Montag, 30. Mai 2022

HMS 'Theseus' - Captain Protheroe

Captain Sir Euan Marmaduke Protheroe 

Welsh, Protestant Church, Teacher

Guts 2

Discipline 5

Influence 4

Charm 3

Wealth 3


Skills

Music-3, The Arts-5, Courtesy-3, Diplomacy-3,

Haggle-1, Purser-2, First Aid-1,

Command-4, Maritime-2, Seamanship-3


Traits

Read & Write, Educated, Profession (Apothecary), Second Language (French), Second

Language (German), Respect of the Men, Cosmopolitan, Family Connections


Curios

Extensive Library (+1 The Arts)

Classic Cutlass (+1 Sword tests)


Reputations

Institution: Graduate of Cambridge University +2

Institution: Honours Graduate of the Botanical Seminar  +1

Personal: Favourite Student of Dean Godfrey +1

Institution: Respected by Ward Room +2

Institution: The Father of the Witch of Aberporth +2

Institution: Trusted by the Naval College: +2

Institution: Respected by the Gun Deck +2

Personal: Loved by Mrs. Hamilton (Aunt) +2


Sidekick

Mr. Elias Pigot, Steward des Kapitäns

Samstag, 25. Dezember 2021

Die Expedition des Grafen de la Perouse - Kapitel 1

Prolog: Der missglückte Aufbruch aus Brest

über die Geschehnisse am 2. August im Jahr 1785

Brief aus dem Nachlass von Madame Sophie Eugénie Zatapathique,  Kaufmannstochter aus Brest, adressiert an ebendiese

geschrieben am 4. August 1785, an Bord der Fregatte 'La Galatée', auf Reede vor Concarneau

Ma cherè Sophie,

wie ich es Dir versprochen habe, bringe ich diese Zeile zu Papier, um Dich auf dem Laufenden zu halten über das, was mir widerfahren ist auf der Expedition des Grafen de la Perouse, so daß sich Dir die lange Zeit meines Fortbleibens verkürze, und etwaige Sorgen Deinerseits sich zerstreuen.

Zur Zeit liegen wir vor Anker bei Concarneau, und lecken unsere Wunden. Keine Bange, mir ist nichts geschehen, aber der armen 'Galatée' hat es übel mitgespielt. Doch immer der Reihe nach:

Gegen Mittag des ersten August waren wir endlich soweit, in Brest loszuwerfen und mit der Tide auslaufen  zu können. Der Wind stand längst nicht mehr günstig, doch hatte der Graf darauf bestanden, dass 'L'Esperance' und die 'Bonne Intention' im letzten Moment noch Ladung in Gestalt von zwei großen, grob gezimmerten Holzkisten übernehmen. Wie dem auch sei, wir kreuzten gegenan auf's Meer hinaus, und mit Einbruch der Nacht drehte der Wind auf Nord, so dass die Nacht ruhig verlief.

Nicht so der folgende Morgen. Kaum hatte sich die Ile de Sein aus dem zähen und hartnäckigen Dunst geschält, sichteten wir westlich der Insel Segel. Sie gehörten zu einem spanischen Geschwader, dem unseren ebenbürtig, dass in recht bedrohlicher Manier schnell aufkam. Und tatsächlich, ohne viel Federlesens preschten zwei Brigs und zwei Schoner mitten zwischen uns, und eröffneten ohne Warnung das Feuer! Der Graf hatte uns wohl gewarnt, dass auf diese Expedition mit Überraschungen zu rechnen wäre, aber dass Schiffe der spanischen Krone, mit der wir uns nicht im Krieg befinden, sich zu solch einem Akt der Piraterie erdreisteten, verschlug mir kurz die Sprache.

Kurz nur, dann sprachen auch unsere Geschütze, und ein heftiges Mêlée entbrannte. Zu meinem großem Verdruss dreht der Wind zusehends westlich, so dass es den Dons ein Leichtes war, bis zu den beiden Kauffahrern vorzudringen, auch wenn wir ihnen auf dem Weg mit den Achtzehnpfündern tüchtig das Fell gegerbt haben. Der Graf selbst hatte in Lee mit seinen beiden Linienschiffen ordentlich zu tun mit zwei spanischen Zweideckern. Kurzum, in heftigem Gefecht ging 'L'Alerte' verloren, und auch die 'Conquérant' wird so bald nicht wieder in See gehen. Nicht, dass wir es den Spaniern nicht mit gleicher Münze vergolten hätten, aber am Nachmittag war offenkundig, dass sie mit 'Esperance' und 'Bonne Intention' auf Kurs Süd entkommen würden, egal, was wir auch tun. So nahmen wir, ich kann es nicht anders sagen, mit eingekniffenem Schwanz Kurs Südost, um hier in Concarneau unser Wunde zu lecken.

