Sonntag, 18. Mai 2025

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 3

 Eine weitere Depesche aus dem Braunwurtz-Nachlaß, den Floyd J Peapon dem Smithsonian Institute übergab.

geschrieben am 17. Januar 1786 zu Salvador da Bahia

Hoch geschätzter Monsieur le Commissaire,

ich habe fürwahr überaus erfreuliche Neuigkeiten zu berichten in Sachen der Bergungsunternehmung der auf so unglückliche Weise verloren gegangenen ‘Boussole’. Vor wenigen Tagen lief ‘La Néréide’ in Salvador ein, kommandiert von Lieutenant de Froissac. Als Passagiere waren gefahren die Edle Chipahua, aus der Herrscherfamilie des hiesigen Volkes der Yamoac, Monsieur de Montfaucon vom diplomatischen Corps seiner Majestät; sowie - zu meiner nicht geringen Freude – die Vicomtesse de la Bonneaventûre.

Ich darf von Glück sagen, daß die Damen und Herren keine Zeit verloren, mir die Aufwartung in der bescheidenen Residenz zu machen, die mir der Gouverneur von Salvador zur Verfügung gestellt hatte. Denn just in den grauen Stunden des Morgens nach dem Einlaufen der ‘Néréide’ brachen gedungene Schergen dort ein, schlugen meine nichtsahnenden Dienstboten nieder und bedrängten mich auf das Fürchterlichste. Zu unser aller Glück stellte Lieutenant de Froissac unter Beweis, dass seine Gewandtheit mit dem Degen seiner Tüchtigkeit als Offizier in nichts nachstand, im Handumdrehen hatte er die Schergen entwaffnet oder bewusstlos geschlagen. Lediglich ihr Anführer war noch auf den Füßen, und bedrohte mich mit seinem Dolch, doch hatte er die Rechnung ohne die Edle Chipahua gemacht: ihr Wurfmesser fuhr ihm in den Unterarm, und mit einem gotteslästerlichen spanischen Fluch auf den Lippen suchte er das Weite.

In der Tat: die Übeltäter stammen ganz zweifelsohne aus Spanien. Dessen bin ich gewiß, da die ‚Néréides‘ – wenn Ihr mir diese formlose Bezeichnung gestatten wollt – am Abend dieses Tages just dieses Übeltäters auf dem Ball des Gouverneurs zu Ehren des Namestages des Heiligen Nepomuk gegenwärtig wurden, und Madame de la Bonneaventûre ihn sogar unerschrocken zur Rede stellte. In Salvador da Bahia trägt dieses zwielichtige Individuum den Deckmantel des redlichen portugiesischen Kaufherren Dom João Leite Brandão*, doch wie mir Monsieur de Montfaucon offenbarte, nachdem wir die Angelegenheit in aller Ruhe durchgehen konnten, ziert seinen Mantel in Wahrheit das Lilienkreuz des Ordens von Calatrava! Ihr wisst genau so gut wie ich, welches Offizium seine Handlanger in den Reihen dieser Ordensbrüder rekrutiert…

Es wurde mir zugetragen, dass alle vier auf besagtem Ball eine gute Figur gemacht und für recht viel Gesprächsstoff gesorgt haben. In Versailles mag Euch das schwer begreiflich sein, aber hier am Rande der Zivilisation nimmt man jedes bisschen Kunde aus Europa auf wie Verdurstende einen Becher Wasser. Auch Donha Quíhue**, die Gattin des Gouverneurs und eine einflussreiche Persönlichkeit in Salvador war voll des Lobes, obschon sie ein sehr ernstes Gespräch mit der Edlen Chipahua geführt haben muss, so wollen es Augenzeugen gesehen haben. Weitaus besorgniserregender waren die Gerüchte, die Monsieur de Montfaucon in Erfahrung zu bringen wusste: unweit Salvadors sollte eine spanische Fregatte auf der Lauer liegen! Das ließ Böses ahnen im Hinblick auf unser Vorhaben, am Folgetag die ‚Néréide‘ Anker auf gehen zu lassen, um mittels der Leonardo’schen Glocke das Armillar zu bergen. Kurz entschlossen eilte man zum Schiff, und Lieutenant des Froissac tat alles, schnellstmöglich die Bucht zu erreichen, in der das Wrack der ‚Boussole‘ liegt.

Wie erwartet herrschte dort reges Treiben: das Volk der Yaomac war im Begriff die Zeremonie der zwei Schlangen abzuhalten, den höchsten Feiertag ihres heidnischen – wenngleich völkerkundlich überaus interessanten – Kultes. Dank des energischen Auftretens der Edlen Chipahua gewährte die Stammesälteste der ‚Néréide‘ jedoch freie Passage. Und dies keine Minute zu früh. Denn während Chipahua nach dem Wrack erfolgreich tauchte, entdeckte Monsieur de Montfaucon aus dem Norden nahend die Bramsegel der spanischen Fregatte, und identifizierte sie als die ‚Santa Perpetua‘, bestückt mit 34 Kanonen.

Des nahenden Feindes gewahr, muss es erhebender Augenblick gewesen sein: Madame de la Bonneaventûre und Lieutenant de Froissac brachten Schiff und Glocke in Position, unter der kundigen Einweisung der Edlen Chipahua. Schnell war das Armillar gefunden und gesichert, und wurde triefend an Bord der ‚Néréide‘ gehievt.

Monsieur de Montfaucon hatte unterdessen von langer Hand ein Ablenkungsmanöver vorbereitet, um den spanischen Canaillen ein falsches Fundstück unterzujubeln, das jedoch aufgrund der nautischen Exzellenz der Vicomtesse und des Chevalier gar nicht benötigt wurde. Denn unter vollem Zeug nahm die Brigg Fahrt auf, und ein weiteres Mal eröffnete ein spanisches Schiff wider alles Recht und gute Sitten das Feuer! Doch half es ihnen wenig, denn unter der kundigen Hand des Leutnants, und dem wachen Blick der Ozeanographin gewann die ‚Néréide‘ einen Vorsprung und ließ den Spanier schließlich im schlechten Wetter hinter sich.

All dies weiß ich von Hörensagen und Augenzeugen, denn die ‚Néréides‘ trugen Sorge dafür, daß mir das Armillar durch treue Yaomac übergeben wurde. Ich bin zuversichtlich, daß ich diesem tüchtigen Schiff wieder begegnen werde, sobald sie die ‚Santa Perpetua‘ abgeschüttelt haben. Und selbst, wenn ihnen das nicht gelingen sollte, so seid gewiss, mir wird schon etwas einfallen, wie wir mit Hilfe des von Monsieur de Montfaucon fabrizierten Götzenbildes die Dons werden nasführen können.

Für’s erste bereite ich mich auf die Abreise vor, und lasse ‚L’Astrolabe‘ seeklar machen. Um’s Kap Horn wird es kein leichter Törn.

