Samstag, 12. Januar 2019

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“ (II)

Im Fadenkreuz des Terrors

Ruchlose Rebellen schießen auf unbeteiligte Reporter und erreichen eine neue Ebene der Ehrlosigkeit.

Viele meiner Berichte basieren auf Aussagen und Protokollen der Einsätze unserer glorreichen imperialen Navy. Ich habe keine Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Nachrichten, doch gibt es vereinzelte Leser, die mir Einseitigkeit vorwerfen.

Um diesen Vorwurf zu bereinigen und auch den letzten meiner Leser zu erreichen, stieg ich selbst in ein kleines Frachtschiff und ließ mich an den Rand einer Kampfzone fliegen. Ohne es zu wissen, gerieten mein Pilot und ich in das Fadenkreuz der selbst ernannten Rebellen und kamen nur dank der selbstlosen Aufopferungsbereitschaft der Roestoc Beta Staffel mit unserem Leben davon.

Gleich zwei Wunderwaffen boten die Roestoc Beta Staffel auf, um dem gut finanzierten galaktischem Terror im Outer Rim ein Ende zu setzen. So kam der inzwischen bewährte TIE Jagdbomber x7 in den fähigen Händen von Pilotin Ensign Flin (23), genannt Buccaneer, zum Einsatz. Captain Strax (32), genannt Seawolf, und Leutnant Vastra (27), genannt Piranha, begleiteten sie in ihren TIE-Fightern. Wie mir später berichtet wurde, sollten sie die Begleitschiffe der selbst ernannten Rebellen beschäftigen, während die zweite Wunderwaffe sich um deren Hauptschiff kümmern sollte.

Diese Wunderwaffe war nichts geringeres, als ein Sternenflügler der Alpha-Klasse, geflogen von der aufstrebenden Shuttle-Pilotin Ensign Marta Jynns (24), genannt Griffin. Viele meiner Leser werden den Sternenflügler auch als Gunboat oder Kanonenboot kennen. Zwei bis an die Zähne bewaffnete TIE-Bomber komplettierten die zweite Gruppe. Allein der majestätische Anblick der Schiffe, die tadellose Formation und die Zielstrebigkeit ihrer Piloten bereitete ein Gefühl der Zuversicht.

 
Wie zu erwarten, ergriff das Hauptschiff der selbst ernannten Rebellen bei diesem Anblick sofort die Flucht. Dieses Hauptschiff, ein YT-2400 und damit ein moderner leichter Frachter der Corellianischen Ingenieurs-Gesellschaft, beförderte weitere Waffen, um den Terror im Outer Rim zu unterstützen.

Bei seiner Flucht kam er jedoch absichtlich unserem am Kampfe vollkommen unbeteiligten und hervorragend markierten Reporter-Schiff gefährlich nahe. Ein hinterhältiger Schachzug, um seine Verfolger am Schießen zu hindern. Schließlich würde kein imperialer Pilot unnötigen Kollateralschaden riskieren.

Zu meiner persönlichen Schande muss ich gestehen, dass wir somit, ohne es zu wissen, in einen ansonsten tadellosen Angriffsplan eingegriffen haben. Meine erste Entschuldigung gilt daher Captain Strax. Nicht nur hinderte mein inzwischen entlassener Pilot die Schussbahn unserer tapferen Piloten. Auch blockierte er die Flugbahn von Leutnant Vastra. Meine zweite Entschuldigung gilt daher ihr.

Im Verlaufe der Schlacht verlor ich selber den Überblick, doch beweisen die Aufnahmen, dass ein hochmoderner A-Wing kurz davor stand, uns abzuschießen. Allein durch den beherzten Einsatz von Leutnant Vastra, die uns aus der Schussbahn schob, blieb uns schlimmeres erspart. Dafür steckte sie jedoch die Schüsse ein, welche eigentlich mir und meinem unvorsichtigen Piloten galten. Zusammengehalten durch ihren Willen und die unerreichte Ingenieurskunst der Sienar Werften überstand diese tollkühne Meisterpilotin den feigen Beschuss des A-Wings.