Der Graf ist im Guten wie im Schlechten ein Edelmann und tunlichst bemüht, die Contenance zu wahren. Doch innerlich kocht er vor Zorn, mehr über die Dons als über uns, möchte ich meinen. Lange wird es ihn hier nicht halten, er will die beiden Prisen um jeden Preis zurück.

So setze ich alles daran, 'Galatée' wieder seetüchtig zu bekommen. Ich schließe diese Zeilen hier, und will Dir schreiben, wenn sich neue Entwicklungen ergeben.

In großer Liebe und unverbrüchlicher Treue,

Augustin

Samstag, 15. August 2020

'Letter of Marque and Resprisal' has moved here

The release of the Black Seas line of ship models has triggered me into dusting off my old rules project 'Letter of Marque and Reprisal'. For ease of maintenance, I have decided to move the related material onto this blog. So, if you are keen to play single ship engagements in the age of sail, here's something you might find interesting.

The Rules.

Ship Sheets for the Peter Pig line of models.

New Ship Sheets for the Black Seas line of models.

Dienstag, 11. August 2020

LoMaR zieht um

 Ahoi zusammen,

ich habe beschlossen, das Material für mein Regelwerk 'Letter of Marque and Reprisal' hierher auf den Blog zu verlegen. Weil wegen... Gründe. :o)

'Letter of Marque and Reprisal' (einfacher: LoMaR) ist ein Tabletop-System, in dem jeder Spieler ein oder zwei Schiffe aus dem Goldenen Zeitalter der Segelkriegsschiffe kommandiert. Also etwa Kurzvorsiebzehnhundert bis Achtzehnfuffzehn.

Das System ist maßstabsagnostisch, prinzipiell funktionieren Modellmaßstäbe von 1/1.200 bis 1/72. 

Die Regeln sind recht detailliert, und verlangen ein gewisses Grundverständnis dafür, wie man ein rahgetakeltes Schiff bewegt und damit kämpft. Aber seht selbst, wenn Ihr Interesse habt:

Das Regelwerk (in Englisch). Die Kommandokarten liegen in einem separaten Ordner, weil es so viele Dateien sind.

Schiffsbögen für Peter Pig Modelle, Maßstab 1/450. Damit habe ich die Regeln ursprünglich getestet.

Neue Schiffsbögen für Black Seas Modelle von Warlord Games. Der Grund, warum ich die olle Kamelle wieder abstaube. :o)

Donnerstag, 13. Februar 2020

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (III)

Imperiale Prominenz im Roestoc System

Vertreter der Inquisition untersuchen Rebellenpräsenz

Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen der Systemkommandantur verlautet, werden in den nächsten Tagen zwei hochrangige Vertreter der Imperialen Behörden unser System besuchen. Der Pressesprecher dementierte dies auf Nachfrage, aber die Quellen des 'Stormtrooper' lassen keinen Zweifel: der schneidige Alexsandr Kallus höchstselbst wird in Roestoc nach dem Rechten sehen! Dieser ungemein gut aussehende Agent des ISB wurde dabei beobachtet, wie er incognito in einen Linienflug nach Roestoc einstieg. Zusammen mit unserem wackeren Captain Strax wird er den Rebellen zweifelsohne gehörig den Marsch blasen!
Sicherlich ist im Zusammenhang damit auch die Sichtung eines neuen Prototyps der Sienar-Werke neu zu bewerten, die das Flottenkommando unter den Teppich kehren will. Wir bleiben für Sie dran!














+++ EILMELDUNG +++

Rebellen terrorisieren erneut das Roestoc-System


Niederträchtiger Anschlag auf Imperialen Würdenträger


Gestohlenener TIE Fighter für feiges Attentat mißbraucht


Jetzt ist es offenkundig, dass die starke Hand von Agent  Alexsandr Kallus im Roestoc-System mehr als je zuvor gebraucht wird! In einem Akt beispielloser Heimtücke näherte sich ein Terrorkommando der sogenannten "Rebellen" am Abend des heutigen Tages im Schutz eines gestohlenen TIE Fighters dem Shuttle des Imperialen Inquisitors, der die archäologischen Forschungen im Roestoc-System inspiziert hatte. Unbestätigten Augenzeugenberichten zu Folge handelte es sich bei dem Führungsschiff der ruchlosen Rebellen um kein anderes als die berüchtigte 'Ghost' und ihre Mannschaft aus Kriminellen und Anarchisten! Unprovoziert und ohne Vorwarnung eröffneten diese Verbrecher das Feuer auf das Shuttle, welches trotz tapferer Gegenwehr alsbald in Flammen aufging. Es steht zu befürchten, dass der Inquistor der Mörderbande in die Hände fiel! Wir berichten für Sie weiterhin.