Ich verbleibe hochachtungsvoll,

Jean-François de Galaup


Anmerkungen des Archivars

*: möglicherweise eine Verbindung zu Padre Iago Ballester?

**: vermutlich Domha Quíhue Alfonsín das Vargas

Sonntag, 10. September 2023

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 2

 Vor der Küste Brasiliens

über die Geschehnisse am 3. November im Jahr 1785

Die 'La Boussole' setzt Segel

Brief aus dem Nachlass des Oberstleutnant Erhardt von Braunwurtz, der nach dessen Tod 1944 in der Normandie dem amerikanischen Militärfotografen Floyd J Peapon in die Hände fiel. Peapon übergab den Brief dem Smithsonian Institute.


geschrieben am 7. November 1785, an Bord der 'L'Astrolabe', im Hafen von Salvador da Bahia

Hoch geschätzter Monsieur le Commissaire,

ich vertraue darauf, dass diese Zeilen sie bei bester Gesundheit und Gemütsverfassung vorfinden. Mir selbst geht es gut, trotz der Fährnisse, von denen zu berichten ich eingedenk der Mission, mit der Euer Gnaden mich betrauten, nicht umhin kann.

So will ich ohne viel Umschweife zur Sache kommen: die Überfahrt über den Atlantischen Ozean verlief recht ereignislos, nachdem in Concarneau endlich alles zu meiner Zufriedenheit besorgt worden war.

Wir gingen am Abend des 1. November vor der Nordostküste Brasiliens vor Anker, etwa 25 Seemeilen südlich des Ortes Salvador da Bahia. Wir beabsichtigten, Wasser aufzunehmen, einige kleinere Schäden an der 'La Boussole' in Stand zu setzen, und bei der Gelegenheit nach frischem Fleisch zu jagen, lagen doch noch viele Seemeilen vor uns. Am Morgen des dritten waren wir sodann wieder seeklar. Als wir eben Anker auf zu gehen beabsichtigten, schälten sich in östlicher Peilung Segel aus dem dichten Morgennebel, in denen wir alsbald die spanischen Schiffe zu erkennen vermochten, die uns bereits an der Ile de Sein so arg zugesetzt hatten. Nichts Gutes ahnend, beschloss ich, vorerst keine Segel zu setzen, in der Hoffnung, die Spanier würden uns vor Topp und Takel im Dunst übersehen.

Die Hoffnung erwies sich als trügerisch, die spanischen Schiffe hielten in zwei Kolonnen weiter auf unsere Ankerplätze zu. Zwar sichtete der Ausguck der 'La Boussole' alsbald hinter den spanischen einige Toppsegel unverkennbar französischen Zuschnitts, die das Feuer auf die Spanier eröffneten; jedoch nicht rechtzeitig genug, um zu verhindern, dass die Spanier uns entdeckten. Der Kapitän der versuchte, zu unseren Landsleuten durchzubrechen, ich selbst beschloss, noch abzuwarten.

So wurden wir Zeuge des Unglücks, das unser Begleitschiff ereilte: eine der spanischen Fregatten eröffnete das Feuer auf die 'La Boussole', wohl, um sie zu zwingen, Segel wegzunehmen. Für einen Moment geschah nichts, dann zerriss eine ohrenbetäubende Detonation den Morgennebel: 'La Boussole' verschwand in einer dicken Wolke graubraunen Qualms. Selbst die Spanier schien dies zu überraschen, in dem resultierenden Durcheinander feuerten ihre Schiffe aufeinander.

Unterdessen spielte sich vor unserem südlicheren Ankerplatz eine ähnliche dramatische Szene ab: die spanische Fregatte, die sich tollkühn unserem Geschwader in den Weg geworfen hatte, erfuhr augenscheinlich ebenfalls einen Treffer in's Pulvermagazin: zum zweiten Male erzitterten die Nebelbänke und, so mochte man meinen, sogar die Palmen am Strand.

Daraufhin drehten die Spanier ab, sicherlich in der Einsicht, unserer nicht habhaft werden zu können. Lobend will ich den Chevalier de Launay erwähnen, der Eure Orders pflichtschuldig befolgte, und nach einem auf das Notwendigste beschränkten Austausch per Sprechtrompete davon absah, bei uns an Bord zu kommen.

Soviel zu den Geschehnissen am dritten November. In deren Konsequenz sehe ich mich gezwungen, erneut Eure Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen: zwar ist die Boussole dahin, aber ich bin zuversichtlich, dass die Apparatur keinen nennenswerten Schaden gelitten hat. Somit ersuche ich Euch,  die Leonardo'sche Glocke aus dem Marinemagazin in Brest auf ein geeignetes Schiff zu verladen, und selbiges auf dem schnellsten Wege nach Salvador da Bahia zu entsenden. Ich werde mich höchstpersönlich um die Bergung kümmern, und Euch sodann Vollzug melden.

In der Hoffnung auf baldige Antwort verbleibe ich,

hochachtungsvoll

Jean-François de Galaup

Das schreckliche Schicksal der 'La Boussole'.

Sonntag, 5. März 2023

Kapitän der Lobo Gris

 Capitán Ignacio Batista de Velasco



La Mancha, Catholic Church, Naval Officer

Guts 3

Discipline 5

Influence 2

Charm 4

Wealth 2


Skills

Gunnery-3, Maritime-5, Courtesy-2, Diplomacy-1,

Intimidate-3, Purser-2, Awareness-2,

Command-4, Music-2, Seamanship-3


Traits

Read & Write, Educated, Strong Swordarm+2, Second Language (English), Second

Language (French), Respect of the Men, God's Servant, Tactical Genius


Curios

Family Bible

Family Rapier (+1 Sword tests)


Reputations

Institution: Respected by the Comanche +2

Personal: Bosun of the privateer 'Lobo Gris'  +1

Institution: Respected by Ward Room +2

Institution: Trusted by the Spanish Navy in the Carribean: +2

Institution: Respected by the Gun Deck +2

Personal: Loathed by Padre Alvaro de Vazquez (Corrupt Priest in San Juan de los Esteros Hermosos, heute Matamoros) +2

Samstag, 4. März 2023

Nassau - britische Kolonie auf der Insel New Providence

 Zeitgenössische Karte der Insel von New Providence


Montfort Browne, der britische Gouverneur der Bahamas, verfolgt eigene Interessen auf dem amerikanischen Kontinent, und glänzt deswegen häufig durch Abwesenheit. Währenddessen nimmt sein Erster Sekretär, Mr Thomas Penrose, seine Amtsgeschäfte wahr.

Die Station der britischen Marine wird von der Kolonialverwaltung mehr als stiefmütterlich behandelt, sehr zum Verdruss des diensthabenden Offiziers, Lt. Nathanael Gallagher, und Mr Midshipman Elliott, seiner rechten Hand.