  
Im Schutze eines Asteroiden harrten wir der Dinge. Doch der Schaden war angerichtet. Der Frachter hatte einen zu großen Vorsprung und konnte entkommen. Als sich erstmal ein imperialer Schutzkreis um unser Reporter-Schiff gebildet hatte, sahen es auch die verbliebenen Terroristen ein, dass sie verloren hatten und verkrochen sich zurück in ihre Felsenhöhlen. Erst in diesem Moment merkten ich, dass einer fehlte.


Wie mir später zugetragen wurde, kämpften Captain Strax und Ensign Flin in Abwesenheit Leutnant Vastras und somit in Unterzahl weiterhin gegen die mit Raketen bewaffneten Begleitschiffe. Eine dieser Raketen zerstörte den TIE-Fighter des allseits beliebten Veteranen Strax.

Jetzt, da ich diesen Artikel schreibe, hält sich der aus seinem Wrack gerettete Captain wie durch ein Wunder am Leben. „Keine Schilde. Nur Mumm.“ So lautet seine Devise. Captain Strax ist ein Kämpfer, ein Held des Imperiums. Bitte höre nicht auf zu kämpfen. Kämpfe dich zurück zu den Lebenden. Kämpfe dich zurück ans Steuer eines TIE-Fighters. Kämpfe für den Ruhm und die Größe des Imperiums.

Meine dritte Entschuldigung gilt daher dir, meinem Leser. Ich übernehme volle Verantwortung für die missglückte imperiale Operation. Im Leben einer Frontreporterin gibt es immer den Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man nach vorne prescht, oder ob man doch in der sicheren Basis bleibt. Aber wie sonst sollen Berichte aus erster Hand an die ahnungslosen Bürger der Galaxis kommen? Wer recherchiert, woher die selbst ernannten Rebellen neueste Schiffe und teuerste Waffen bekommen?

Solange sich Terroristen und Verbrecher da draußen herumtreiben, werde ich nicht aufhören. Ich habe aus meinem Fehler gelernt und werde zukünftig vorsichtiger sein. Doch die Geschichten der ansonsten unbesungenen Helden des Outer Rim müssen erzählt werden. Mal sind diese Geschichten Tragödien, wie der Abschuss von Captain Strax. Mal sind es Berichte von Heldentaten, wie die Rettungsaktion durch Leutnant Vastra. Und mal muss eben auch der Misserfolg aufgrund einer unvorsichtigen Reporterin gemeldet werden.

Dienstag, 18. September 2018

Entsendet die Roestoc Beta-Staffel


Abschlussbericht zum Verhör der Gefangenen Baniss Keeg, genannt „Nanny“, durch Agent Lorkin vom Imperialen Nachrichtendienst. 

Die Gefangene erwies sich als kooperativ und möglicherweise nützlich. Sie hat uns ihre Komplizen benannt, jedoch schlage ich vor, dass wir zunächst nicht nach ihnen fahnden. Sie hat uns nämlich ebenfalls den Übergabeort und –Zeitpunkt mit ihrem Auftraggeber benannt.

Im Einzelnen sagte sie aus, dass das Ziel des sogenannten Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat tatsächlich der TIE Defender x7 war. Der ihr unbekannte Auftraggeber wandte sich direkt an Sancho den Hutten vom Clan der Hutten und zahlte eine äußerst großzügige Anzahlung. Des Weiteren stellte der Auftraggeber den Flugplan und nähere Informationen zur Langmesser-Staffel zur Verfügung. Woher dieser die Informationen hatte, konnte uns die Gefangene jedoch nicht berichten. 

Sancho stellte eine Crew zusammen bestehend aus einer jungen Mandalorianerin vom Clan Viszla, Codename „Bullseye“, einem Gamorreaner, Codename „Schweinebacke“, sowie unserer Gefangenen. 