Montag, 14. Januar 2019

ein Gespräch, belauscht in der Raumfliegerbar 'K-Turn' - Roestoc-Sytem

Hook Shinnuy: Die erste geht auf mich. Prost erstmal.
Gitta Gren: Prost.
HS: So, jetzt sag' mal: was war denn das für eine Scheissnummer?
GG: Hä! Was meinste denn jetzt? Dass Mailman uns wieder mal wegen einer seiner "garantiert brandheißen Insidertipps" auf eine bescheuerte Schnitzeljagd geschickt hat? Oder dass die Grünschnäbel von der Rebellion anscheinend nicht nur dieselben Insider kennen, sondern uns da auch noch die Hosen runtergezogen haben?
HS: Ach, hör' auf, wir haben schon Schlimmeres...
GG: Einen Dreck haben wir! Ich hab' dem Zottelkopf gesagt, dass dieser Agent Sith nicht sauber ist! Was ist das überhaupt für ein dämlicher Codename, 'Agent Sith', mal ehrlich. Aber Mailman springt jedes Mal auf solchen Schmonses an.
HS: Naja, aber Du musst zugeben, dass die Rebellionsbubis ganz schön scharf darauf waren, die Navdaten aus dem Satelliten zu bekommen. Die haben da immerhin vier X-Wings hingeschickt. Da muss doch was dahinter stecken.
GG: <grummelt> Naja, kann schon sein. Aber dann ging wieder dieselbe Arie los. Hast Du gesehen, wie die Rebellen geflogen sind? Das waren blutige Anfänger, selbst die, die uns ständig die Daten vor der Nase weggeschnappt haben! Und warum? Na, weil Herr Mailman mal wieder die ganze Zeit mit seinen blöden Tarngimmicks rumgespielt hat. Anstatt mal die Drosselklappen aufzumachen und die Blaster heißlaufen zu lassen. Hast ja gesehen, der ist mir unentwegt vor der Nase herumgekurvt, hab' ja kaum eine ordentliche Salve abgeben können.
HS: Jetzt mach' mal halblang! Immerhin hast Du zwei von den Bubis aus dem All gepustet...
GG: Ha! Ja, toll. Und was habe ich davon? Mailman dümpelt im Bacta-Tank, seine Maschine ist fast schrottreif, und ich darf dem Hutten erklären, warum wir die "brandheißen Navigationsdaten" nicht haben, die Mailman ihm versprochen hat. Na, schönen Dank auch.
HS: <seufzt> Barkeep? Noch zwei von denen. Ich glaube, Gitta muss sich was von der Seele saufen.




Samstag, 12. Januar 2019

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (II)

Im Fadenkreuz des Terrors

Ruchlose Rebellen schießen auf unbeteiligte Reporter und erreichen eine neue Ebene der Ehrlosigkeit.

Viele meiner Berichte basieren auf Aussagen und Protokollen der Einsätze unserer glorreichen imperialen Navy. Ich habe keine Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Nachrichten, doch gibt es vereinzelte Leser, die mir Einseitigkeit vorwerfen.

Um diesen Vorwurf zu bereinigen und auch den letzten meiner Leser zu erreichen, stieg ich selbst in ein kleines Frachtschiff und ließ mich an den Rand einer Kampfzone fliegen. Ohne es zu wissen, gerieten mein Pilot und ich in das Fadenkreuz der selbst ernannten Rebellen und kamen nur dank der selbstlosen Aufopferungsbereitschaft der Roestoc Beta Staffel mit unserem Leben davon.

Gleich zwei Wunderwaffen boten die Roestoc Beta Staffel auf, um dem gut finanzierten galaktischem Terror im Outer Rim ein Ende zu setzen. So kam der inzwischen bewährte TIE Jagdbomber x7 in den fähigen Händen von Pilotin Ensign Flin (23), genannt Buccaneer, zum Einsatz. Captain Strax (32), genannt Seawolf, und Leutnant Vastra (27), genannt Piranha, begleiteten sie in ihren TIE-Fightern. Wie mir später berichtet wurde, sollten sie die Begleitschiffe der selbst ernannten Rebellen beschäftigen, während die zweite Wunderwaffe sich um deren Hauptschiff kümmern sollte.