Percival Dawson, MSc MD betreut das Lazarett von Nassau, sehr zur Freude der dort stationierten Soldaten: Dr Dawson ist ein begnadeter Handwerker seines Faches, und kein Vergleich zu dem sonst üblichen Knochenhauer.

Das Haus Arundel, Dunbarton & Company ist einer der wichtigeren Spieler auf der Insel, was den dreiseitigen Handel mit Kolonialwaren nach England, verarbeiteten Gütern nach Westafrika und Sklaven in die Kolonien anbelangt. Edward Dunbarton steht dem Kontor in Nassau vor.

Am Hibiscus Point kurz außerhalb der Stadtgrenzen treffen sich Liebende zum Stelldichein, aber auch allerlei lichtscheues Gesindel.

Mittwoch, 1. Februar 2023

Quellen zum HEMA-Fechten mit dem Rapier

Im Folgenden will ich mitlaufend die Quellen auflisten, die ich zum Thema Rapierfechten finde, mit Vermerk, ob ich sie schon konsumiert habe, und wie sie mir in dem Fall gefielen. Hat eine deutliche Schieflage hin zur spanischen 'Verdadera Destreza', porque razones, cabrón! :o)

Bei Interesse verleihe ich gerne.

Ich übernehme keine Gewähr für die historische und archäologische Richtigkeit meiner Einschätzung dieser Werke, dazu kenn' ich mich zuwenig aus.


Bücher

Sebastien Romagnan 'Destreza Historical Fencing' (2018); Darlegung der zentralen fechterischen Inhalte von Rada. Anschaulich durch ergänzende Diagramme, und vor Allem Photos. 

Tim Rivera, „Iberian Swordplay – Domingo Luis Godinho’s Art of Fencing“ (1599); bisher ungelesen, Impulskauf nach Elmars Demonstration auf dem offenen Trainingstag 2022

Alexander Kiermayer, „Joachim Meyer - Kunst des Fechtens“ Band 2 (1570); bisher ungelesen

Reiniert van Noort, „Of the Single Rapier“ – Übersetzung in modernes Englisch von „Grondige Beschryvinge van de Edele ende Ridderlijcke Scherm- ofte Wapen-Konste“ von Johannes Georgius Bruchius (1671); reine Übertragung, nahezu keine Erläuterungen

Robert Childs, "Revelations of Rapier" (2019). Stellt eher auf moderne Wettbewerbe im Rapier ab, statt auf historische Quellen. Hat interessante Vorschläge zu Solo-Übungen für Koordination etc.

Robert G. Rutherfoord 'The Art & Practice of 16th -Century German Fencing' (2019); ausführliche Interpretation des Rapier nach Joachim Meyer; detaillierte Beschreibung der Bindungsarbeit,  veranschaulicht durch schematische Abbildungen aus der first-person-Perspektive; mein Eindruck beim Lesen war, dass Meyer von einer, kürzeren, beweglichen Waffe ausgeht, insofern werde ich das wieder aufschlagen, wenn wir uns mit dem Seitschwert beschäftigen. So oder so eine sehr anschauliche Abhandlung mit interessanten Bezügen zur Destreza

Jared Kirby 'Italian Rapier Combat - Ridolfo Capo Ferro' (2021); kommentierte Übertragung in's Englische

Verlag AGEA Editora; viele Quellen in Englisch und Spanisch


eBooks

Puck Curtis and Mary Dill Curtis, „From the page to the practice“ (2013) – moderne Darstellung der Prinzipien aus den Werken von Pacheco de Narváez und Jerónimo Carranza; sehr zugänglich und übungsorientiert


Websites

Blackbirds and Blades: umfangreiche Linkliste

Martinez Academy of Arms: Artikel. Die ersten drei positionieren sich gegen Klischees über diese Tradition, und geben dabei einen Überblick über Grundprinzipien.

Lehrvideos von Sebastien Romagnan zur Verdadera Destreza

Academia da Espada Germany: Deutsche Destreza-Gruppe, bietet ein Grundlagen-Skript an

Spanish Swordsmanship Society, Transskriptionen in's Englische und Links zu Originalquellen


youtube

Kanal von UmeHFS, einer schwedischen Gruppe; insbesondere die Playlist 'Rada Explained'; hat eine ganze Menge praktischer Drills und Veranschaulichungen

Kanal von Puck Curtis (siehe 'eBooks').

Kanal der Academia da Espada Germany.

Veranschaulichung des 'Atajo'. (Associació Catalana d'Esgrima Antiga)


Podcasts

Schwertgeflüster - der HEMA Podcast. Folge 75 "Das Rapier feat. Peter Zillinger". Unterhaltsamer Einstieg und Überblick.

Schwertgeflüster - der HEMA Podcast. Folge 101 "Destreza mit Malte Melms und Chris Lee-Becker".


Montag, 16. Januar 2023

Ein seltsames Gemälde

gefunden an Bord der Prise 'Le Furet', einem französischen Piratenschiff, aufgebracht durch HMS 'Theseus' im Frühjahr 1775, nördlich des Golfe de Gonâve.

Das Gemälde fand sich in einem geheimen Schapp, zusammen mit anderen seltenen und seltsamen Beutestücken, und stammt von der "Witch of Caernarvon". Es ist signiert mit dem Schriftzug "LvdM, 1769".

Die darauf dargestellten Personen kann man hier besser erkennen:




Dienstag, 2. August 2022

Joseph Antoine Audibert, Kapitän der Minotaure

 

Capitaine Joseph Antoine Audibert 


Gascogne, Catholic Church, Smuggler

Guts 3

Discipline 4

Influence 3

Charm 5

Wealth 2


Skills

Riding-3, Skullduggery-5, Courtesy-2, Diplomacy-2,

Haggle-3, Purser-2, Romance-2,

Command-4, Maritime-2, Seamanship-3


Traits

Read & Write, Educated, Strong Swordarm+2, Second Language (Spanish), Second

Language (English), Respect of the Men, Scoundrel, Tactical Genius


Curios

Library of Chivalric Romances (+1 Romance)

Surcouf's Sword (+1 Sword tests)


Reputations

Institution: Respected smuggler in St Malo +2

Personal: First Mate of the smuggler 'Fantôme'  +1

Institution: Respected by Ward Room +2

Institution: Humiliated by the Theseus +2

Institution: Trusted by the French Navy in the Carribean: +2

Institution: Respected by the Gun Deck +2

Personal: Loathed by Monsieur Théodore Gouin (Cuckolded Husband) +2


Sidekick


Die Expedition des Grafen de la Perouse - Dramatis Personae

 Dramatis Personae - Schiffe und Mannschaften


Frankreich

Die Forschungsschiffe

"La Boussole", umgebautes Kauffahrteischiff

Kommandant - Maitre Jean-Marie Zatapathique
August 1785 - verließ den Hafen von Brest unter falschem Namen als "La Bonne Intention"
August 1785 - ging im Gefecht am Raz de Sein and die Spanier verloren
hat zur Zeit für Repareturen festgemacht in Concarneau