Das Mangelwaren-Export-, Import- und Neuanschaffungs-Syndikat

Wie bereits im Bericht von Oberstleutnant Baron Sabado harKonin zu lesen war, ist der Diebstahl des TIE x7 nicht gelungen. Da dieses Gefecht jedoch noch nicht in den imperialen Medien gemeldet wurde und Sancho der Hutte mit seiner Niederlage bestimmt nicht hausieren geht, kann man davon ausgehen, dass der Auftraggeber noch nichts davon weiß. Die Gefangene hat uns Bereitwillig Übergabeort und -Zeitpunkt benannt. Er befindet sich in Reichweite der Roestoc Beta-Staffel, welche wir auf der Stelle voll bestückt entsenden sollten. 

Der Staffel wurde erst kürzlich ein Alpha-Klasse Star Wing (Gunboat) zugeteilt und es wäre eine gute Möglichkeit, dieses einzusetzen. Es wäre vielleicht sogar anzuraten, die Reporterin, Lexa Starspringer, mitzuschicken, da diese Mission einige schöne Aufnahmen für die Nachrichten ergeben könnte. Angesichts der finanziellen und nachrichtendienstlichen Mittel des Auftraggebers, gehe ich fest davon aus, dass es sich hierbei um Kräfte der sogenannten Rebellen-Allianz handeln dürfte. 

Bezüglich der Gefangenen empfehle ich, sie in unserem Sinne „auszubilden“ und „entkommen“ zu lassen. Sie ist bereits äußerst kooperativ und könnte uns wieder einen Einblick in die lokale Unterwelt ermöglichen, nachdem uns Har Moggan so schändlich verraten hat.

Donnerstag, 13. September 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Langweiliger Patrouillendienst? Schön wär's...

Oberstleutnant Baron Sabado harKonin,  vorübergehend detachiert an das 64ste Jagdgeschwader Outer Rim, "Langmesser"-Staffel
zurück vom Patrouilleneinsatz im Claynow-Trümmerfeld
an Kommandant Morbid Chentre, Oberbefehlshaber der Imperialen Streitkräfte im Roestoc-System

Wie angeordnet bin ich zusammen mit der 64sten aufgestiegen, um einerseits das Führungsverhalten von Baroness Yadoss zu bewerten; andererseits um sicher zu stellen, dass dem TIE/x7 Prototyp nichts zustößt. [...] Kurz vor Verlassen des Patrouillengebiets wurden wir aus einer Trümmerwolke heraus von vier kompakt formierten Maschinen angegriffen, deren Bauart und Wartungszustand auf Schmuggler oder Piraten hindeutet.


Langmesser 1, 2 und 3 hielten Kurs, um mir und Baroness Yadoss zu ermöglichen, in den Rücken der gegnerischen Formation - insbesondere der Lancer-Klasse  - zu gelangen.














Die Staffel bewies großes Geschick, behielt unter starkem gegnerischen Feuer eine kühlen Kopf, und konnte so den Lancer vom Rest seines Geschwaders trennen. 














'Darkblade' teilte mir ihre Absicht mit, den Abschaum zu enthaupten, und blieb unbeirrbar auf der Sechs des großen Schiffes. Unglücklicherweise konnte ich sie dabei nicht in gebührendem Maße unterstützen, da der andaurnde Ionenbeschuß durch den von Backbord anfliegenden HWK-290 meine Maschine manövrierunfähig gemacht hatte.


Im Feuergefecht mit den kleineren Jägern gingen bedauerlicherweise die TIEs von 'Falchion' und 'Dual Wield' verloren. Durch ihren Einsatz konnten sie jedoch Ihrer Staffelführerin den Freiraum erkämpfen, den sie benötigte, um den Angriff des Lancer abzuschlagen. Nachdem dieser in den Hyperraum gesprungen war, gelang ihr außerdem der Abschuß des HWK-290 mit einer wohlgezielten Salve. Daraufhin traten auch die verbleibenden beiden Piraten den Rückzug an.