Diese Wunderwaffe war nichts geringeres, als ein Sternenflügler der Alpha-Klasse, geflogen von der aufstrebenden Shuttle-Pilotin Ensign Marta Jynns (24), genannt Griffin. Viele meiner Leser werden den Sternenflügler auch als Gunboat oder Kanonenboot kennen. Zwei bis an die Zähne bewaffnete TIE-Bomber komplettierten die zweite Gruppe. Allein der majestätische Anblick der Schiffe, die tadellose Formation und die Zielstrebigkeit ihrer Piloten bereitete ein Gefühl der Zuversicht.

 
Wie zu erwarten, ergriff das Hauptschiff der selbst ernannten Rebellen bei diesem Anblick sofort die Flucht. Dieses Hauptschiff, ein YT-2400 und damit ein moderner leichter Frachter der Corellianischen Ingenieurs-Gesellschaft, beförderte weitere Waffen, um den Terror im Outer Rim zu unterstützen.

Bei seiner Flucht kam er jedoch absichtlich unserem am Kampfe vollkommen unbeteiligten und hervorragend markierten Reporter-Schiff gefährlich nahe. Ein hinterhältiger Schachzug, um seine Verfolger am Schießen zu hindern. Schließlich würde kein imperialer Pilot unnötigen Kollateralschaden riskieren.

Zu meiner persönlichen Schande muss ich gestehen, dass wir somit, ohne es zu wissen, in einen ansonsten tadellosen Angriffsplan eingegriffen haben. Meine erste Entschuldigung gilt daher Captain Strax. Nicht nur hinderte mein inzwischen entlassener Pilot die Schussbahn unserer tapferen Piloten. Auch blockierte er die Flugbahn von Leutnant Vastra. Meine zweite Entschuldigung gilt daher ihr.

Im Verlaufe der Schlacht verlor ich selber den Überblick, doch beweisen die Aufnahmen, dass ein hochmoderner A-Wing kurz davor stand, uns abzuschießen. Allein durch den beherzten Einsatz von Leutnant Vastra, die uns aus der Schussbahn schob, blieb uns schlimmeres erspart. Dafür steckte sie jedoch die Schüsse ein, welche eigentlich mir und meinem unvorsichtigen Piloten galten. Zusammengehalten durch ihren Willen und die unerreichte Ingenieurskunst der Sienar Werften überstand diese tollkühne Meisterpilotin den feigen Beschuss des A-Wings.

  
Im Schutze eines Asteroiden harrten wir der Dinge. Doch der Schaden war angerichtet. Der Frachter hatte einen zu großen Vorsprung und konnte entkommen. Als sich erstmal ein imperialer Schutzkreis um unser Reporter-Schiff gebildet hatte, sahen es auch die verbliebenen Terroristen ein, dass sie verloren hatten und verkrochen sich zurück in ihre Felsenhöhlen. Erst in diesem Moment merkten ich, dass einer fehlte.


Wie mir später zugetragen wurde, kämpften Captain Strax und Ensign Flin in Abwesenheit Leutnant Vastras und somit in Unterzahl weiterhin gegen die mit Raketen bewaffneten Begleitschiffe. Eine dieser Raketen zerstörte den TIE-Fighter des allseits beliebten Veteranen Strax.

Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, hält sich der aus seinem Wrack gerettete Captain wie durch ein Wunder am Leben. „Keine Schilde. Nur Mumm.“ So lautet seine Devise. Captain Strax ist ein Kämpfer, ein Held des Imperiums. Bitte höre nicht auf zu kämpfen. Kämpfe dich zurück zu den Lebenden. Kämpfe dich zurück ans Steuer eines TIE-Fighters. Kämpfe für den Ruhm und die Größe des Imperiums.

Meine dritte Entschuldigung gilt daher dir, meinem Leser. Ich übernehme volle Verantwortung für die missglückte imperiale Operation. Im Leben einer Frontreporterin gibt es immer den Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man nach vorne prescht, oder ob man doch in der sicheren Basis bleibt. Aber wie sonst sollen Berichte aus erster Hand an die ahnungslosen Bürger der Galaxis kommen? Wer recherchiert, woher die selbst ernannten Rebellen neueste Schiffe und teuerste Waffen bekommen?

Solange sich Terroristen und Verbrecher da draußen herumtreiben, werde ich nicht aufhören. Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde zukünftig vorsichtiger sein. Doch die Geschichten der ansonsten unbesungenen Helden des Outer Rim müssen erzählt werden. Mal sind diese Geschichten Tragödien, wie der Abschuss von Captain Strax. Mal sind es Berichte von Heldentaten, wie die Rettungsaktion durch Leutnant Vastra. Und mal muss eben auch der Misserfolg aufgrund einer unvorsichtigen Reporterin gemeldet werden.