"L'Astrolabe", umgebautes Kauffahrteischiff

Kommandant - Maitre Honoré Marchande
August 1785 - verließ den Hafen von Brest unter falschem Namen als "L'Espérance"
August 1785 - ging im Gefecht am Raz de Sein and die Spanier verloren
hat zur Zeit für Repareturen festgemacht in Concarneau

Die Eskorte

"La Galatée", Fregatte des fünften Ranges von 44 Kanonen (18 Pfünder)

Kommandant  - Capitaine de Frégate Augustin Marie Fidèle Bedel du Tertre
Zweiter Offizier - Lieutenant Jean-Philippe Robineau - mittelmäßige Fähigkeit, den Spielercharakteren gewogen
Bootsmann - Gilbert Pierrat - unzureichende Fähigkeit, den Spielercharakteren gewogen
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug mittelschwere Schäden davon
zur Zeit abgestellt, die beiden Kauffahrer aufzubringen

"L'Orénoque", Brigg des sechsten Ranges von 18 Kanonen

Kommandant - Capitaine de Corvette Eustache Marie Joseph Bonamy
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug leichte Schäden davon
zur Zeit Teil des Eskortgeschwaders, außer Sicht vor Concarneau

"La Néréide", Fregatte des fünften Ranges von 32 Kanonen (12 Pfünder)

Kommandant  - Capitaine de Frégate François Casimir Bonnefoux
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug leichte Schäden davon
zur Zeit Teil des Eskortgeschwaders, außer Sicht vor Concarneau

"Notre Dame de Rosaire", Linienschiff des vierten Ranges von 64 Kanonen

Kommandant - Capitaine de Vaisseau Athanase Scipion Barrin de La Galissonnière
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug leichte Schäden davon
zur Zeit Flaggschiff des Eskortgeschwaders, außer Sicht vor Concarneau


Schiffe aus früheren Kapiteln

"Le Conquerant", Linienschiff des dritten Ranges von 74 Kanonen

August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, trug schwere Schäden davon
zurückbeordert nach Brest und aus dem Eskortgeschwader entfernt


"L'Alerte", Brigg des sechsten Ranges von 16 Kanonen

Kommandant - Capitaine de Corvette Augustin Alleaume
August 1785 - nahm teil am Gefecht am Raz de Sein, wurde versenkt

Dienstag, 5. Juli 2022

HMS 'Theseus' - Significant Others

Lady Henrietta Marie Fotheringham, jüngste Tochter des Earl of Norwich


nähere Einzelheiten folgen zu gegebener Zeit























Milicent Sutton, Lady Henriettas Anstandswauwau

nähere Einzelheiten folgen zu gegebener Zeit



Cap'n Josiah Abernathy, Skipper der 'Baltimore Clipper', Schmuggler

nähere Einzelheiten folgen zu gegebener Zeit









Stanford de Vere-Skeffley, Esq., Kapitän des Westindienfahrers 'Dover Castle'

nähere Einzelheiten folgen zu gegebener Zeit.
Erster Maat - Albert Smithers








Sir Gareth Myers Meredith

lantagenbesitzer, Mäzen der schönen Künste und Gastgeber der einflussreichsten Bälle und Salons in Kingston

Donnerstag, 2. Juni 2022

HMS 'Theseus' - Schiff und Besatzung

HMS 'Theseus'

Fregatte, Schiff des 5. Ranges, bewaffnet mit 32 Stücken 18-Pfündern

Traits: Heart of Oak, Weight of Lead

Tradition: nach wichtigen Erfolgen und großen Siegen muss für die Mannschaft ein Stier geschlachtet werden

Aberglauben (Superstition): das Lateinsegel des Besanmastes muss stets sauber und makellos sein

Erscheinungsbild (Appearance): ihr Besanmast ist lateinergetakelt; ihre Matrosen tragen am Hut den "Faden der Ariadne"

Feiertag (Celebrations): Gedenken am Todestag von Admiral Benbow (4. November 1702)


Reputations

Institution: lahmeste Ente auf der karibischen Station +2

Institution: auf der 'Theseus' schiebt die Mannschaft eine ruhige Kugel +1

Personal: der Kapitän des französischen Kaperschiffes 'Le Minotaure' (38) muss die Schmach tilgen, von der 'Theseus' in die Flucht geschlagen worden zu sein


Besatzung

Kommandant - Commander Archibald Bullock: Command-4, Seamanship-4, Gunnery-4; den SCs gegenüber abgeneigt; einziger Überlebender des Offizierskorps im Gefecht mit der 'Minotaure', der sich Hoffnungen darauf gemacht hatte, das Kommando übertragen zu bekommen.

Erster Offizier - Lieutenant Charles Crispin Fortescue of Westmoreland; Mirkas Charakter

Zweiter Offizier -  

Dritter Offizier - Lieutenant Jacob Armstrong: Command-6, Seamanship-6, Courtesy-6; den SCs gegenüber abgeneigt; sollte auf Grund seines Talents die Leutnantsprüfung ablegen; nachdem Cpt. Protheroe jedoch darauf bestand, [Mirkas Charakter] mit an Bord zu nehmen, hat die Admiralität in Kingston kurzerhand beschlossen, er wäre zu jung.

Befehlshaber Marineinfanterie - Lieutenant Arthur Eugene McNab; Kenos Charakter

Midshipman - Mr. Percival de Viliers: Command-4, Seamanship-4, Courtesy-4; verfügt über gute Verbindungen

Midshipman - Mr. Colm Mahoney: Command-2, Seamanship-4, Courtesy-2; gutwilliger Grünschnabel aus bescheidenen Verhältnissen

Surgeon - Tobias "Dr. Dutchie" Muylengracht; hat sich in Indien so einiges angeeignet

Master - Mr. Myles McFarlane: Maritime-4, Semanship-4, Scavenge-4; den SCs zugeneigt

Purser - Mr. Rory McTiernan: Purser-4, Haggle-4, Intrigue-4; heldenhaft; ehemals Hauptmann des Vortopps, verlor im Gefecht ein Bein, und bekam diesen Posten als gut gemeintes, aber nicht sehr willkommenes "Gnadenbrot"

Bosun - Sandile "Sandy" Zimema: Skullduggery-4, Scavenge-4, Maritime-4; heldenhaft; aus den amerikanischen Kolonien entlaufener SklaveMr. William 