Es bleibt zu bemerken, dass ich Ihre Einschätzung uneingeschränkt teile: sowohl der Rebellen- als auch der kriminellle Abschaum im Roestoc-System sieht unsere neuen TIE/x7 offenkundig als große Bedrohung an. Und wir haben ein Sicherheitsleck, das den Angreifern ermöglicht hat, den Flugplan der Patrouille einzusehen. Nicht zuletzt durch 'Darkblades' Einsatz konnten wir die Pilotin des HWK-290 lebend bergen und den Verhörspezialisten des Imperialen Nachrichtendienstes überstellen. 


Dienstag, 7. August 2018

I know what I did this summer - Boffers

To be honest, I did other things as well, but building boffer weapons took a significant slash out of my hobby time.

Throwing Knife 

Two-handed warhammer:

The first "Soka" club. Built for my daughter, and named after the character in the Avatar animated series who uses something vaguely resembling this:

The second "Soka" club. Same rationale, built for my son, and intended for two-handed pain distribution.

And finally, the "Pink Unicorn Blade of Glitter". Because I could, so I did:



Montag, 16. Juli 2018

Das Mangelwaren-Export, Import und Neuanschaffungs Syndikat formiert sich


 Ein Separee in einer Cantina im Outer Rim, nahe dem Roestoc System:

1. Übersetzungsdroide: „Der ehrenwerte Sancho vom Clan der Hutten begrüßt Sie und möchte Sie willkommen heißen.“
2. Jushu Vizsla: „Sancho der Hutte. Wie ich sehe umgibst du dich immer noch mit dem Abschaum der Galaxis.“
3. Oink: „Oink oink skweek.“
4. Baniss Keeg: „Schweinebacke hat recht. Du gehörst auch dazu.“
2. „Was verschafft mir denn die Ehre, dieser erhabenen Gesellschaft beizuwohnen.“
4. „Ein Auftrag der speziellen Sorte.“
3. „Oink skweek oink oink. Grunz.“
2. „Wie lukrativ? Ich will Zahlen hören.”
1. „Seine Erhabenheit wird die genauen Beträge in Einzelgesprächen verhandeln. Hier soll es erstmal um den Auftrag gehen.“
4. „Sind wir dann jetzt vollzählig. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“
3. „Oink.“
1. „Seine Erhabenheit möchte auch nicht lange um den heißen Brei herumreden. Er wurde von einem zahlungskräftigen Kunden beauftragt, einen TIE Jagdbomber x7 zu besorgen.“
4. „Soll das ein Witz sein?“
3. „Skweek.“
4. „Wie stellt er sich das vor? Wir brechen bei Sienar Systems auf Lothral ein und spazieren mit der Wunderwaffe heraus?“
2. „Nein, wir klauen sie dem Imperium direkt. Aber dazu brauchen wir Ionen-Kanonen, Torpedos, Raketen und den Flugplan eines Imperialen Jagdbombers. Nicht billig.“
1. „Seine Erhabenheit hat bereits den Flugplan einer Staffel mit so einem Jagdbomber. Die Piloten sind unerfahren und wurden erst vor kurzem aus der Kriegsgefangenschaft befreit. Was die Bezahlung angeht, reicht die erhaltene Anzahlung schon aus, um jedem von Ihnen ein neues Schiff nebst Ordonanz zu kaufen, wenn es sein muss.“
4. „Ein neues Schiff werden wir hinterher auch brauchen. Und ein neues Leben. Sich mit den Imperialen anlegen, um einen Jagdbomber unbeschadet zu bergen … Das ist Selbstmord. Wir alle kennen die Berichte in den Medien.“
2. „Imperiale Propaganda. Aber Nanny hat Recht. Wie sollen wir die Wunderwaffe des Imperiums unbeschadet bekommen? Ungefährlich ist er nicht und wir werden den Jagdbomber nicht einfach ionisieren und andocken können. Das hat unser Auftraggeber von den Rebellen bestimmt schon probiert.“
1. „Seine Erhabenheit möchte betonen, dass ihm die Zugehörigkeit seines Kunden offiziell unbekannt ist. Sein Kunde bestand jedoch darauf, dass er den Jagdbomber nur zur Selbstverteidigung braucht – um Schwachstellen im Design zu finden und keinesfalls um selber einen zu bauen. Seine Erhabenheit interpretiert das so, dass dem Kunden auch ein Wrack übergeben werden kann, solange es noch identifizierbar ist.“
2. „Und angesichts dessen, dass du bereits eine Anzahlung erhalten hast, gehe ich davon aus, dass der Kunde verzweifelt genug ist, dir das Wrack für die volle Summe abzukaufen. Ich fasse also mal zusammen: Wir schießen ein paar Imperiale ab, müssen mal nicht von der großartigen Wunderwaffe lesen und zocken dafür Alderaan ab. Wenn dabei genug für mich herausspringt, bin ich dabei.“
3. „Oink oink. Grunz. Oink oink.“
4. „Dito.“

