes Telemetrieecho verdreifachen konnte.

Entgegen seiner ausdrücklichen Einsatzorder - die dem Abfangen des Shuttles Priorität gab - stellte Cpt. Schhank lediglich die Maschinen von Lt. Viakka und Lt. Zabb ab, um die Echos abzutasten. Er selbst nahm mit Rot 5 zusammen Kurs auf den TIE Defender. Zwar billige ich seinen Eifer, diesen gefährlichen Gegner unerschrocken anzugehen. Darüber jedoch das Missionsziel zu vernachlässigen, ist nicht entschuldbar.

Lieutenants Viakka und Zabb konnten schnell die beiden Echos auf der linken Flanke auflösen, und außerdem den anfliegenden TIE Fighter als die Maschine von Zygon Strax identifzieren. Es kam zu einem unübersichtlichen Passiergefecht, in dem der TIE Defender erneut als die zentrale Bedrohung hervortrat. Aus dem von Cpt. Schhank sauber vorbereiteten Doppelschlag aus Ionenkanonenbeschuss zur Immobilisierung und einer Salve aus Protonentorpedoes von Rot 5 ging die gegnerische Maschine gänzlich unbeschadet hervor.

Der TIE Fighter schwenkte auf das Passiergefecht ein, gefolgt von den beiden Z-95 von Flyboy und Finisher.

Darauf entbrannte ein heftiger Nahkampf, in dem es Lt. Zabb durch ein waghalsiges Manöver gelang, den TIE Striker abzuschießen, nur um kurz darauf dieses Manöver an einem Asteroiden zu beenden. Es ist festzuhalten, dass Cpt. Schhank währen dieser Kampfhandlung entweder aus Unachtsamkeit oder mit Absicht das Shutte gewähren ließ, so dass es sich unbehelligt der Gefangenenhulk nähern konnte.

Zumindest gelang es Oddbal, den TIE Fighter herunterzuholen, allerdings bezahlte er dies gleich darauf mit seinem Y-Wing, dem der TIE Defender auf der sechs klebte.

Zu diesem Zeitpunkt entschied Lt. Viakka, mit dem verbleibenden zwei Z-95 den Rückzug anzutreten. Manch einer mag darin Feigheit vor dem Feind sehen, meiner Einschätzung nach haben wir so zwei Z-95 zurück bekommen, die gegen den Defender, unterstützt vom Shuttle, nichts hätten ausrichten können.

Über den Umgang von Cpt. Schhanks Staffel mit Einsatzbefehlen habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen.

Ich schlage vor, Lt. Dwers Zabb einen T-65 zuzuweisen. Sie hat sich als couragierte und geschickte Pilotin erwiesen, die mit einer solchen Maschine gut zurechtkommen wird.

Oddball und Finisher sollten die Bacta-Tanks in den nächsten Tagen verlassen können. 

Ich muss zu Bedenken geben, dass wir uns einem ernsten Problem in Gestalt des TIE Defenders gegenübersehen. Seiner Kombination aus Wendigkeit, Schildstärke und Feuerkraft ist kaum eine unsere Maschinen im Zweikampf gewachsen, und wie hier ersichtlich, übersteht er sogar einen kombinierten Schlag. Ich ersuche daher dringend um Vorschläge, wie wir diese Maschine in Zukunft angehen sollen. Glücklicherweise sind nicht alle im Roestoc System stationierten TIE Defender auf diese Weise konfiguriert...

Montag, 19. Juni 2017

Sonntag, 21. Mai 2017

Freitag, 12. Mai 2017

Space:1889 - More 3d models

More hull models are done.

'Endtime' class Martian screw galley

'HMS Reliant' British aerial gunboat

'Sky Runner' Martian screw galley
This will be modified a bit more, by extending the stern section a bit.

'SMS Hamburg' German aerial gunboat

Mittwoch, 26. April 2017

Test 3d prints for HMS Aphid

My test prints for the HMS Aphid hull components have arrived. Errhm, minus the actual bottom of the hull, the file of which I forgot to submit to the print vendor. Ahem.

No matter, because these were made to assess whether the scale of the model works. It does, so I have given the go ahead to the 3d designer to do the other 8 hull models.



Montag, 17. April 2017

Space:1889 flight stands

Photos of the flight stands I will use for the Space:1889 game.The hullcutter is an early attempt of mine at scratch-building.

 


Sonntag, 9. April 2017

Space:1889 Aerial Combat project

I am finally tackling a project that has been knocking about at the back of my mind for years:
a game for combat between Martian Cloudships and colonial Aerial Gunboats in the skies of the Red Planet.

Two things need to be sorted out: models and rules.

For models, I have found someone to design 3d-models of the hulls that I can print and then embellish with details, rigging, ordnance et cetera. I already have the test model for the British 'Aphid' class gunboat (you will find images of the model below). As soons as I have obtained a test print to check scale, 8 more hulls will be 3d-modelled. Scale is 1/300th(ish).
Ships will be modelled on home-made flight stands involving telescopic pointers, neodyme magnets and a genereous helping of stuff from the plumbing section of my local DIY store. So models will be shown at different altitudes, and they can yaw (obviously), but will not roll or pitch.

For rules, well, I will write my own. Again. :o)
I intend to steal a lot from games like, for example, Star Wars:X-Wing, where I like the way movement needs to be planned in advance, and is handled by means of templates. Rules will be geared towards each player commanding one to three ships, so they will simulate individual ship and small squadron actions, rather than grand fleets.

Stay tuned for news.

HMS 'Aphid'






Mittwoch, 23. September 2015

Valiant Enterprises - Spanish Main Galeonen

Habe eine ganze Reihe Schiffe von Valiant Enterprises für ein Spiel auf dem TST 2015 angemalt. Schlachtbericht folgt im nächsten Post.

Die Gußqualität der Modelle könnte besser sein, teilweise war arg viel Flash dran. Andererseits sind sie sehr schnell bemalt, und machen auf dem Tisch eine gute Figur.


Ark Perilous, Karacke

Caballero Negro, Karavelle

Buenaventura, Galeone

Conquistador, Karacke

Dragón, Großes Orlogschiff

Dragonfly, Patache

Estrella del Sur, Patache

Firedrake, Schnelle Galeone

Gaviota, Kleine Galeone

Gran Princesa de los Cielos, Königliche Galeone

Héroe, Kleine Galeone

???, Kleine Galeone

L'Etoile, Karavelle

León Real, Königliche Galeone

Lion Azure, Schnelle Galeone

Lion Rampant, Königliche Schnelle Galeone

Lobo del Mar, Karacke

Makreel, Patache

Red Lion, Schnelle Galeone

Temeraire, Kleine Galeone

Tridente, Patache

Triunfo, Großes Orlogschiff

Zeerower, Karavelle