Gunner - Mr. Zachary Osborne: Awareness-4, Gunnery-4, Enginering-4; Rüpel

Carpenter - Mr. Phineas Isidor Seamus Norris 'Chips'; bis dato ohne Werte

Unteroffizier der Marieninfanterie - 

Rating - 

Rating - Ryan O'Shaugnessy: Skullduggery-2, Scavenge-2, Maritime-2; den SCs zugeneigt; neues Mitglied der Mannschaft, hat sich pressen lassen, um dem Urteil wegen Wilderei zu entgehen; Mr Blacks neuer Hoffnungsträger

Rating - Billie 'Moses'; bis dato ohne Werte


Geschichte

Die 'Theseus' ist das zweite Schiff dieses Namens in der Royal Navy. Sie wurde auf Kiel gelegt, nachdem die ursprüngliche 'Theseus', die mit Admiral Benbow gefahren war, in der Karibik verloren ging. Die Mannschaft vergisst das allerdings gerne mal, und besteht darauf, dass sie immer noch "die 'Theseus' vom alten Benbow" wäre.
Als altmodisches Schiff lässt die Admiralität sie gerne mal links liegen. Damit einher geht, dass unliebsame Elemente gerne auf sie abkommandiert werden, um sie aus dem Weg zu haben.
Das solchermaßen vorbereitete Verhängnis trat ein, als die 'Theseus' sich im Januar 1775 dem französischen Kaperschiff 'Le Minotaure' gegenübersah. Die hatte gerade den englischen Westindienfahrer 'Princess Margaret' aufgebracht, um geleitete ihn nach Hispaniola. Kapitän Dunbar von der 'Theseus' sah die Chance, die Ehre seines Schiffes wieder herzustellen, und griff an. Es gelang ihm, der 'Princess Margaret' den Fockmast wegzuschießen, und sie so manövrierunfähig zu machen. Dann ging die 'Theseus' den an Seetüchtigkeit und Manövrierfähigkeit deutlich überlegenen Kaper an. In einem langen, auf beiden Seiten blutigen Gefecht gelang es, die 'Minotaure' in die Flucht zu schlagen. Dabei kamen jedoch ein Großteil der englischen Offiziere um's Leben. Als dann die 'Theseus'  zurück hinkte, um dem Westindienfahrer beizustehen, flog dieser aus ungeklärten Gründen in die Luft.
 So schleppte sich 'Theseus' zurück nach Kingston, und bekam eine große Portion  von "der Welt Lohn": sowohl die Explosion der 'Princess Margaret' als auch die Flucht der 'Minotaure' wurden ihr angekreidet.
Die Moral der Mannschaft ist also denkbar schlecht, als Kapitän Protheroe im März 1775 das Schiff übernimmt. Sie wird drangsaliert von denen, die Angehörige auf der 'Princess Margaret' verloren haben, und faules Spiel vermuten. Und irgendwo auf See lauert die 'Minotaure' darauf, die Scharte auszuwetzen, vor so einem ollen Äppelkahn Reißaus genommen zu haben.

Montag, 30. Mai 2022

HMS 'Theseus' - Captain Protheroe

Captain Sir Euan Marmaduke Protheroe 

Welsh, Protestant Church, Teacher

Guts 2

Discipline 5

Influence 4

Charm 3

Wealth 3


Skills

Music-3, The Arts-5, Courtesy-3, Diplomacy-3,

Haggle-1, Purser-2, First Aid-1,

Command-4, Maritime-2, Seamanship-3


Traits

Read & Write, Educated, Profession (Apothecary), Second Language (French), Second

Language (German), Respect of the Men, Cosmopolitan, Family Connections


Curios

Extensive Library (+1 The Arts)

Classic Cutlass (+1 Sword tests)


Reputations

Institution: Graduate of Cambridge University +2

Institution: Honours Graduate of the Botanical Seminar  +1

Personal: Favourite Student of Dean Godfrey +1

Institution: Respected by Ward Room +2

Institution: The Father of the Witch of Aberporth +2

Institution: Trusted by the Naval College: +2

Institution: Respected by the Gun Deck +2

Personal: Loved by Mrs. Hamilton (Aunt) +2


Sidekick

Mr. Elias Pigot, Steward des Kapitäns

Samstag, 25. Dezember 2021

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 1

Prolog: Der missglückte Aufbruch aus Brest

über die Geschehnisse am 2. August im Jahr 1785

Brief aus dem Nachlass von Madame Sophie Eugénie Zatapathique,  Kaufmannstochter aus Brest, adressiert an ebendiese

geschrieben am 4. August 1785, an Bord der Fregatte 'La Galatée', auf Reede vor Concarneau

Ma cherè Sophie,

wie ich es Dir versprochen habe, bringe ich diese Zeile zu Papier, um Dich auf dem Laufenden zu halten über das, was mir widerfahren ist auf der Expedition des Grafen de la Perouse, so daß sich Dir die lange Zeit meines Fortbleibens verkürze, und etwaige Sorgen Deinerseits sich zerstreuen.

Zur Zeit liegen wir vor Anker bei Concarneau, und lecken unsere Wunden. Keine Bange, mir ist nichts geschehen, aber der armen 'Galatée' hat es übel mitgespielt. Doch immer der Reihe nach:

Gegen Mittag des ersten August waren wir endlich soweit, in Brest loszuwerfen und mit der Tide auslaufen  zu können. Der Wind stand längst nicht mehr günstig, doch hatte der Graf darauf bestanden, dass 'L'Esperance' und die 'Bonne Intention' im letzten Moment noch Ladung in Gestalt von zwei großen, grob gezimmerten Holzkisten übernehmen. Wie dem auch sei, wir kreuzten gegenan auf's Meer hinaus, und mit Einbruch der Nacht drehte der Wind auf Nord, so dass die Nacht ruhig verlief.

Nicht so der folgende Morgen. Kaum hatte sich die Ile de Sein aus dem zähen und hartnäckigen Dunst geschält, sichteten wir westlich der Insel Segel. Sie gehörten zu einem spanischen Geschwader, dem unseren ebenbürtig, dass in recht bedrohlicher Manier schnell aufkam. Und tatsächlich, ohne viel Federlesens preschten zwei Brigs und zwei Schoner mitten zwischen uns, und eröffneten ohne Warnung das Feuer! Der Graf hatte uns wohl gewarnt, dass auf diese Expedition mit Überraschungen zu rechnen wäre, aber dass Schiffe der spanischen Krone, mit der wir uns nicht im Krieg befinden, sich zu solch einem Akt der Piraterie erdreisteten, verschlug mir kurz die Sprache.