Montag, 9. Juli 2018

Der Roestoc-Zwischenfall: eine Star Wars Geschichte - Gefangenenaustausch

Einsatzbesprechung Aquamarin-Staffel - Cpt Vankyl Schhank:

"Also,folgendermaßen... Flyboy, die Frisur sitzt, jetzt mal aufgemerkt! Mann Mann Mann...
Wie gesagt: wir sind abgestellt, die Gefangenenübergabe zu überwachen. Und wie ich die Eimerköppe kenne, werden die versuchen, uns anzuscheißen. Ganz ehrlich: ob die mit ihren drei Nulpen von TIE-Piloten davon kommen, ist mir herzlich schnuppe. Aber, und jetzt kommt's:

Ich bin mir sicher, dass die Imperialen ihre neuen Medienstars in's Gefecht schicken werden. Nachdem diese Journaille Captain Strax derart hinten reingekrochen ist, werden sie es sich nicht nehmen lassen, auf der Propagandawelle weiter zu reiten. Da kommen wir in's Spiel: wir werden diesen selbstgefälligen Schnöseln ordentlich heimleuchten, und vor allem ihre experimentelle Maschine zerlegen. Ich hab mir extra eine Ionenkanone randengeln lassen, damit uns die Schweinebacke nicht entkommt.

Und wir haben uns ein bißchen Hilfe besorgt: die Kameraden von der Rot-Staffel schicken einen T-65 mit diesen neumodischen Feuerleitplatinen, damit der TIE Defender ein paar Protonentorpedos zu Futtern kriegt. Und die Neue kommt auch mit, die .... wie heisst die nochmal gleich? Dingens... na, Ihr wisst schon... die mit der roten Fliegerkombi.

Also, reißt Euch zusammen, Augen auf der Sechs, und lasst uns ein paar TIEs schrotten!"

|<0>|

Col. Ty balTarr, Leader Flight Operations, Mission 'Seven Towers' der Rebellenallianz:
Anbei die Niederschrift meines Debriefings mit Lt. Viakka, ergänzt um Rückschlüsse aus den telemetrischen Aufzeichnungen des Gefechts.
Die Aquamarin-Staffel war in Begleitung eines Kameraden der Rot-Staffel abgestellt, um die Imperialen abzufangen, die die gefangenen TIE-Piloten befreien wollten. Befreit haben, sollte ich sagen. Die Maschinen hatten Position bezogen an dem stillgelegten Transporter, der uns derzeit zur Sicherheitsverwahrung dient.