Kurz nur, dann sprachen auch unsere Geschütze, und ein heftiges Mêlée entbrannte. Zu meinem großem Verdruss dreht der Wind zusehends westlich, so dass es den Dons ein Leichtes war, bis zu den beiden Kauffahrern vorzudringen, auch wenn wir ihnen auf dem Weg mit den Achtzehnpfündern tüchtig das Fell gegerbt haben. Der Graf selbst hatte in Lee mit seinen beiden Linienschiffen ordentlich zu tun mit zwei spanischen Zweideckern. Kurzum, in heftigem Gefecht ging 'L'Alerte' verloren, und auch die 'Conquérant' wird so bald nicht wieder in See gehen. Nicht, dass wir es den Spaniern nicht mit gleicher Münze vergolten hätten, aber am Nachmittag war offenkundig, dass sie mit 'Esperance' und 'Bonne Intention' auf Kurs Süd entkommen würden, egal, was wir auch tun. So nahmen wir, ich kann es nicht anders sagen, mit eingekniffenem Schwanz Kurs Südost, um hier in Concarneau unser Wunde zu lecken.

Der Graf ist im Guten wie im Schlechten ein Edelmann und tunlichst bemüht, die Contenance zu wahren. Doch innerlich kocht er vor Zorn, mehr über die Dons als über uns, möchte ich meinen. Lange wird es ihn hier nicht halten, er will die beiden Prisen um jeden Preis zurück.

So setze ich alles daran, 'Galatée' wieder seetüchtig zu bekommen. Ich schließe diese Zeilen hier, und will Dir schreiben, wenn sich neue Entwicklungen ergeben.

In großer Liebe und unverbrüchlicher Treue,

Augustin

Samstag, 15. August 2020

'Letter of Marque and Resprisal' has moved here

The release of the Black Seas line of ship models has triggered me into dusting off my old rules project 'Letter of Marque and Reprisal'. For ease of maintenance, I have decided to move the related material onto this blog. So, if you are keen to play single ship engagements in the age of sail, here's something you might find interesting.

The Rules.

Ship Sheets for the Peter Pig line of models.

New Ship Sheets for the Black Seas line of models.

Dienstag, 11. August 2020

LoMaR zieht um

 Ahoi zusammen,

ich habe beschlossen, das Material für mein Regelwerk 'Letter of Marque and Reprisal' hierher auf den Blog zu verlegen. Weil wegen... Gründe. :o)

'Letter of Marque and Reprisal' (einfacher: LoMaR) ist ein Tabletop-System, in dem jeder Spieler ein oder zwei Schiffe aus dem Goldenen Zeitalter der Segelkriegsschiffe kommandiert. Also etwa Kurzvorsiebzehnhundert bis Achtzehnfuffzehn.

Das System ist maßstabsagnostisch, prinzipiell funktionieren Modellmaßstäbe von 1/1.200 bis 1/72. 

Die Regeln sind recht detailliert, und verlangen ein gewisses Grundverständnis dafür, wie man ein rahgetakeltes Schiff bewegt und damit kämpft. Aber seht selbst, wenn Ihr Interesse habt:

Das Regelwerk (in Englisch). Die Kommandokarten liegen in einem separaten Ordner, weil es so viele Dateien sind.

Schiffsbögen für Peter Pig Modelle, Maßstab 1/450. Damit habe ich die Regeln ursprünglich getestet.

Neue Schiffsbögen für Black Seas Modelle von Warlord Games. Der Grund, warum ich die olle Kamelle wieder abstaube. :o)

Donnerstag, 13. Februar 2020

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (III)

Imperiale Prominenz im Roestoc System

Vertreter der Inquisition untersuchen Rebellenpräsenz

Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen der Systemkommandantur verlautet, werden in den nächsten Tagen zwei hochrangige Vertreter der Imperialen Behörden unser System besuchen. Der Pressesprecher dementierte dies auf Nachfrage, aber die Quellen des 'Stormtrooper' lassen keinen Zweifel: der schneidige Alexsandr Kallus höchstselbst wird in Roestoc nach dem Rechten sehen! Dieser ungemein gut aussehende Agent des ISB wurde dabei beobachtet, wie er incognito in einen Linienflug nach Roestoc einstieg. Zusammen mit unserem wackeren Captain Strax wird er den Rebellen zweifelsohne gehörig den Marsch blasen!
Sicherlich ist im Zusammenhang damit auch die Sichtung eines neuen Prototyps der Sienar-Werke neu zu bewerten, die das Flottenkommando unter den Teppich kehren will. Wir bleiben für Sie dran!














+++ EILMELDUNG +++

Rebellen terrorisieren erneut das Roestoc-System


Niederträchtiger Anschlag auf Imperialen Würdenträger


Gestohlenener TIE Fighter für feiges Attentat mißbraucht


Jetzt ist es offenkundig, dass die starke Hand von Agent  Alexsandr Kallus im Roestoc-System mehr als je zuvor gebraucht wird! In einem Akt beispielloser Heimtücke näherte sich ein Terrorkommando der sogenannten "Rebellen" am Abend des heutigen Tages im Schutz eines gestohlenen TIE Fighters dem Shuttle des Imperialen Inquisitors, der die archäologischen Forschungen im Roestoc-System inspiziert hatte. Unbestätigten Augenzeugenberichten zu Folge handelte es sich bei dem Führungsschiff der ruchlosen Rebellen um kein anderes als die berüchtigte 'Ghost' und ihre Mannschaft aus Kriminellen und Anarchisten! Unprovoziert und ohne Vorwarnung eröffneten diese Verbrecher das Feuer auf das Shuttle, welches trotz tapferer Gegenwehr alsbald in Flammen aufging. Es steht zu befürchten, dass der Inquistor der Mörderbande in die Hände fiel! Wir berichten für Sie weiterhin.

Montag, 14. Januar 2019

ein Gespräch, belauscht in der Raumfliegerbar 'K-Turn' - Roestoc-Sytem

Hook Shinnuy: Die erste geht auf mich. Prost erstmal.
Gitta Gren: Prost.
HS: So, jetzt sag' mal: was war denn das für eine Scheissnummer?
GG: Hä! Was meinste denn jetzt? Dass Mailman uns wieder mal wegen einer seiner "garantiert brandheißen Insidertipps" auf eine bescheuerte Schnitzeljagd geschickt hat? Oder dass die Grünschnäbel von der Rebellion anscheinend nicht nur dieselben Insider kennen, sondern uns da auch noch die Hosen runtergezogen haben?
HS: Ach, hör' auf, wir haben schon Schlimmeres...
GG: Einen Dreck haben wir! Ich hab' dem Zottelkopf gesagt, dass dieser Agent Sith nicht sauber ist! Was ist das überhaupt für ein dämlicher Codename, 'Agent Sith', mal ehrlich. Aber Mailman springt jedes Mal auf solchen Schmonses an.
HS: Naja, aber Du musst zugeben, dass die Rebellionsbubis ganz schön scharf darauf waren, die Navdaten aus dem Satelliten zu bekommen. Die haben da immerhin vier X-Wings hingeschickt. Da muss doch was dahinter stecken.
GG: <grummelt> Naja, kann schon sein. Aber dann ging wieder dieselbe Arie los. Hast Du gesehen, wie die Rebellen geflogen sind? Das waren blutige Anfänger, selbst die, die uns ständig die Daten vor der Nase weggeschnappt haben! Und warum? Na, weil Herr Mailman mal wieder die ganze Zeit mit seinen blöden Tarngimmicks rumgespielt hat. Anstatt mal die Drosselklappen aufzumachen und die Blaster heißlaufen zu lassen. Hast ja gesehen, der ist mir unentwegt vor der Nase herumgekurvt, hab' ja kaum eine ordentliche Salve abgeben können.
HS: Jetzt mach' mal halblang! Immerhin hast Du zwei von den Bubis aus dem All gepustet...
GG: Ha! Ja, toll. Und was habe ich davon? Mailman dümpelt im Bacta-Tank, seine Maschine ist fast schrottreif, und ich darf dem Hutten erklären, warum wir die "brandheißen Navigationsdaten" nicht haben, die Mailman ihm versprochen hat. Na, schönen Dank auch.
HS: <seufzt> Barkeep? Noch zwei von denen. Ich glaube, Gitta muss sich was von der Seele saufen.