Nach längerer Nahbereichspatrouille bekamen sie einige Telemetrieechos herein, die sich als drei unterschiedliche TIE-Modelle entpuppten, sowie drei nicht auflösbare Signale. Letztere sollten sich als ein imperiales Shuttle herausstellen, welches mittels eines expermientellen Zerhackers sein eigenes Telemetrieecho verdreifachen konnte.

Entgegen seiner ausdrücklichen Einsatzorder - die dem Abfangen des Shuttles Priorität gab - stellte Cpt. Schhank lediglich die Maschinen von Lt. Viakka und Lt. Zabb ab, um die Echos abzutasten. Er selbst nahm mit Rot 5 zusammen Kurs auf den TIE Defender. Zwar billige ich seinen Eifer, diesen gefährlichen Gegner unerschrocken anzugehen. Darüber jedoch das Missionsziel zu vernachlässigen, ist nicht entschuldbar.

Lieutenants Viakka und Zabb konnten schnell die beiden Echos auf der linken Flanke auflösen, und außerdem den anfliegenden TIE Fighter als die Maschine von Zygon Strax identifzieren. Es kam zu einem unübersichtlichen Passiergefecht, in dem der TIE Defender erneut als die zentrale Bedrohung hervortrat. Aus dem von Cpt. Schhank sauber vorbereiteten Doppelschlag aus Ionenkanonenbeschuss zur Immobilisierung und einer Salve aus Protonentorpedoes von Rot 5 ging die gegnerische Maschine gänzlich unbeschadet hervor.

Der TIE Fighter schwenkte auf das Passiergefecht ein, gefolgt von den beiden Z-95 von Flyboy und Finisher.

Darauf entbrannte ein heftiger Nahkampf, in dem es Lt. Zabb durch ein waghalsiges Manöver gelang, den TIE Striker abzuschießen, nur um kurz darauf dieses Manöver an einem Asteroiden zu beenden. Es ist festzuhalten, dass Cpt. Schhank währen dieser Kampfhandlung entweder aus Unachtsamkeit oder mit Absicht das Shutte gewähren ließ, so dass es sich unbehelligt der Gefangenenhulk nähern konnte.

Zumindest gelang es Oddbal, den TIE Fighter herunterzuholen, allerdings bezahlte er dies gleich darauf mit seinem Y-Wing, dem der TIE Defender auf der sechs klebte.

Zu diesem Zeitpunkt entschied Lt. Viakka, mit dem verbleibenden zwei Z-95 den Rückzug anzutreten. Manch einer mag darin Feigheit vor dem Feind sehen, meiner Einschätzung nach haben wir so zwei Z-95 zurück bekommen, die gegen den Defender, unterstützt vom Shuttle, nichts hätten ausrichten können.

Über den Umgang von Cpt. Schhanks Staffel mit Einsatzbefehlen habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen.

Ich schlage vor, Lt. Dwers Zabb einen T-65 zuzuweisen. Sie hat sich als couragierte und geschickte Pilotin erwiesen, die mit einer solchen Maschine gut zurechtkommen wird.

Oddball und Finisher sollten die Bacta-Tanks in den nächsten Tagen verlassen können. 

Ich muss zu Bedenken geben, dass wir uns einem ernsten Problem in Gestalt des TIE Defenders gegenübersehen. Seiner Kombination aus Wendigkeit, Schildstärke und Feuerkraft ist kaum eine unsere Maschinen im Zweikampf gewachsen, und wie hier ersichtlich, übersteht er sogar einen kombinierten Schlag. Ich ersuche daher dringend um Vorschläge, wie wir diese Maschine in Zukunft angehen sollen. Glücklicherweise sind nicht alle im Roestoc System stationierten TIE Defender auf diese Weise konfiguriert...

Samstag, 23. Juni 2018

Artikel von Lexa Starspringer aus dem „Stormtrooper“


Schmierige Schmuggler werden aus dem Outer Rim gejagt

Auf der Jagd nach dem berüchtigten Schmuggler Har Moggan begab sich die Roestoc Beta Staffel in den verwaisten Asteroiden-Gürtel am Rande des Roestoc Systems. Nicht wissend, dass statt des Schmugglers hier der sogenannte Any Delivery Haulage Service sein Quartier eingerichtet hat, wollte die Staffel auch die Gelegenheit nutzen, die neue Wunderwaffe des Imperiums, den TIE Jagdbomber x7, zu testen. Konfrontiert mit dem skrupellosen Verbrechersyndikat, blieb den tapferen Piloten keine andere Wahl, als dem Gesetz des Imperiums Geltung zu verschaffen.


Captain Strax (32), ein furchtloser Veteran, der sich nicht zu fein ist, einen gewöhnlichen TIE-Fighter zu fliegen, führte einen Teil seiner Staffel gegen drei gegnerische Schiffe. „Die drei-gegen-drei-Situation ist nichts Ungewöhnliches.“, so Captain Strax. „Der Abschaum unterschätzt gerne den TIE-Fighter wegen den fehlenden Schilden und den scheinbar zu kleinen Waffen. Doch ist es das Können der Piloten, welches dann den Ausschlag gibt.“

Leutnant Vastra (27) überwachte unterdessen im TIE Stürmer den Test der Wunderwaffe, welche von der aufstrebenden Pilotin Ensign Flin (23) geflogen wurde. Beide Schiffe sollten die Flanke des Schlachtfeldes absichern, welche durch ein weiteres Schurkenschiff bedroht wurde. „Ensign Flin erwies sich erneut als wahre Scharfschützin.“, lobt der Staffelführer. „Sie setzte auf weiteste Entfernung einen Volltreffer gegen einen schweren M3-A, welcher sich auch noch hinter einem Asteroiden versteckte.“

Zu seinem Bedauern reichte der Volltreffer nicht aus, um den Verbrecher vom Abfeuern seiner Raketen abzuhalten. Captain Strax, der für jeden seiner Untergebenen einsteht, ist wütend, dass der M3-A in seine Kampfgruppe schoss: „Der war völlig zugedröhnt. Er wusste, dass er drauf gehen würde. Gleich zwei schwer bewaffnete Schiffe kamen direkt auf ihn zu. Und anstelle sein Glück in der Flucht zu suchen oder aufzugeben feuerte er seine Raketen in die Flanke meiner Kampfgruppe.“

Der TIE-Fighter Beta-4 wurde von den Raketen zerstört. Die Pilotin konnte jedoch lebendig im Wrack geborgen werden und sie ist auch bereits wieder einsatzbereit, erklärt der Staffelführer. „Das ist der Vorteil, wenn man nicht auf ein Lebenserhaltungssystem des Schiffes angewiesen ist, sondern alles im Anzug steckt.“

Nachdem der M3-A erst beseitigt war, konnte Lieutenant Vastras Kampfgruppe zu den beiden verbliebenen TIE-Fightern aufschließen. „Hier zeigte der x7 erst richtig, was er drauf hat.“, schwärmt Captain Strax. „Fast würde ich mir auch so ein Teil wünschen. Doch bin ich ein altmodischer Typ. Keine Schilde. Nur Mumm. So, wie es sich für einen echten TIE Piloten gehört.“

Nach dem Abschuss eines weiteren Spießgesellen flohen die verbliebenen Piraten. „Die kriegen wir auch noch.“, gibt sich Captain Strax zuversichtlich. „Der Glorie des galaktischen Imperiums kann das umtriebige Ungeziefer nichts entgegen setzen.“

Leider wurde der formidable Offizier zu einer weiteren Einsatzbesprechung gerufen noch bevor unser Interview beendet war. Kurz darauf konnte man aber die markanten Blutstreifen seines TIE-Fighters aus einem der Fenster des Flottendepots beobachten. Nehmt euch also in Acht, Abschaum der Galaxis. Die Roestoc Beta Staffel ist wieder auf der Jagd.