Samstag, 12. Januar 2019

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (II)

Im Fadenkreuz des Terrors

Ruchlose Rebellen schießen auf unbeteiligte Reporter und erreichen eine neue Ebene der Ehrlosigkeit.

Viele meiner Berichte basieren auf Aussagen und Protokollen der Einsätze unserer glorreichen imperialen Navy. Ich habe keine Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Nachrichten, doch gibt es vereinzelte Leser, die mir Einseitigkeit vorwerfen.

Um diesen Vorwurf zu bereinigen und auch den letzten meiner Leser zu erreichen, stieg ich selbst in ein kleines Frachtschiff und ließ mich an den Rand einer Kampfzone fliegen. Ohne es zu wissen, gerieten mein Pilot und ich in das Fadenkreuz der selbst ernannten Rebellen und kamen nur dank der selbstlosen Aufopferungsbereitschaft der Roestoc Beta Staffel mit unserem Leben davon.

Gleich zwei Wunderwaffen boten die Roestoc Beta Staffel auf, um dem gut finanzierten galaktischem Terror im Outer Rim ein Ende zu setzen. So kam der inzwischen bewährte TIE Jagdbomber x7 in den fähigen Händen von Pilotin Ensign Flin (23), genannt Buccaneer, zum Einsatz. Captain Strax (32), genannt Seawolf, und Leutnant Vastra (27), genannt Piranha, begleiteten sie in ihren TIE-Fightern. Wie mir später berichtet wurde, sollten sie die Begleitschiffe der selbst ernannten Rebellen beschäftigen, während die zweite Wunderwaffe sich um deren Hauptschiff kümmern sollte.

Diese Wunderwaffe war nichts geringeres, als ein Sternenflügler der Alpha-Klasse, geflogen von der aufstrebenden Shuttle-Pilotin Ensign Marta Jynns (24), genannt Griffin. Viele meiner Leser werden den Sternenflügler auch als Gunboat oder Kanonenboot kennen. Zwei bis an die Zähne bewaffnete TIE-Bomber komplettierten die zweite Gruppe. Allein der majestätische Anblick der Schiffe, die tadellose Formation und die Zielstrebigkeit ihrer Piloten bereitete ein Gefühl der Zuversicht.

 
Wie zu erwarten, ergriff das Hauptschiff der selbst ernannten Rebellen bei diesem Anblick sofort die Flucht. Dieses Hauptschiff, ein YT-2400 und damit ein moderner leichter Frachter der Corellianischen Ingenieurs-Gesellschaft, beförderte weitere Waffen, um den Terror im Outer Rim zu unterstützen.

Bei seiner Flucht kam er jedoch absichtlich unserem am Kampfe vollkommen unbeteiligten und hervorragend markierten Reporter-Schiff gefährlich nahe. Ein hinterhältiger Schachzug, um seine Verfolger am Schießen zu hindern. Schließlich würde kein imperialer Pilot unnötigen Kollateralschaden riskieren.

Zu meiner persönlichen Schande muss ich gestehen, dass wir somit, ohne es zu wissen, in einen ansonsten tadellosen Angriffsplan eingegriffen haben. Meine erste Entschuldigung gilt daher Captain Strax. Nicht nur hinderte mein inzwischen entlassener Pilot die Schussbahn unserer tapferen Piloten. Auch blockierte er die Flugbahn von Leutnant Vastra. Meine zweite Entschuldigung gilt daher ihr.

Im Verlaufe der Schlacht verlor ich selber den Überblick, doch beweisen die Aufnahmen, dass ein hochmoderner A-Wing kurz davor stand, uns abzuschießen. Allein durch den beherzten Einsatz von Leutnant Vastra, die uns aus der Schussbahn schob, blieb uns schlimmeres erspart. Dafür steckte sie jedoch die Schüsse ein, welche eigentlich mir und meinem unvorsichtigen Piloten galten. Zusammengehalten durch ihren Willen und die unerreichte Ingenieurskunst der Sienar Werften überstand diese tollkühne Meisterpilotin den feigen Beschuss des A-Wings.

  
Im Schutze eines Asteroiden harrten wir der Dinge. Doch der Schaden war angerichtet. Der Frachter hatte einen zu großen Vorsprung und konnte entkommen. Als sich erstmal ein imperialer Schutzkreis um unser Reporter-Schiff gebildet hatte, sahen es auch die verbliebenen Terroristen ein, dass sie verloren hatten und verkrochen sich zurück in ihre Felsenhöhlen. Erst in diesem Moment merkten ich, dass einer fehlte.


Wie mir später zugetragen wurde, kämpften Captain Strax und Ensign Flin in Abwesenheit Leutnant Vastras und somit in Unterzahl weiterhin gegen die mit Raketen bewaffneten Begleitschiffe. Eine dieser Raketen zerstörte den TIE-Fighter des allseits beliebten Veteranen Strax.

Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, hält sich der aus seinem Wrack gerettete Captain wie durch ein Wunder am Leben. „Keine Schilde. Nur Mumm.“ So lautet seine Devise. Captain Strax ist ein Kämpfer, ein Held des Imperiums. Bitte höre nicht auf zu kämpfen. Kämpfe dich zurück zu den Lebenden. Kämpfe dich zurück ans Steuer eines TIE-Fighters. Kämpfe für den Ruhm und die Größe des Imperiums.

Meine dritte Entschuldigung gilt daher dir, meinem Leser. Ich übernehme volle Verantwortung für die missglückte imperiale Operation. Im Leben einer Frontreporterin gibt es immer den Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man nach vorne prescht, oder ob man doch in der sicheren Basis bleibt. Aber wie sonst sollen Berichte aus erster Hand an die ahnungslosen Bürger der Galaxis kommen? Wer recherchiert, woher die selbst ernannten Rebellen neueste Schiffe und teuerste Waffen bekommen?

Solange sich Terroristen und Verbrecher da draußen herumtreiben, werde ich nicht aufhören. Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde zukünftig vorsichtiger sein. Doch die Geschichten der ansonsten unbesungenen Helden des Outer Rim müssen erzählt werden. Mal sind diese Geschichten Tragödien, wie der Abschuss von Captain Strax. Mal sind es Berichte von Heldentaten, wie die Rettungsaktion durch Leutnant Vastra. Und mal muss eben auch der Misserfolg aufgrund einer unvorsichtigen Reporterin gemeldet werden.

Dienstag, 18. September 2018

Entsendet die Roestoc Beta-Staffel


Abschlussbericht zum Verhör der Gefangenen Baniss Keeg, genannt „Nanny“, durch Agent Lorkin vom Imperialen Nachrichtendienst. 

Die Gefangene erwies sich als kooperativ und möglicherweise nützlich. Sie hat uns ihre Komplizen benannt, jedoch schlage ich vor, dass wir zunächst nicht nach ihnen fahnden. Sie hat uns nämlich ebenfalls den Übergabeort und –Zeitpunkt mit ihrem Auftraggeber benannt.

Im Einzelnen sagte sie aus, dass das Ziel des sogenannten Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat tatsächlich der TIE Defender x7 war. Der ihr unbekannte Auftraggeber wandte sich direkt an Sancho den Hutten vom Clan der Hutten und zahlte eine äußerst großzügige Anzahlung. Des Weiteren stellte der Auftraggeber den Flugplan und nähere Informationen zur Langmesser-Staffel zur Verfügung. Woher dieser die Informationen hatte, konnte uns die Gefangene jedoch nicht berichten. 

Sancho stellte eine Crew zusammen bestehend aus einer jungen Mandalorianerin vom Clan Viszla, Codename „Bullseye“, einem Gamorreaner, Codename „Schweinebacke“, sowie unserer Gefangenen. 

Das Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat

Wie bereits im Bericht von Oberstleutnant Baron Sabado harKonin zu lesen war, ist der Diebstahl des TIE x7 nicht gelungen. Da dieses Gefecht jedoch noch nicht in den imperialen Medien gemeldet wurde und Sancho der Hutte mit seiner Niederlage bestimmt nicht hausieren geht, kann man davon ausgehen, dass der Auftraggeber noch nichts davon weiß. Die Gefangene hat uns Bereitwillig Übergabeort und -Zeitpunkt benannt. Er befindet sich in Reichweite der Roestoc Beta-Staffel, welche wir auf der Stelle voll bestückt entsenden sollten. 

Der Staffel wurde erst kürzlich ein Alpha-Klasse Star Wing (Gunboat) zugeteilt und es wäre eine gute Möglichkeit, dieses einzusetzen. Es wäre vielleicht sogar anzuraten, die Reporterin, Lexa Starspringer, mitzuschicken, da diese Mission einige schöne Aufnahmen für die Nachrichten ergeben könnte. Angesichts der finanziellen und nachrichtendienstlichen Mittel des Auftraggebers, gehe ich fest davon aus, dass es sich hierbei um Kräfte der sogenannten Rebellen-Allianz handeln dürfte. 

Bezüglich der Gefangenen empfehle ich, sie in unserem Sinne „auszubilden“ und „entkommen“ zu lassen. Sie ist bereits äußerst kooperativ und könnte uns wieder einen Einblick in die lokale Unterwelt ermöglichen, nachdem uns Har Moggan so schändlich verraten hat.

Donnerstag, 13. September 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Langweiliger Patrouillendienst? Schön wär's...

Oberstleutnant Baron Sabado harKonin,  vorübergehend detachiert an das 64ste Jagdgeschwader Outer Rim, "Langmesser"-Staffel
zurück vom Patrouilleneinsatz im Claynow-Trümmerfeld
an Kommandant Morbid Chentre, Oberbefehlshaber der Imperialen Streitkräfte im Roestoc-System

Wie angeordnet bin ich zusammen mit der 64sten aufgestiegen, um einerseits das Führungsverhalten von Baroness Yadoss zu bewerten; andererseits um sicher zu stellen, dass dem TIE/x7 Prototyp nichts zustößt. [...] Kurz vor Verlassen des Patrouillengebiets wurden wir aus einer Trümmerwolke heraus von vier kompakt formierten Maschinen angegriffen, deren Bauart und Wartungszustand auf Schmuggler oder Piraten hindeutet.


Langmesser 1, 2 und 3 hielten Kurs, um mir und Baroness Yadoss zu ermöglichen, in den Rücken der gegnerischen Formation - insbesondere der Lancer-Klasse  - zu gelangen.














Die Staffel bewies großes Geschick, behielt unter starkem gegnerischen Feuer eine kühlen Kopf, und konnte so den Lancer vom Rest seines Geschwaders trennen. 














'Darkblade' teilte mir ihre Absicht mit, den Abschaum zu enthaupten, und blieb unbeirrbar auf der Sechs des großen Schiffes. Unglücklicherweise konnte ich sie dabei nicht in gebührendem Maße unterstützen, da der andaurnde Ionenbeschuß durch den von Backbord anfliegenden HWK-290 meine Maschine manövrierunfähig gemacht hatte.


Im Feuergefecht mit den kleineren Jägern gingen bedauerlicherweise die TIEs von 'Falchion' und 'Dual Wield' verloren. Durch ihren Einsatz konnten sie jedoch Ihrer Staffelführerin den Freiraum erkämpfen, den sie benötigte, um den Angriff des Lancer abzuschlagen. Nachdem dieser in den Hyperraum gesprungen war, gelang ihr außerdem der Abschuß des HWK-290 mit einer wohlgezielten Salve. Daraufhin traten auch die verbleibenden beiden Piraten den Rückzug an.



Es bleibt zu bemerken, dass ich Ihre Einschätzung uneingeschränkt teile: sowohl der Rebellen- als auch der kriminellle Abschaum im Roestoc-System sieht unsere neuen TIE/x7 offenkundig als große Bedrohung an. Und wir haben ein Sicherheitsleck, das den Angreifern ermöglicht hat, den Flugplan der Patrouille einzusehen. Nicht zuletzt durch 'Darkblades' Einsatz konnten wir die Pilotin des HWK-290 lebend bergen und den Verhörspezialisten des Imperialen Nachrichtendienstes überstellen. 


Dienstag, 7. August 2018

I know what I did this summer - Boffers

To be honest, I did other things as well, but building boffer weapons took a significant slash out of my hobby time.

Throwing Knife 

Two-handed warhammer:

The first "Soka" club. Built for my daughter, and named after the character in the Avatar animated series who uses something vaguely resembling this:

The second "Soka" club. Same rationale, built for my son, and intended for two-handed pain distribution.

And finally, the "Pink Unicorn Blade of Glitter". Because I could, so I did: